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Brückenmaßnahme für zugewanderte Bauingenieurinnen und Bauingenieure

Qualifizierungsmaßnahme und Praktikum

 
Brückenmaßnahme für zugewanderte Bauingenieurinnen und Bauingenieure

Qualifizierungsmaßnahme und Praktikum

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Die Brückenmaßnahme wurde 2017 angestoßen aus gemeinsamen Überlegungen des Wirtschaftsministeriums, der Agentur für Arbeit Kiel, der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, der Architekten und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein sowie dem Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr.
Die Akteure traten an das IQ-Landesnetzwerk Schleswig-Holstein heran um dem zunehmenden Mangel an Fachkräften im Bauingenieurswesen zu begegnen. Das IQ-Netzwerk ist Teil eines Bundesweiten Förderprogramms, in dem EU- und Bundesmittel verwendet werden um zugewanderte Arbeitskräfte nachhaltig und qualifikationsadäquat in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren. In einer weiteren Gesprächsrunde wurde der Träger Umwelt Technik Soziales e.V. dazu geholt, um im Rahmen des IQ-Netzwerks eine Bildungsmaßnahme anzubieten.

Inhalte der Maßnahme:

Die „Brückenmaßnahme für Bauingenieurinnen und Bauingenieure“ unterstützt zugewanderte Fachkräfte aus dem Bereich Bauingenieurswesen und Architektur dabei, den Übergang in den hiesigen Arbeitsmarkt zu bestreiten. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die in den jeweiligen Herkunftsländern erworbenen Qualifikationen zwar fachlich genügen, für die Arbeit in Deutschland aber Kenntnisse nationaler und regionaler Besonderheiten (rechtliche Grundlagen, Normung, Kommunikation am Arbeitsplatz) sowie Sprachkenntnisse, Fachwortschatz fehlen. Diese Kenntnisse werden in der Maßnahme vermittelt. Zum einen durch Schulungen zu u.a. Bemessungsgrundlagen, VOB, HOAI, BauGB, BGB und Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, zum anderen einen Deutschkurs der mit einer C1 Prüfung abgeschlossen wird.
Das Curriculum wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Lübeck erstellt, ein Teil der Fachdozentinnen und
-dozenten besteht auch aus Lehrenden der THL. Darüber hinaus ist die Begleitung des individuellen Lernfortschritts und der allgemeinen Entwicklung wichtig, diese wird durch den Träger UTS sichergestellt, sowie der Aufbau eines Netzwerks um die Einmündung in den hiesigen Arbeitsmarkt zu gewährleisten.

Praktikum:

Im Anschluss an die Maßnahme sind Praktika wünschenswert. Diese sind als geförderte Maßnahmen beim Arbeitgeber (MAG) möglich, in der Regel bis zu drei Monate. Die Teilnehmenden stehen ab Januar dafür zur Verfügung.

Kontaktaufnahme:

Der Kontakt zu den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgt über den Träger UTS.
Wenden Sie sich dazu gerne an den Projektleiter Benjamin Kindler. Entweder per Mail (kindler.iqr@utsev.de) oder telefonisch unter 0159 012 835 83. Auch bei Fragen steht Ihnen die Projektleitung gerne zur Verfügung.

Diese Qualifizierungsmaßnahme ist Teil des Landesnetzwerks Schleswig-Holstein Integration durch Qualifizierung IQ und wird aus Mitteln des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Weitere Informationen auch unter www.iq-netzwerk-sh.de.

 

19.12.2018

Ausschreibung BIM-Kompetenzzentrum (KompZ)
 
Ausschreibung BIM-Kompetenzzentrum (KompZ)
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Die Bundesarchitektenkammer informiert: Das KompZ soll als nationales Kompetenzzentrum den Bund unterstützen, die Digitalisierung des Bauwesens zu optimieren, zu intensivieren und zu etablieren. Das KompZ soll beratend wirken, Konzepte erarbeiten sowie konkrete operative Aufgaben übernehmen. Eine Erweiterung für den gesamten Baubereich des Bundes soll berücksichtigt werden.

Das Vergabeverfahren (europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) ist seit Samstag,  am 18.08.2018 von der EU veröffentlicht unter https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:362347-2018:TEXT:DE:HTML .

Über folgenden Link der eVergabe-Plattform des Bundes können die  Vergabeunterlagen online abgerufen werden: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?1&id=211338

Die Frist zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen endet am 17.09.2018.

 

21.08.2018

Neues zur elektronischen Vergabe von Planungsleistungen
 
Neues zur elektronischen Vergabe von Planungsleistungen
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Seit dem 18. April 2017 führt die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) die Vergabe von Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren, die oberhalb des EU-Schwellenwertes liegen, über ihre elektronische Vergabe durch. Grund für diesen ersten und frühen Schritt im elektronischen Vergabeprozess war eine gesetzliche Vorgabe, die die GMSH als Zentrale Beschaffungsstelle definiert. Ab dem 18. Oktober 2018 ist die elektronische Vergabe dann das alleinige Vergabeverfahren auch für alle anderen öffentlichen Auftraggeber, zumindest oberhalb der EU-Schwellenwerte.

Die elektronische Vergabe basiert auf der Software der Firma RIB Software AG. Die Marktteilnehmer profitieren von einem System, das sie intuitiv durch den Vergabeprozess führt. Das Formularwesen der GMSH, das speziell für den Vergabeprozess von Architekten- und Ingenieurleistungen entwickelt wurde, unterstützt die Marktteilnehmer im Vergabeprozess und hilft, formale Fehler zu vermeiden.

Im Teilnahmewettbewerb des VgV-Verfahrens können Architekten und Ingenieure uneingeschränkt und barrierefrei auf veröffentlichte Vergabeunterlagen für Planungsleistungen zugreifen, die oberhalb des EU-Schwellenwerts liegen. Ein Interessent kann entweder auf www.e-vergabe-sh.de oder auf der elektronischen Vergabeplattform des Softwareanbieters nach Bekanntmachungen recherchieren und die notwendigen Formulare einsehen, ohne sich vorher registrieren zu müssen. Nach der Registrierung kann der Bewerber seine Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb über die Vergabeplattform einreichen. Ähnlich geht es nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes für die ausgewählten Bewerber weiter. Die Angebotsunterlagen werden in einem geschützten Datenraum der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und nach der Bearbeitung vom Bieter verschlüsselt abgegeben. Die elektronische Vergabesoftware wurde seit ihrem Start im April 2016 erheblich verbessert und vereinfacht. Die neue Version zur Vergabe von Planungsleistungen arbeitet browserbasiert und ist dadurch unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. Der Bewerber oder Bieter muss keine zusätzliche Software installieren. Er braucht lediglich eine E-Mail-Adresse und einen Rechner, ein Tablet oder ein mobiles Endgerät.

Vergaberechtlich ist eine elektronische Signatur zur Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht erforderlich, es genügt die Textform und somit die Benennung einer zur Vertretung des Bewerbers oder Bieters berechtigten natürlichen Person. Auf dieser Grundlage kommt der Vertrag wirksam zu Stande. Allerdings ist in der HOAI die höherrangige Schriftform bei Auftragserteilung vorgeschrieben, damit eine über den Mindestsatz hinausgehende Honorarvereinbarung (§7 HOAI) auch wirksam wird. Deshalb hat die GMSH bisher den elektronischen Abschluss von Architekten- und Ingenieurverträgen mit Hilfe einer Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES) gefordert, sofern auf die vertraglichen Leistungen die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) anzuwenden ist. Eine Vielzahl von Architekten und Ingenieuren haben die GMSH angesprochen, ob eine Vereinfachung dieser im Interesse der Rechtssicherheit strengen Handhabung möglich wäre. Diese Anregung wurde aufgenommen: Zukünftig wird den Bietern die Verwendung der QES nur empfohlen.

Spätestens ab dem 1. September 2018 werden durchgängig auch elektronische Angebote akzeptiert, die nur in Textform eingehen. Die GMSH wird jedoch für die Vertragsunterzeichnung weiterhin die QES verwenden. Ohne den Einsatz der QES können honorarrechtliche Unsicherheiten ggf. zu Lasten der Architekten und Ingenieure gehen. Um dies zu vermeiden, steht bei jedem Vergabeverfahren eine entsprechende elektronische Vertragsvorlage zur Verfügung, die der Bieter mit einer QES unterzeichnen kann. Die entsprechenden Hinweise werden auf www.e-vergabe-sh.de und mit den Vergabeunterlagen veröffentlicht.

Zukünftig will die GMSH die elektronische Vergabe auch für Planungsleistungen unterhalb des EU-Schwellenwerts nutzen. Die GMSH hat mit allen Beteiligten Gespräche aufgenommen, um einen Stichtag zu finden, ab dem auf Papierangebote ganz verzichtet werden kann. Auch die Architekten- und Ingenieurkammer ist eng einbezogen. Im Rahmen der noch offenen Diskussion wurde bislang der 1. Januar 2021 als möglicher Zieltermin in den Blick genommen. Bisher hat die GMSH durchweg positive Reaktionen erhalten. Die durchgängig elektronische Vergabe wird als Beitrag zur Verwaltungsvereinfachung gesehen und als Möglichkeit für regionaler Anbieter, sich im Wettbewerb besser zu positionieren.

Die GMSH wird auch in diesem Jahr mit einem Messestand auf der NordBau Messe in Neumünster vertreten sein (Forum Halle 1, Stand Nr. 1421). Die Fachgruppe Zentrale Beschaffungsstelle – Architekten- und Ingenieurleistungen wird dort am Freitag, dem 7. September 2018 für weitere Auskünfte zur Verfügung stehen und freut sich auf einen regen fachlichen Austausch zu allen Fragen rund um die Vergabe von Architekten und Ingenieurleistungen.

 

03.07.2018

Hinweis zur Bauproduktenverordnung
 
Hinweis zur Bauproduktenverordnung
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Das DIN hat gemeinsam mit dem DIBt für die 84 lückenhaften, europäischen Normen für die Ausschreibung Hinweistexte erarbeitet. Seit dem 1.07.2018 steht unter www.sichere-bauprodukte.de ein neuer kostenloser Online-Dienst zur Verfügung, der Planern eine Hilfestellung für die Anwendung von 84 nicht vollständig harmonisierten Bauproduktnormen bieten soll und zusätzliche Informationen zu deutschen Bauwerksanforderungen enthält. Mit dem vom Bundesbauministerium finanzierten Tool sollen insbesondere Ausschreibungen der öffentlichen Hand speziell unter Berücksichtigung von lückenhaft harmonisierten Bauprodukten rechtssicherer gemacht werden.

 

02.07.2018

Fortbildungen
21
Februar
STEILDACH – SANIERUNG IM BESTAND / FLACHDACH – UNBELÜFTET UND SCHADENSFREI

Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

 

 
21. Feb -
21. Feb  
STEILDACH – SANIERUNG IM BESTAND / FLACHDACH – UNBELÜFTET UND SCHADENSFREI

Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

 

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Donnerstag, 21. Februar 2019  |  09.00 – 17.00 Uhr  |  Hotel Altes Stahlwerk, Neumünster  |

Referenten: Dipl.-Ing. Holger Meyer, Ingenieurbüro Holger Meyer | Dipl.-Ing. Erik Preuß, HBZ*Nord  | 

Gebühr:  175 € Mitglieder HBZ*  |  205 € Mitglieder LFG und AIK  |  255 € Gäste inkl. MwSt  |

Dies ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

 

1) Dachsanierungen sind ein Tätigkeitsschwerpunkt für Zimmerer. Auch planende Ingenieure beschäftigt dieses Thema. Wärmedämmung, Luftdichtigkeit und Regensicherheit sollen in allen Details gelöst werden. Der Wettbewerb in diesem Segment ist groß. Umso wichtiger, zu wissen, was unter Preisdruck machbar ist und versprochen werden kann.

  • Unterschiede in den Bestandskonstruktionen erkennen
  • passende Systeme anbieten und dabei „billig“ vermeiden
  • verschiedene Lösungen beim Umgang mit der Luftdichtigkeit
  • Anhaltspunkte fürdas richtige Maß an Wärmedämmung
  • Wann lohnt sich eine Sanierung, wann eine Aufstockung

2) Unbelüftete Flachdächer sind ein Trend und wegen Ihres niedrigen Aufbaus bei Bauherren und Architekten beliebter. Doch speziell bei unbelüfteten und vollgedämmten Flachdächern kann es durch Unkenntnis zu Feuchteproblemen und Bauschäden kommen. Daher muss es Ziel sein, sichere Konstruktionen zu bauen – helfen hier die 7 goldenen Flachdachregeln wirklich weiter?

  • Konstruktionsgrundsätze – was geht und was nicht mehr
  • Bauphysik – „Die XX goldenen Flachdachregeln“
  • Fehlervermeidung und bauphysikalische Nachweise 

 

Anmeldungen unter:

T +49.0.431 53 54 7-13
F +49.0.431 53 54 7-77
info@hbz-Nord.de
www.hbz-nord.de

Ort

Hotel Altes Stahlwerk
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster

 

26
Februar
QUALITÄTS- UND GÜTESICHERUNG BEI GEBÄUDEN
 
26. Feb -
26. Feb  
QUALITÄTS- UND GÜTESICHERUNG BEI GEBÄUDEN
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Dienstag, 26. Februar 2019  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Neumünster  |

Referent: Stefan Horschler, Architekt, Hannover

Gebühr:  155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.  |

 

Seit Juni 2014 fordert die KFW für ein Effizienzhaus 70, 55 und 40 verschiedene Prüfpflichten durch einen Sachverständigen. Doch nicht nur bei einem KFW-Standard sollten vom verantwortlichen Planer oder Bauleiter Abgleiche zwischen den geplanten und den konkret ausgeführten Leistungen vorgenommen werden. Insbesondere bei energetisch anspruchsvollen Projekten sind Fehler und Mängel in Planung und Ausführung im Hinblick auf das energetische Bilanzergebnis erheblich größer als bei einem entsprechend marginalem Dämmniveau.

Es ergeben sich Aufgaben der begleitenden Qualitätssicherung mit der Überprüfung von Wärmedämm-, Dichtheits- und Lüftungs-, sowie Wärmeversorgungskonzepten bei der:

– Entwurfsplanung
– Ausführungsplanung
– Ausführung sowie
– Übergabe

Das Seminar stellt die wesentlichen „Stationen“ der Qualitätssicherung aus energetischer Sicht heraus, erläutert mögliche Beurteilungsmaßstäbe (z.B. DIN 4108-2, DIN Fachbericht 4108-8, DIN 4108-7, DIN 4108 Bbl 2, DIN EN 12831, DIN EN ISO 6946, DIN EN 14351-1) und macht deutlich, dass der Planer in besonderem Maße diese Aufgaben wahrnehmen sollte. Nach dem Motto: „Ich kann nur erkennen, was ich kenne“ werden die Inhalte behandelt:

  • Typische Fehler in Entwurfs- und Ausführungsplanung (Effizienzhäuser und PHPP-Nachweisen)
  • Empfehlungen für Ausschreibung, Ausführungs- und Detailplanung (korrekte Fensterausschreibung, Spezifizierung von Dämmmaßnahmen in den Regelflächen der Bauteile, konstruktive Durcharbeitung in Details im Hinblick auf Maßnahmen zur Minimierung von Wärmebrücken und Schaffung einer dichten Gebäudehülle) und
  • Ausführungsüberwachung (Ausführungsqualitäten nach DIN EN ISO 6946, ABZ, Bauregelliste usw.)
  • Messungen (Differenzdruckmessungen, hydraulischer Abgleich)

Zielgruppe: Energieberater, Effizienzhausplaner, Auftraggeber aus dem Wohn- und Nichtwohnungsbau

 

Veranstaltungsort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

Anmeldung bei Frau Siedentopf unter siedentopf@aik-sh.de

 

 

27
Februar
ÖFFENTLICHES BAURECHT

Das Abstandsflächenrecht in der
LBO S.-H. und Verfahrensweisen bei Abweichungen

 
27. Feb -
27. Feb  
ÖFFENTLICHES BAURECHT

Das Abstandsflächenrecht in der
LBO S.-H. und Verfahrensweisen bei Abweichungen

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Mittwoch, 27. Februar 2019  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  AIK SH, Kiel  |

Referent: Günter Zuschlag,  Kreisbaudirektor a. D.  |

Gebühr:  155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |  

In der Gebühr sind Verpflegung und Seminarunterlagen enthalten.  |

 

Die Abstandsregelungen in der LBO S-H sind ein zentraler Bestandteil des Bauordnungsrechts. Sie haben drittschützende Wirkung und vermitteln einerseits Rechtsansprüche und rechtliche Grenzen für den Bauherrn, sichern aber auch Rechtspositionen des Nachbarn. Die diesbezüglichen Wechselwirkungen sind in der Praxis von besonderer Bedeutung und fordern eine aktive Berücksichtigung hierzu ergangener Rechtsprechung. Das Erfordernis einer besonderen Sorgfalt stellt sich insbesondere bei der Anwendung einzelner „offen gestalteter“ Vorschriften.

Der Planverfasser hat bei der Anwendung bzw. Berücksichtigung entsprechender Regelungen  eine ganz besondere Verantwortung insbesondere gegenüber seinem Auftraggeber, da eine präventive Prüfung des Bauordnungsrechts und damit auch des Abstandsflächenrechts durch die Bauaufsichtsbehörde in der Genehmigungsfreistellung und dem vereinfachten Baugenehmigungsverfahren nicht vorgesehen ist.

Im Seminar erfahren Sie, wie sich der Umgang bzw. das Erfordernis von Abstandsflächen im Zusammenhang mit bauplanungsrechtlichen Vorschriften darstellt.

Welche besonderen Aspekte bei der Berücksichtigung von Vorbauten kommen zum Tragen und welche Wohngebäude erfahren unter welchen Voraussetzungen eine besondere Abstandsflächenbegünstigung.

Wie ist mit Abstandsflächen umzugehen, wenn mehrere Gebäude bzw. bauliche Anlagen errichtet werden sollen, die jeweils für sich betrachtet in Abstandsflächen und ohne eigene Abstandsflächen zulässig sind?

Ein immer wiederkehrendes Thema ist auch die Frage, wie bei Veränderungen und Nutzungsänderungen vorhandener Gebäude mit den Abstandsflächen umgegangen wird und dies rechtskonform und praxisorientiert über die Abweichungsregelungen in der Landesbauordnung gelöst werden kann.

Methodisch werden die einzelnen Themen durch Vortrag mit Diskussion und anhand praktischer Beispiele erläutert; auf einschlägige Rechtsprechung wird hingewiesen.

Schutzziel und Schutzzweck

  • Belichtung, Besonnung, Belüftung
  • Brandschutz
  • Sicherung der Privatheit

 Abstandsflächenregelung

  • Lage und Bemessung
  • Planungsrechtlich vorgegebene Bauweisen
  • Überlagerung von Abstandsflächen

 Maß der Abstandsflächen

  • Festsetzung von abweichenden Tiefen der Abstandsflächen durch die Gemeinde
  • Kriterien für Abstandsflächenermittlungen

 Sonderregelungen für untergeordnete Bauteile

  • Bauteile
  • Vorbauten

 Abstände

  • bei weich gedeckten Gebäuden
  • in Verbindung mit Brandwänden

 Sonderregelungen für Garagen und Nebenanlagen

 Gebäude und bauliche Anlagen in und ohne eigene Abstandsflächen

 Abstandsflächen und Nachbarschutz

 Abweichungen von Abstandsflächen im Hinblick auf

  • Nutzungsänderungen
  • Veränderungen an vorhandenen Gebäuden

 

Veranstaltungsort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24103 Kiel
www.aik-sh.de

Anmeldung an Frau Siedentopf: siedentopf@aik-sh.de

 

 

Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
 
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… finden Sie hier.

 

Veranstaltungen
11
März
ISH 2019 Frankfurt
 
11. Mär -
15. Mär  
ISH 2019 Frankfurt
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Vom 11. bis 15. März 2019 findet in Frankfurt die ISH statt, die weltgrößte Messe für Wasser, Wärme, Klima.

Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit ist offizieller Partner der Messe Frankfurt für Messerundgänge für technische Planer.

Wenn Sie Interesse an einem Messebesuch haben und einen guten Überblick bekommen wollen, sind Sie herzlich zu dem geführten Messerundgang inkl. kostenlosem Eintritt eingeladen.

In der Anlage erhalten Sie die Pressemitteilung.