Aktuelles

Hinweise
Coronavirus – Hinweise für Architekten und Ingenieure und Büros

Hinweise der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurkammer und Ministerien – diese werden laufend aktualisiert

 
Coronavirus – Hinweise für Architekten und Ingenieure und Büros

Hinweise der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurkammer und Ministerien – diese werden laufend aktualisiert

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Coronavirus – Rechtliche Hinweise zum Umgang mit COVID-19

Das Coronavirus führt zu zahlreichen rechtlichen Fragen. Mit den nachfolgenden Hinweisen und Erläuterungen soll, soweit möglich, zur Beantwortung beigetragen werden, wobei auf verschiedene Quellen zurückgegriffen wird. Hierzu gehören der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die IHK Region Stuttgart, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e.V. Zu einigen Fragen können derzeit nur vergleichsweise allgemeine Antworten gegeben werden. Für den Fall neuer Erkenntnisse wird dieser Hinweis fortlaufend aktualisiert.

Bitte bereiten Sie sich vor und nehmen die Hilfen des Staates an.


 

Die rechtlichen Hinweise finden Sie hier (PDF-Dokument), Hilfsangebote für vom Corona-Virus betroffene Architekturbüros
und die Website der BAK.
Die BAK hat auf ihrer BAK-Website unter „Architekten“ eine gesonderte Rubrik „Coronavirus“ eingerichtet, ferner gelangt man jetzt auch über www.architekten-coronakrise.de sowie www.architekten-corona.de zu den Informationen.

Die BAK hat das am letzten Freitag in Kraft getretene Gesetzespaket der Bundesregierung zu Corona ausgewertet und die wesentlichen Folgen, soweit sie auch Planerinnen und Planer betreffen können, zusammengestellt (rechtliche Auswirkungen: https://www.bak.de/w/files/bak/02architekten/coronavirus/coronavirus_gesetzespaket-der-bundesregierung.pdf ; wirtschaftliche Auswirkungen: https://www.bak.de/w/files/bak/02architekten/coronavirus/coronavirus_gesetzespaket-der-bundesregierung_wirtschaft.pdf).

 


 

Die BIngK hat alle ihre bereits zur Verfügung gestellten Informationen aktualisiert und auf einer Sonderseite unter https://bingk.de/informationen-zur-coronavirus-pandemie/ gebündelt.
Hier finden Sie vor allem Informationen zur wirtschaftlichen Unterstützung der Ingenieurbüros durch Bund und Länder sowie zu den sich aus der Pandemie ergebenden rechtlichen Fragen. Aktuelle Erlasse der Bundesministerien sind dem Papier als Anlagen beigefügt. Auch den gesonderten Überblick über die Hilfsangebote der Länder sind überarbeitet.

 


 

Empfehlenswert ist auch die Website des BFB www.freie-berufe.de, in der unter der Rubrik Aktuelles vom BFB über alle Hilfsangebote informiert wird und die Länderübersicht zur den Unterstützungsmaßnahmen/-vorhaben für Freiberufler.

 


 

Anbei ein Link auf eine Ausarbeitung der Kanzlei Kapellmann, die sich speziell mit den rechtlichen Auswirkungen des Virus auf Bauprojekte befasst.

https://www.kapellmann.de/de/aktuelles/nachrichten/rechtliche-auswirkungen-der-covid-19-epidemie-auf-bauprojekte/

Allgemeine Infos für Betriebe generell bieten die Seiten der IHK München und der IHK Köln.

 


 

Hinweis auf bereits jetzt existente erweiterte Unterstützungsmöglichkeiten für KMU und die Freien Berufe, wie etwa dem Angebot der Bürgschaftsbanken (https://www.vdb-info.de/aktuelles/pressemitteilungen/corona-krise-buergschaftsbanken-erweitern-unterstuetzung-von-kmu#)

 


 

Allgemeine Hinweise bietet auch die Seite des Bundeswirtschaftsministeriums (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html#unterstuetzung).

 


Die momentane Krisen-Situation erfordert auch auf Baustellen besondere Maßnahmen, damit die Beschäftigen weiterhin gesund und sicher arbeiten können.
Zu Ihrer Unterstützung erhalten Sie das anliegende Informationsschreiben des Sozialministeriums.

 

In der Anlage erhalten Sie einen Abdruck des Erlasses des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 25.03.2020 über bauvertragliche Fragen im Rahmen der Corona-Pandemie.

 

 

Dringlichkeitsvergaben in der Corona-Krise – Informationen des BMWI

Öffentliche Aufträge, Vergabe und Wettbewerbe

 
Dringlichkeitsvergaben in der Corona-Krise – Informationen des BMWI

Öffentliche Aufträge, Vergabe und Wettbewerbe

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Informationen zum Thema Vergabe und Wettbewerbe der BAK ( https://www.bak.de/architekten/coronavirus/rechtliche-hinweise/vergaberechtliche-hinweis-und-hinweise-zum-rpw-wettbewerb/ )

 


 

Das MWVATT hat zum Thema Vergaberecht/Beschaffungen auf seinen Internetseiten weitere Aktualisierungen vorgenommen, insbesondere Hinweise zum Umgang mit Submissionsterminen bei Bauvergaben unterhalb der EU-Schwellenwerte:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergaberecht.html

Dort finden Sie u.a. auch die aktuellen Schreiben und Erlasse des BMWi und des BMI.

 

31.03.2020


 

Das BMWi hat gestern Abend ein Rundschreiben zu den Möglichkeiten des Vergaberechts, akut notwendige Beschaffungen in der Corona-Krise möglichst schnell vorzunehmen, veröffentlicht.

Diese Informationen finden Sie auf der Homepage des BMWI unter folgendem Link:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/oeffentliche-auftraege-und-vergabe.html

Ergänzung des zu Fragen des Bauvertragsrechts ergangenen Erlasses des BMI vom 23.03.2020

Hinweise zur Handhabung von Bauablaufstörungen

 

23.03.2020/30.03.2020

Hinweise für Prüfbefreite Ingenieure

Informationen des Innenministeriums Schleswig-Holstein

 
Hinweise für Prüfbefreite Ingenieure

Informationen des Innenministeriums Schleswig-Holstein

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Das Innenministerium Schleswig-Holstein informiert:

Was ist bei bauaufsichtlichen Verfahren im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 zu beachten?

Aufgrund der Maßnahmen, welche die Landesregierung und auch die Kommunalverwaltungen zur Hemmung der Ausbreitungsdynamik des Coronavirus ergriffen haben, kann es zu Einschränkungen im Dienstbetrieb der Bauaufsichtsbehörden kommen. Vorbehaltlich der Dienstanweisungen der Landrätinnen und Landräte bzw. (Ober-)Bürgermeisterinnen und (Ober-)Bürgermeister sowie von Maßnahmen der Landesregierung gibt das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration dazu folgende vorläufige Hinweise:

  1. Auf Außendiensttätigkeiten die nicht der Gefahrenabwehr dienen und verschiebbar sind, soll so weit wie möglich verzichtet werden, sofern ein Ansteckungsrisiko mit der Wahrnehmung des Termins verbunden ist. Dies ist nicht der Fall, sofern die Termine allein wahrgenommen werden können oder ausreichend Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Zudem sollen technische Mittel soweit wie möglich eingesetzt werden (z.B. Videotelefonie). Dies gilt sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauaufsichtsbehörden als auch für die behördlich Beliehenen (Prüfingenieurinnen oder Prüfingenieure, bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerinnen oder Bezirksschornsteinfeger). Behördlich angeordnete Termine sollen daher im Einvernehmen mit den Beteiligten (Bauherrin oder Bauherr, Nachbarin oder Nachbar, Prüfingenieurin oder Prüfingenieur) verschoben werden.

    Zwingend durchzuführen sind solche Termine, die zur Abwehr von Gefahren (z. B. im Rahmen des Brandschutzes oder der Standsicherheit) erforderlich sind oder auf welche z. B. die Bauherrin oder der Bauherr einen Anspruch hat (z. B. wegen Untätigkeit) und diesen auch geltend macht.

  1. Die gesetzlichen Vorschriften, wie z. B. die Landesbauordnung, gelten ohne Einschränkung fort, so auch hinsichtlich der gesetzlichen Fristen. Vor diesem Hintergrund sollen die Bauaufsichtsbehörden Baugenehmigungen im möglichen Umfang vor anderen Aufgaben vorrangig bearbeiten. Dies gilt insbesondere für das vereinfachte Genehmigungsverfahren (§ 69 der Landesbauordnung – LBO), da hier gesetzliche Verfahrensfristen zu beachten sind, deren Ablauf dazu führt, dass das Vorhaben als genehmigt gilt (§ 69 Absatz 9 LBO). Ein Aussetzen der Genehmigungsfiktion ist gesetzlich nicht vorgesehen. Eine Fristverlängerung ist nur im gesetzlich festgelegten Rahmen (z.B. Nachforderungen von Unterlagen) möglich.

Es handelt sich hierbei um vorläufige Hinweise, welche in Abhängigkeit von der Dynamik der Lage und der ggf. noch anzuordnenden infektionschutzrechtlichen Maßnahmen zu gegebener Zeit geändert oder ergänzt werden.

 

17.03.2020

Informationen des Innenministeriums SHim Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus
 
Informationen des Innenministeriums SHim Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus
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Das Inneministerium Schleswig-Holstein informiert:

 

Einrichtung von Infrastruktur zur Bewältigung der Corana-Krisensituation

für den Fall, dass im Rahmen der Bewältigung der Corona-Krisensituation zusätzliche Infrastruktur geschaffen werden muss (z.B. Notkrankenhäuser oder Teststationen), gibt das Innenministerium vorsorglich die nachstehenden Hinweise.

  1. Handelt es sich um das Vorhaben einer Baudienststelle des Bundes oder des Landes (z. B. die GMSH für das UKSH), ist dieses der Bauaufsichtsbehörde als Anlage, die dem zivilen Bevölkerungsschutz dient, lediglich vor Baubeginn in geeigneter Weise zur Kenntnis zu bringen (§ 77 Absatz 6 Satz 1 der Landesbauordnung – LBO). Einer Baugenehmigung oder des Zustimmungsverfahrens nach § 77 Absatz 1 bis 5 LBO bedarf es dann nicht.

Im Falle von Fliegenden Bauten findet § 76 Absatz 2 bis 10 LBO keine Anwendung (§ 77 Absatz 6 Satz 3 LBO). Auch eine Ausführungsgenehmigung ist somit nicht erforderlich.

  1. Handelt es sich um ein Vorhaben, das dem Katastrophenschutz dient, h. dem eine Maßnahme der Kreise und kreisfreien Städte als untere Katastrophenschutzbehörden zugrunde liegt (§ 1 Absatz 2 des Landeskatastrophenschutzgesetzes – LKatSG), ist es als vorübergehend aufgestellter oder benutzbarer Behelfsbau, also bis zu drei Monate, verfahrensfrei zulässig (§ 63 Absatz 1 Nummer 13 Buchstabe d der LBO). Die Verfahrensfreiheit tritt nicht erst dann ein, wenn die Merkmale einer Katastrophe vorliegen und die Katastrophenschutzbehörde Katastrophenalarm auslöst (§ 16 LKatSG), sondern auch für im Vorfeld von der Katastrophenschutzbehörde ergriffene Maßnahmen.

Als Behelfsbau im Sinne der Vorschrift alle diesem Zweck dienenden Anlage anzusehen, so u. a. Container oder Zelte. Im Falle von Fliegenden Bauten sind Ausführungsgenehmigungen für solche Behelfsbauten nicht erforderlich.

  1. Sofern die unter 1 oder 2 aufgeführten Voraussetzungen nicht vorliegen, hat die Bauaufsichtsbehörde zu prüfen, ob die eingangs genannten Vorhaben im Übrigen verfahrensfrei zu dulden sind (§ 59 Absatz 1 LBO). Eine Duldung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn von behelfsweise benötigter Infrastruktur keine besonderen Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. Zu denken ist hier insbesondere an diejenigen Vorhaben, welche lediglich formell illegal sind. Erforderlichenfalls können dem Betreiber vorbeugende Gefahrenabwehrmaßnahmen aufgegeben werden, so z. B. Brandwachen aufzustellen, soweit dies zur Sicherstellung des Brandschutzes geboten ist.

Diese vorstehenden Ausführungen gelten für das Aufstellen von Behelfsbauten, Containern, Zelten etc. sowie die Umnutzung anderweitig genehmigter Nutzungen (z. B. Hotel, Messe- oder Sporthalle etc.).

 

25.03.2020


 

Hinweise zur Durchführung bauaufsichtlicher Verfahren im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus

Im Nachgang zu den noch einmal beigefügten Hinweisen zur Durchführung bauaufsichtlicher Verfahren im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus vom 16. März 2020 haben sich einzelne Bauaufsichtsbehörden an das Innenministerium gewandt. Dabei wurde u. a. die Aussetzung von gesetzlichen Fristen angeregt.

Hieraus reulstieren folgende ergänzende Hinweise für die jeweiligen Baubehörden:

Die Rücknahmefiktion des § 67 Absatz 2 der Landesbauordnung (LBO) kann durch die Bauaufsichtsbehörde im eigenen Ermessen ausgesetzt werden, zumal es sich hierbei ohnehin lediglich um eine Sollvorschrift handelt und die Behörde als Herrin des Verfahrens über dessen Fortführung frei entscheiden kann.

Die Monatsfrist für die Genehmigungsfreistellung (§ 68 Absatz 3 Satz 2 LBO) steht zur Disposition der Gemeinde (§ 68 Absatz 2 Nummer 4, Absatz 9 LBO). Danach kann die Gemeinde erklären, dass ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll. Da für eine solche Erklärung keine besonderen Gründe anzugeben sind, kann diese auch pauschal erfolgen. Sofern Sie also eine regelmäßige Verfahrensumstellung zur Aufrechterhaltung ihres Dienstbetriebes für hilfreich erachten, schlage ich vor, entsprechende Erklärungen bei den betreffenden Gemeinden anzuregen. Andererseits gebe ich zu bedenken, dass die Vorhaben im Genehmigungsfreistellung regelmäßig unproblematisch sein dürften, sodass (wie vom Gesetzgeber vorgesehen) ohnehin auf eine eingehende Prüfung verzichtet werden kann.

Die Genehmigungsfiktion im vereinfachten Verfahren (§ 69 Absatz 9 LBO) kann nicht ohne weiteres ausgesetzt werden, da es sich um eine gesetzliche Frist handelt. Ich halte insoweit an den vorausgegangenen Hinweisen fest. Zwar käme alternativ eine vorsorgliche Versagung von Bauanträgen in Betracht. Vor Gericht dürfte eine solche Vorgehensweise aber nur im Ausnahme- bzw. im Einzelfall Bestand haben, so dass hierzu pauschal nicht geraten werden kann. Ob bei Fortschreiten der Lage weitergehende Möglichkeiten zur Verfügung stehen könnten, wird hausintern noch geprüft.

Ergänzend gebe ich zu bedenken, dass der Gesetzgeber mit der Einführung der Genehmigungsfiktion durchaus im Blick hatte, dass es in Einzelfällen zu einer Verfristung von anstehenden Genehmigungsentscheidungen kommen kann, die Bauaufsichtsbehörden also nicht mit der Sachbearbeitung hinterherkommen und somit Vorhaben ungeprüft als genehmigt gelten. In diesen Fällen wird sich die Bauaufsichtsbehörde aber nach dem Opportunitätsprinzip regelmäßig auf die Bearbeitung der gefahrträchtigen Fälle konzentrieren.

Überdies ist die Bauaufsichtsbehörde in jedem Fall befugt und auch angehalten, zur Gefahrenabwehr einzuschreiten, dies auch dann, wenn das betreffende Vorhaben im Wege der Genehmigungsfiktion legalisiert wurde. Zu denken ist hier insbesondere an schwerwiegende Gefahren für die öffentliche Sicherheit (Brandschutz, Standsicherheit), in denen das nach § 59 der Landesbauordnung eingeräumte Ermessen auf Null reduziert ist. Vor dem Einschreiten wäre die Genehmigungsfiktion zurückzunehmen (§ 116 Absatz 1 des Landesverwaltungsgesetzes – LVwG).

Die Rücknahme der Genehmigungsfiktion kann im Einzelfall Schadenersatzansprüche auslösen, wobei die Gründe, nach denen der Bauherr sich nicht auf Vertrauensschutz nach § 116 Absatz 2 (insbesondere Ziffern 2 und 3) LVwG berufen kann, genau geprüft werden sollten.

Gefahrenträchtige Fälle sollten vorrangig bearbeitet werden.

Die Zweimonatsfrist für die Entscheidung über isolierte Abweichungen sowie Ausnahmen und Befreiungen nach § 31 des Baugesetzbuchs (§ 71 Absatz 4 LBO) kann ebenfalls nicht ohne weiteres ausgesetzt werden. Ist die Bauaufsichtsbehörde nicht in der Lage, rechtzeitig zu entscheiden, kann der Antragsteller Untätigkeitsklage nach § 75 der Verwaltungsgerichtsordnung erheben. Bis dahin bzw. bis zum Beginn des gerichtlichen Verfahrens hat eine Fristüberschreitung daher keine unmittelbaren negativen Rechtsfolgen für die Bauaufsichtsbehörde.

Auf eine notarielle Beglaubigung der Unterschrift von Baulasten (§ 80 Absatz 2 LBO) oder deren anderweitige Ersetzung sollte nicht verzichtet werden. Denn Erklärungen, die nicht den gesetzlichen Formerfordernissen nicht genügen, sind unwirksam. Sofern die Bauaufsichtsbehörde diese dennoch im Baugenehmigungsverfahren akzeptieren würden und daraufhin erteilte Baugenehmigungen angefochten werden, könnte ein Schadenersatzanspruch aus Amtshaftung entstehen.

Was das gemeindliche Einvernehmen angeht, weise ich auf die Einvernehmensfiktion des § 36 Absatz 2 Satz 2 des Baugesetzbuchs hin. Danach gilt das gemeindliche Einvernehmen als erteilt, wenn die Gemeinde ihr Einvernehmen nicht innerhalb von zwei Monaten verweigert. Die Einvernehmensfiktion kann nicht ohne weiteres ausgesetzt werden. Es gilt hier das zur Genehmigungsfiktion Gesagte entsprechend.

Auch besteht für eine durch die oberste Bauaufsichtsbehörde angeordnete zeitlich befristete Sperre bei der Einreichung von Bauanträgen (Moratorium) derzeit keine rechtliche Grundlage. Denn dies dürfte faktisch zu einem – wenn auch zeitlich befristeten – allgemeinen Bauverbot führen, welches mit der grundrechtlich geschützten Baufreiheit grundsätzlich nicht zu vereinbaren wäre.

 

23.03.2020

Fortbildungen
Die Geschäftsstelle ist besetzt, bleibt aber aufgrund der Situation für die Öffentlichkeit geschlossen.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Fortbildungen

 
Die Geschäftsstelle ist besetzt, bleibt aber aufgrund der Situation für die Öffentlichkeit geschlossen.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Fortbildungen

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Aufgrund der aktuellen Entwicklung des COVID-19-Virus weisen wir daraufhin, dass die Veranstaltungen (Fortbildungen, Tagungen etc.) der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein vorerst bis einschließlich April 2020 verschoben werden. Die neuen Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Alle weiteren Termin in den folgenden Monaten werden voraussichtlich stattfinden.
Sollte auch hier eine Terminverschiebung erforderlich sein, werden wir Sie rechtzeitig darüber informieren.

Jedoch bitten wir Rückkehrer aus einem, vom Robert Koch Institut aufgeführten COVID-19-Risikogebiet, bis mindestens 14 Tage nach ihrer Rückkehr auf die Teilnahme an unseren Veranstaltungen zu verzichten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Die Gesundheit unserer Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen ist uns sehr wichtig. Sollte sich die Lage ändern, werden wir reagieren und Sie informieren.

Ihre Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein

23
April
EINSTEIGERSEMINAR FÜR BAULEITER TEIL 4 – *verschoben*

Der neue Termin wird vorzeitig bekannt gegeben.

 
23. Apr -
23. Apr  
EINSTEIGERSEMINAR FÜR BAULEITER TEIL 4 – *verschoben*

Der neue Termin wird vorzeitig bekannt gegeben.

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Donnerstag, 23. April 2020 | 14.00 – 18.00 Uhr | AIK SH, Kiel |

Referent: Frank Zillmer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Kiel |

Gebühr bei Einzelbuchung:  80,00 €  für Mitglieder  |  85,00 €  für Listenzugehörige  |  105,00 €  für Gäste  |

Gebühr bei Buchung aller vier Teile pro Teil:  75,00 €  für Mitglieder  |  80,00 €  für Listenzugehörige  |  100,00 €  für Gäste |

In der Gebühr sind Getränke und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.

 

Das Bau- und Architektenrecht wird in der Ausbildung nur am Rande behandelt; beim Berufseinstieg werden die Kenntnisse jedoch vorausgesetzt. Oftmals werden Architekten und Ingenieure sehr frühzeitig und ohne ausreichende rechtliche Kenntnisse sogar bauleitend tätig. Das ist sehr haftungsträchtig.

Diese vierteilige Seminarreihe vermittelt Berufseinsteigern und Wiedereinsteigern das nötige Rüstzeug bzw. vertieft vorhandene Grundkenntnisse systematisch.

Es wird ein breiter und praxisgerechter Überblick über das Baurecht nach BGB und VOB/B geboten. Vom Vertragsschluss über die Projektsteuerung aus juristischer Sicht – insbesondere bei Bauablaufstörungen (Nachträge, Behinderungen, Verzögerungen) – bis hin zum Gewährleistungsrecht und zur Abrechnung und Durchsetzung von Werklohnforderungen werden die erforderlichen rechtlichen Grundlagen anhand von Praxisbeispielen vermittelt, die für eine erfolgreiche Durchführung von Bauvorhaben unerlässlich sind. Musterschreiben runden die Seminare ab.

Die Veranstaltungen „Einsteigerseminar für Bauleiter Teil 1 – Teil 4 können einzeln oder im Block gebucht werden. 

  • Architektenvertragsrecht: Akquisition oder Vertrag? Zu regelnde Sachverhalte nach der HOAI 2013, insbesondere Nachtragsrecht, Bauen im Bestand
  • Architektenhonorarrecht: die Grundlagen der HOAI 2013
  • Architektenhaftungsrecht: Die Haftung des Architekten für Planungs- und Überwachungsfehler

 

Veranstaltungsort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24103 Kiel
www.aik-sh.de

 

ANMELDUNG

 
30
April
EVAKUIERUNGS- UND RETTUNGSKONZEPTE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN | *verschoben*

Der neue Termin wird vorzeitig bekannt gegeben.

 
30. Apr -
30. Apr  
EVAKUIERUNGS- UND RETTUNGSKONZEPTE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN | *verschoben*

Der neue Termin wird vorzeitig bekannt gegeben.

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Dienstag, 30.04.2020 | 09.00-17.00 Uhr | Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Neumünster |

Neue Herausforderung!

Die neue DIN EN 17210 wird in nächster Zukunft die DIN 18040 Teil 1-3 ersetzen. Das Land Schleswig-Holstein reagiert schon in 2020 damit, in ihrer Bauvorlagenverordnung den Nachweis eines Barrierefrei-Konzepts für Antragsteller zu fordern. Das bedeutet, zukünftig ist jedem Bauantrag ein solches Barrierefrei-Konzept beizufügen.

Dipl.-Ing. Thomas Börner, ö.b.u.v. Sachverständiger für Vorbeugenden Brandschutz, Kiel
Evakuierungs- und Rettungskonzepte für Menschen mit Behinderungen

 

Dipl.-Ing. Günther Weizenhöfer, Architekt, GEZE GmbH, Leonberg
Was bedeutet Barrierefreiheit bezüglich Türen

  • barrierefrei bedienbare Türen – Grundlagenermittlung
  • Bedienkräfte, Orientierung, Kommunikation
  • Technische Lösungsvarianten zur Barrierefreiheit
  • Planungsempfehlungen und Praxisbeispiele

 

Gebühr:  165,00 € für Mitglieder und Listenzugehörige  |  210,00 € für Gäste  | 

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.


Veranstaltungsort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

 

ANMELDUNG

 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
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… finden Sie hier.

 

Veranstaltungen
Jahresprogramm 2020 DGGL Hamburg / Schleswig-Holstein

alle Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt

 
Jahresprogramm 2020 DGGL Hamburg / Schleswig-Holstein

alle Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt

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Der DGGL Hamburg / Schleswig-Holstein informiert über nachstehende Veranstaltungen und Exkursionen:

Jahresprogramm 2020

Reise ins Havelland

Einladung zur Exkursion nach Jersbek

Einladung zur Schweiz-Exkursion 14. – 22.7.2020

Das Programm der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur und Stralsunder Akademie für Gartenkultur

 

 

 

21
April
ArchitekturForum Lübeck e.V.

Thema: Erinnerungsorte

 
21. Apr -
12. Mai  
ArchitekturForum Lübeck e.V.

Thema: Erinnerungsorte

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Menschliche Erinnerungen bestehen nicht nur aus Erlebnissen oder Erfahrungen zu einer bestimmten Zeit, sondern verbinden sich regelmäßig auch mit einem örtlichen oder gar räumlichen Kontext. Manchmal reicht es, um eine Hausecke zu biegen, einen Ort zu erreichen oder einen Raum zu betreten, damit Erinnerungen, Gefühle und individuelle oder gemeinschaftliche Erfahrungen zurückkehren. Darüber hinaus prägen Ereignisse die Orte ihres Geschehens und hinterlassen Spuren, die diese selbst zu Erinnerungen werden lassen. Das ArchitekturForumLübeck e.V. möchte mit vier Vorträgen, jeweils mit einem anderen Ausgangspunkt und Blickwinkel, den Zusammenhängen zwischen Orten und Erinnerungen einzelner Menschen, aber auch des kollektiven Gedächtnisses, auf die Spur kommen.

Veranstaltungsort: VHS Lübeck, Hüxstraße 118-120

Eintritt: 4,50 EUR | Semestersonderpreis für Schüler und Studenten 1,00 EUR

 

The Monument Site of Jelling
Welterbestätte Jelling | DK

Kristine Jensen, Landschaftsarchitektin MAA MDL
Arkitekt Kristine Jensens Tegnestue, Aarhus

Vortrag in englischer Sprache

Dienstag, 21.04.2020
Beginn: 19.30 Uhr

 

Betreten der Grünanlage polizeilich verboten –
Erinnerungsorte aus der Nähe betrachtet

Dr. phil. Jan Zimmermann
Autor und Historiker, Lübeck

Dienstag, 12.05.2020
Beginn: 19.30 Uhr

 

Die Arbeit des ArchitekturForums Lübeck wird von der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein im Rahmen baukultureller Belange unterstützt.

Diese Vortragsreihe ist eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein.

 

15
Mai
8. Deutscher Baugerichtstag *abgesagt*
 
15. Mai -
16. Mai  
8. Deutscher Baugerichtstag *abgesagt*
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Am 15./16. Mai 2020 wird in Hamm der 8. Deutsche Baugerichtstag stattfinden, der auch in diesem Jahr wieder zahlreiche ingenieurrelevante Themen diskutieren und für erforderlich gehaltene gesetzgeberische Maßnahmen in einem Teilnehmervotum zur Abstimmung stellen wird.

Einen Überblick über die bisher geplanten Arbeitskreise und die zur Diskussion gestellten Thesen finden Sie unter: https://www.baugerichtstag.de/arbeitskreise/

Die zu diskutierenden Thesen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Internetseite des Baugerichtstages veröffentlicht werden.

Relevant für den Bereich der Planer sind dabei insbesondere die Arbeitskreise Ia, II, IV, V und VI und XI.

In den Anlagen erhalten Sie den Flyer und Anmeldebogen.