Aktuelles

Hinweise
Hinweis in eigener Sache

Die Geschäftsstelle ist zwischen Weihnachten und Neujahr nicht besetzt.

 
Hinweis in eigener Sache

Die Geschäftsstelle ist zwischen Weihnachten und Neujahr nicht besetzt.

X

Vorstand und Mitarbeiterinnen wünschen allen Kammermitgliedern ein friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr.

 

Ausschreibung BIM-Kompetenzzentrum (KompZ)
 
Ausschreibung BIM-Kompetenzzentrum (KompZ)
X

Die Bundesarchitektenkammer informiert: Das KompZ soll als nationales Kompetenzzentrum den Bund unterstützen, die Digitalisierung des Bauwesens zu optimieren, zu intensivieren und zu etablieren. Das KompZ soll beratend wirken, Konzepte erarbeiten sowie konkrete operative Aufgaben übernehmen. Eine Erweiterung für den gesamten Baubereich des Bundes soll berücksichtigt werden.

Das Vergabeverfahren (europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) ist seit Samstag,  am 18.08.2018 von der EU veröffentlicht unter https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:362347-2018:TEXT:DE:HTML .

Über folgenden Link der eVergabe-Plattform des Bundes können die  Vergabeunterlagen online abgerufen werden: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?1&id=211338

Die Frist zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen endet am 17.09.2018.

 

21.08.2018

Neues zur elektronischen Vergabe von Planungsleistungen
 
Neues zur elektronischen Vergabe von Planungsleistungen
X

Seit dem 18. April 2017 führt die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) die Vergabe von Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren, die oberhalb des EU-Schwellenwertes liegen, über ihre elektronische Vergabe durch. Grund für diesen ersten und frühen Schritt im elektronischen Vergabeprozess war eine gesetzliche Vorgabe, die die GMSH als Zentrale Beschaffungsstelle definiert. Ab dem 18. Oktober 2018 ist die elektronische Vergabe dann das alleinige Vergabeverfahren auch für alle anderen öffentlichen Auftraggeber, zumindest oberhalb der EU-Schwellenwerte.

Die elektronische Vergabe basiert auf der Software der Firma RIB Software AG. Die Marktteilnehmer profitieren von einem System, das sie intuitiv durch den Vergabeprozess führt. Das Formularwesen der GMSH, das speziell für den Vergabeprozess von Architekten- und Ingenieurleistungen entwickelt wurde, unterstützt die Marktteilnehmer im Vergabeprozess und hilft, formale Fehler zu vermeiden.

Im Teilnahmewettbewerb des VgV-Verfahrens können Architekten und Ingenieure uneingeschränkt und barrierefrei auf veröffentlichte Vergabeunterlagen für Planungsleistungen zugreifen, die oberhalb des EU-Schwellenwerts liegen. Ein Interessent kann entweder auf www.e-vergabe-sh.de oder auf der elektronischen Vergabeplattform des Softwareanbieters nach Bekanntmachungen recherchieren und die notwendigen Formulare einsehen, ohne sich vorher registrieren zu müssen. Nach der Registrierung kann der Bewerber seine Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb über die Vergabeplattform einreichen. Ähnlich geht es nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes für die ausgewählten Bewerber weiter. Die Angebotsunterlagen werden in einem geschützten Datenraum der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und nach der Bearbeitung vom Bieter verschlüsselt abgegeben. Die elektronische Vergabesoftware wurde seit ihrem Start im April 2016 erheblich verbessert und vereinfacht. Die neue Version zur Vergabe von Planungsleistungen arbeitet browserbasiert und ist dadurch unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. Der Bewerber oder Bieter muss keine zusätzliche Software installieren. Er braucht lediglich eine E-Mail-Adresse und einen Rechner, ein Tablet oder ein mobiles Endgerät.

Vergaberechtlich ist eine elektronische Signatur zur Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht erforderlich, es genügt die Textform und somit die Benennung einer zur Vertretung des Bewerbers oder Bieters berechtigten natürlichen Person. Auf dieser Grundlage kommt der Vertrag wirksam zu Stande. Allerdings ist in der HOAI die höherrangige Schriftform bei Auftragserteilung vorgeschrieben, damit eine über den Mindestsatz hinausgehende Honorarvereinbarung (§7 HOAI) auch wirksam wird. Deshalb hat die GMSH bisher den elektronischen Abschluss von Architekten- und Ingenieurverträgen mit Hilfe einer Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES) gefordert, sofern auf die vertraglichen Leistungen die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) anzuwenden ist. Eine Vielzahl von Architekten und Ingenieuren haben die GMSH angesprochen, ob eine Vereinfachung dieser im Interesse der Rechtssicherheit strengen Handhabung möglich wäre. Diese Anregung wurde aufgenommen: Zukünftig wird den Bietern die Verwendung der QES nur empfohlen.

Spätestens ab dem 1. September 2018 werden durchgängig auch elektronische Angebote akzeptiert, die nur in Textform eingehen. Die GMSH wird jedoch für die Vertragsunterzeichnung weiterhin die QES verwenden. Ohne den Einsatz der QES können honorarrechtliche Unsicherheiten ggf. zu Lasten der Architekten und Ingenieure gehen. Um dies zu vermeiden, steht bei jedem Vergabeverfahren eine entsprechende elektronische Vertragsvorlage zur Verfügung, die der Bieter mit einer QES unterzeichnen kann. Die entsprechenden Hinweise werden auf www.e-vergabe-sh.de und mit den Vergabeunterlagen veröffentlicht.

Zukünftig will die GMSH die elektronische Vergabe auch für Planungsleistungen unterhalb des EU-Schwellenwerts nutzen. Die GMSH hat mit allen Beteiligten Gespräche aufgenommen, um einen Stichtag zu finden, ab dem auf Papierangebote ganz verzichtet werden kann. Auch die Architekten- und Ingenieurkammer ist eng einbezogen. Im Rahmen der noch offenen Diskussion wurde bislang der 1. Januar 2021 als möglicher Zieltermin in den Blick genommen. Bisher hat die GMSH durchweg positive Reaktionen erhalten. Die durchgängig elektronische Vergabe wird als Beitrag zur Verwaltungsvereinfachung gesehen und als Möglichkeit für regionaler Anbieter, sich im Wettbewerb besser zu positionieren.

Die GMSH wird auch in diesem Jahr mit einem Messestand auf der NordBau Messe in Neumünster vertreten sein (Forum Halle 1, Stand Nr. 1421). Die Fachgruppe Zentrale Beschaffungsstelle – Architekten- und Ingenieurleistungen wird dort am Freitag, dem 7. September 2018 für weitere Auskünfte zur Verfügung stehen und freut sich auf einen regen fachlichen Austausch zu allen Fragen rund um die Vergabe von Architekten und Ingenieurleistungen.

 

03.07.2018

Hinweis zur Bauproduktenverordnung
 
Hinweis zur Bauproduktenverordnung
X

Das DIN hat gemeinsam mit dem DIBt für die 84 lückenhaften, europäischen Normen für die Ausschreibung Hinweistexte erarbeitet. Seit dem 1.07.2018 steht unter www.sichere-bauprodukte.de ein neuer kostenloser Online-Dienst zur Verfügung, der Planern eine Hilfestellung für die Anwendung von 84 nicht vollständig harmonisierten Bauproduktnormen bieten soll und zusätzliche Informationen zu deutschen Bauwerksanforderungen enthält. Mit dem vom Bundesbauministerium finanzierten Tool sollen insbesondere Ausschreibungen der öffentlichen Hand speziell unter Berücksichtigung von lückenhaft harmonisierten Bauprodukten rechtssicherer gemacht werden.

 

02.07.2018

Fortbildungen
21
Januar
GUTE GESTALTUNG UND ENERGIESPARRECHTLICHE NACHWEISE – EIN WIDERSPRUCH?
 
21. Jan -
21. Jan  
GUTE GESTALTUNG UND ENERGIESPARRECHTLICHE NACHWEISE – EIN WIDERSPRUCH?
X

Montag, 21. Januar 2019  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Neumünster  |

Referent: Stefan Horschler, Architekt, Hannover |

Gebühr:  155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.  |

 

Energiesparrechtliche Nachweise haben heute einen Komplexitätsgrad erreicht, der kaum noch beherrschbar ist. Es geht dabei nicht um das Herstellen von Berechnungsergebnissen, sondern um den Einblick in Teilergebnisse, Rechenalgorithmen, und oftmals auch um den Nachvollzug der Rechen- und Nachweisergebnisse im Ganzen. Der Planende (Architekten, Projektleiter) aber auch Bauleiter und Investoren sind mit den Inhalten oftmals überfordert, so dass im besten Fall Resignation aber auch Widerwille bis hin zu Ablehnung entstehen.

Das Seminar erläutert nachvollziehbar die Hintergründe und Absichten öffentlich-rechtlicher Energieeinsparnachweise und klärt eine Reihe von Missverständnissen auf, die im Planungsalltag im Kontext mit EnEV-Nachweisen aufkommen. Sofern für den Nachvollzug erforderlich werden auch einige numerische Zusammenhänge aufgezeigt. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass zunächst der Entwurf unabhängig vom Energiesparrecht im Kontext zu anderen Anforderungen der technischen Funktionstüchtigkeit und Gebrauchstauglichkeit stehet. Hier sind der Schall-, Brand- und Feuchteschutz zu nennen.

Aufbauend zu den Planungsphasen: Vorentwurfs- Entwurfs- und Ausführungsplanung werden die Wechselwirkungen zwischen Energiesparrecht und Gestaltung auf der einen, und Gestaltung und technischer Gebrauchstauglichkeit auf der anderen Seite mit dem Ziel vorgestellt, bewusster und zielgerichteter zu planen.

Folgende Aspekte werden behandelt:

–     städtebauliche Entwurf und Ausrichtung der Gebäude
–     Grenzen transparenter Flächenanteile (Fensterflächenverhältnis zu Außenwand)
–     Materialauswahl der Außenwand und Fassadengestaltung
–     Detailausbildung zwischen gestalterischem Anspruch und technischer Notwendigkeit
–     Wechselwirkung zwischen anlagentechnische Ausstattung und baulichen Dämmstandard

 

Veranstaltungsort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

Anmeldungsiedentopf@aik-sh.de

 

 

23
Januar
ÖFFENTLICHES BAURECHT – PFLICHTEN UND RECHTE DER NACH LANDESBAUORDNUNG AM BAU BETEILIGTEN
 
23. Jan -
23. Jan  
ÖFFENTLICHES BAURECHT – PFLICHTEN UND RECHTE DER NACH LANDESBAUORDNUNG AM BAU BETEILIGTEN
X

Mittwoch, 23. Januar 2019  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  AIK SH, Kiel  |

Referent: Günter Zuschlag,  Kreisbaudirektor a. D.  |

Gebühr:  155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und Seminarunterlagen enthalten.  |

 

Im Baugenehmigungsverfahren und bei der baulichen Umsetzung ist ein „Zusammenspiel“ der verschiedenen Akteure Voraussetzung für ein gutes Gelingen des Bauprojekts des Bauherrn. Hierbei sind die Pflichten und Rechte einzelner Beteiligter gesetzlich geregelt.

Die Verantwortlichkeiten bekommen im Genehmigungsfreistellungsverfahren noch eine besondere Bedeutung, da die Bauaufsichtsbehörde weder eine bauplanungsrechtliche noch eine bauordnungsrechtliche Prüfung durchführen soll und die baurechtskonforme Planung dem Planverfasser eigenverantwortlich obliegt. Hierbei stellen sich Fragen im Hinblick auf baurechtsabweichende Planunterlagen, beispielsweise bei Abweichungen von öffentlich-rechtlichen Vorschriften mit Drittschutz.

Wie ist mit dem vorbeugenden Brandschutz in Abhängigkeit der Gebäudeklassen auch in der Bauphase umzugehen?
Das Anliegen der Seminarveranstaltung ist, die Themen an Hand der Rechtslage und Beispielen zu veranschaulichen.

 

  • Die Pflichten und Rechte nach Landesbauordnung der am Bau bzw. im Verfahren
    Beteiligten (Entwurfsverfasser, Tragwerksplaner, Bauherr, Bauleiter, Unternehmer, Bauaufsichtsbehörde, Fachbehörden und Gemeinde) im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Freistellungs- bzw.  Baugenehmigungsverfahren;
  • Verfahrensweisen im Zusammenhang mit dem vorbeugenden Brandschutz
  • Erstellung der Antragsunterlagen bzw. Bauvorlagen
  • Verfahrensablauf
  • Baugenehmigung bzw. Baufreigabe
  • Bauphase
  • Fertigstellung des Bauvorhabens
  • Nutzungsaufnahme

 

Veranstaltungsort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24103 Kiel
www.aik-sh.de

 

Anmeldungsiedentopf@aik-sh.de

 
24
Januar
PRAXISWORKSHOP SICHER DICHTEN

Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

 
24. Jan -
24. Jan  
PRAXISWORKSHOP SICHER DICHTEN

Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

X

Donnerstag, 24. Januar 2019  |  09.00 – 17.00 Uhr  |  Hotel Altes Stahlwerk, Neumünster

Referenten: Joachim Groß, pro clima | Dipl.‐Ing. Martin Großekathöfer, pro clima  |

Gebühr:  115 € Mitglieder HBZ*  <  135 € Mitglieder LFG und AIK  |  155 € Gäste inkl. MwSt  |

Dies ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

 

Mit den Grundlagen der Bauphysik kennen Sie sich aus. Doch wo genau lauern die Fallstricke beim Thema Luftdichtheit? Welche Folgen haben Fehler? Und vor allem: Wie lassen sich diese durch kluge Planung und Materialauswahl sowie korrekte Verarbeitung vermeiden?

Üben Sie das Herstellen von Luftdichtheit am 1:1- Modell und werden Sie zum Profi für die sicher gedichtete Gebäudehülle!

  • vertiefen Sie Ihre Kenntnisse der Bauphysik
  • bieten Sie hohe Qualität bei Planung, Beratung und Baupraxis an
  • erfahren Sie, warum Luftdichtheit für eine hohe Bauqualität wichtig ist
  • üben Sie ausführlich das Umsetzen luftdichter Konstruktionen und Details an Praxis-Modellen
  • gewinnen Sie einen Überblick über geeignete Materialien für die sicher gedichtete Gebäudehülle
  • lernen Sie die Qualität Ihrer Arbeit mit Hilfe des pro clima WINCON-Testgerätes oder per BlowerDoor-Messung selbst zu überprüfen und zu beurteilen
  • schaffen Sie für Ihre Kunden und Bauherren eine energieeffiziente, sichere und wohngesunde Wärmedämmkonstruktion

 

Anmeldungen unter:

T +49.0.431 53 54 7-13
F +49.0.431 53 54 7-77
info@hbz-Nord.de
www.hbz-nord.de

 

Ort

Hotel Altes Stahlwerk
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster

 

 

Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
X

… finden Sie hier.

 

Veranstaltungen
17
Januar
BAUFORUM.PROFILE – AUSSTELLUNGSFEIER

Technische Hochschule Lübeck

 
17. Jan -
17. Jan  
BAUFORUM.PROFILE – AUSSTELLUNGSFEIER

Technische Hochschule Lübeck

X

Gleich zu Beginn des Jahres möchte die Technische Hochschule gemeinsam mit Ihnen die Ausstellungseröffnung BAUFORUM.Profile feiern und laden Sie hiermit sehr herzlich ein am Donnerstag, dem 17.01.2019 um 18:00 Uhr im BAUFORUM.

Hier finden Sie den Einladungsflyer mit allen wichtigen Informationen: https://intranet.th-luebeck.de/dokumente/Plne%20und%20bersichten/BAUFORUMPROFILE_Wintersemester1819.pdf

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis 11. Januar 2019 an andrea.schauliess@th-luebeck.de

Technische Hochschule Lübeck | FB Bauwesen
Stephensonstraße 1-3, 23562 Lübeck

Ausstellungszeiten: 14. Januar bis 25. Januar | Mo. bis Fr. von 08:00 – 18:00 Uhr

Ausstellung „Qualität im Wohnungsbau ist…“ bis zum 18.01.2019

Veranstalter:  BDA der Freien und Hansestadt Hamburg e.V.

 
Ausstellung „Qualität im Wohnungsbau ist…“ bis zum 18.01.2019

Veranstalter:  BDA der Freien und Hansestadt Hamburg e.V.

X

Der BDA Hamburg lädt Sie herzlich ein zur  Ausstellung „Qualität im Wohnungsbau ist…“.

Ort:              BDA Hamburg Galerie, Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg
Laufzeit:       bis  18. Januar 2019
 

Wir erleben derzeit eine Phase erhöhten Bedarfs an Wohnraum, der schnell, bezahlbar und in großer Menge produziert werden soll. Bei dieser Dringlichkeit, den Wohnungsbau anzukurbeln, darf die architektonische Qualität nicht ins Hintertreffen geraten. Gute Architektur kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Wohngebäude mit vielfältigen Grundrissen, einem lebenswerten Umfeld und einer hohen städtebaulichen Qualität zu errichten. Um eine ganzheitliche Qualität für das einzelne Wohngebäude und den Stadtraum zu erreichen, brauchen wir individuelle Lösungen und eine an Qualitätsmaßstäben orientierte Planung.

BDA macht Beispiel
BDA Architekten und Architektinnen wissen durch ihre tägliche Arbeit, was Qualität ausmacht. In der Ausstellung „Qualität im Wohnungsbau ist…“ zeigen sie, was sie unter Qualität im Wohnungsbau verstehen. Anhand von persönlichen Statements und eigenen Projekten entsteht ein facettenreiches Qualitätsbild, das die Wohnungsbaudebatte mit allen Akteuren und am Thema Interessierten in Hamburg beflügeln soll.

Zum Abschluss wird am 21. Februar 2019 ein Roundtable in Kooperation mit dem BDA Bund und dem Altonaer Museum stattfinden.

Im Anhang finden Sie die Ankündigung zur Ausstellung und weitere Informationen.

 

 

07
Januar
Architektenwettbewerb für die Bebauung von Treuberg

Ausstellung der Ergebnisse im Kreishaus in Husum vom 7.- 21. Januar 2019 

 
07. Jan -
21. Jan  
Architektenwettbewerb für die Bebauung von Treuberg

Ausstellung der Ergebnisse im Kreishaus in Husum vom 7.- 21. Januar 2019 

X

Eröffnung durch Landrat Dieter Harrsen am Montag, 7. Januar 2019 um 12 Uhr im Foyer des Kreistagssaales

Die Gemeinde Langeneß hat sich entschlossen, die Ergebnisse der 2. Wettbewerbsstufe des Architektenwettbewerbs für die Bebauung der Warft Treuberg durch eine Ausstellung im Kreishaus in Husum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen:  vom 7.- 21. Januar 2019.

Die Warft Treuberg auf der Hallig Langeneß ist eine von 4 Modellprojekten des Landes SH im Rahmen des Programms „Hallig 2050“, das die Sicherung von nachhaltigem Leben und Wirtschaften auf den Halligen erhalten und für künftige Generationen ermöglichen soll. Treuberg ist dabei ein ganz besonderes Modell, da der noch vorhandene alte Warftkörper unbewohnt ist und neu entwickelt werden kann. Entgegen der „traditionsgemäßen“ Sicherung durch einen Ringdeich bei bewohnten Warften, erhält Treuberg ein für die nächsten 100 Jahre sicheres Plateau zum Wohnen und Wirtschaften. Die Bebauung erfolgt durch die Gemeinde Langeneß mit einem Nahversorgungszentrum, Bauhöfen für Gemeinde und LKN, Krankenversorgung und Dauerwohnraum. 

Dazu wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, um aus möglichst vielfältigen Entwürfen eine innovative und praktikable Lösung für Treuberg zu finden. Zur Gewinnung des bestmöglichen Entwurfs für diese Aufgabe wurde ein zwei-phasiger, EU-offener Realisierungswettbewerb gemäß § 3 (2) RPW 2013 ausgelobt. Europaweit hatten 195 Architekturbüros ihr Interesse an der Aufgabe bekundet. In der ersten Wettbewerbsphase haben 39 Architekturbüros ihre Ideen für die Aufgabenstellung eingereicht, von denen 9 Teilnehmer in der zweiten Phase ihre Entwürfe konkretisieren konnten. Das Preisgericht prämierte aus diesen 9 Beiträgen den Entwurf des Hamburger Architekturbüros „blauraum“ Architekten GmbH Volker Halbach, Hamburg,  Rabe Landschaftsarchitekten, Hamburg, mit der Empfehlung zur Realisierung als 1. Preisträger.

Den 2. Preis erhielt der Architekt Daniel Zajsek aus München. Der Entwurf des Büros Architektencontor Scheel/ Jelinek aus Kiel wurde mit dem 3. Preis und die Architekten Limbrecht und Jensen aus Niebüll mit dem 4. Preis ausgezeichnet.

Als erste Würdigung hat es auf Hallig Langeneß im Oktober eine Vorstellung der 4 Preisträger im „Halligbereich“ gegeben. Es ist jedoch der ausdrückliche Wunsch der Gemeinde Langeneß, diesen herausragenden Wettbewerb auch der breiteren Öffentlichkeit auf dem Festland bekannt zu machen. Daher die Ausstellung im Foyer des Kreistagssaales im Kreishaus Nordfriesland mit den 9 Entwürfen der 2. Auswertungsrunde.

Der Veranstalter freut sich über Ihre Teilnahme und bittet um Ihre Rückmeldung bis zum 3. Januar 2019 per Mail oder auch telefonisch.

Projektbüro Biosphäre Halligen
Annemarie Lübcke
Hanswarft 17
25859 Hallig Hooge
Tel. 04849-266
annemarie.luebcke@halligen.de
www.halligen.de

 

22
Januar
ArchitekturForumLübeck

Ferienhäuser als Architektenaufgabe

 
22. Jan -
22. Jan  
ArchitekturForumLübeck

Ferienhäuser als Architektenaufgabe

X

Urlaub und Architektur

In Lübeck steigen die Tourismuszahlen und in Städtereisen-Rankings der Urlaubsorte liegt Lübeck meist auf den vorderen Rängen. Hotelneubauten in und um der Altstadt sowie in Travemünde sind bauliche Zeugen dieser Entwicklung.

All dies wird nicht nur positiv gesehen. Es gibt Stimmen, die den Hotelboom, die Nutzung von Ferien- und AirBnB-Wohnungen in der Altstadt sowie die Entwicklung von Travemünde kritisch sehen.

Das ArchitekturForumLübeck e. V. möchte hier genau hinsehen und einen Dialog aller Interessierten in Gang bringen. Die Podiumsdiskussion und drei Vorträge erörtern unterschiedliche Aspekte der Verbindung von Städtebau, Architektur und Tourismus.

Ferienhäuser auf Møn
Jan Henrik Jansen
Architekt, Kopenhagen

Ferienhaus in Lübeck
Uwe Ellinghaus
Mai-Ellinghaus Architekten, Lübeck

Dienstag, 22.01.2019
Beginn: 19.30 UhrVeranstaltungsort: VHS Lübeck, Hüxstraße 118-120

Eintritt: 4,50 EUR | Semestersonderpreis für Schüler und Studenten 1,00 EUR