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Umfrage zur Corona-Krise

Gemeinsame Befragung von Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer

 
Umfrage zur Corona-Krise

Gemeinsame Befragung von Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer

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Eine deutliche Mehrheit der Architektur- und Ingenieurbüros verzeichnet bereits zum derzeigigen Zeitpunkt negative Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dieses Bild ergibt die bundesweite, gemeinsame Befragung der BAK undd BIngK im April 2020 durch das Marktforschungsunternehmen Reiß & Hommerich.

Die gemeinsame Ergebnispräsentation umfasst die Auswertung über alle teilnehmenden Architekten und Ingenieure.

 

08.05.2020

 

 

Architekten blicken mit Sorge in die Zukunft

Pressemitteilung der BAK zur Umfrage zur Coronakrise

 
Architekten blicken mit Sorge in die Zukunft

Pressemitteilung der BAK zur Umfrage zur Coronakrise

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Eine aktuelle gemeinsame Umfrage von Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer zeigt, dass sich Architekturbüros auf wirtschaftlich schwierige Zeiten einstellen. Der Berufsstand wird vor allem von nachgelagerten Effekten betroffen sein.

Über 6.000 Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen sowie Stadtplaner haben sich Anfang April Zeit für drängende Fragen zu den Auswirkungen der Coronakrise genommen. Dreiviertel der Befragten spüren bereits konkret die Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19, ein Drittel sogar deutlich negative. Die meistgenannten Probleme stellen abgesagte oder zurückgestellte Aufträge dar (52%), Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (41%) sowie Störungen auf der Baustelle (34%). Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen Architekten und Ingenieure insgesamt mit einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und finanziellen Einbußen. Innenarchitekten sind jetzt schon am stärksten betroffen.

Detaillierte Ergebnisse der Befragung von Architekten aller Fachrichtungen und Stadtplaner finden Sie hier zum Download (PDF-Datei).

„Die Baubranche ist ein wichtiger Motor für unsere Wirtschaft. Bauprojekte setzen große Investitionsvolumina um, sind von langen Laufzeiten geprägt und haben hohe regionale Wirksamkeit,“ sagt Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. „Auf vielen Baustellen kann, wenn auch eingeschränkt, weitergearbeitet werden. Architekten finden kreative Lösungen, um auch unter nicht idealen Bedingungen zu arbeiten und sind in ihrer planerischen Expertise nicht eingeschränkt. Umso wichtiger ist, dass die Planungen für bezahlbaren Wohnungsbau, energetische Sanierung und Schulbau weitergehen und die Programme zur Umsetzung des Europäischen Green Deals für mehr Klimaschutz in Stadt und Land nicht ins Stocken geraten. Diese Aufgaben müssen bei der Konzipierung zukünftiger Konjunktur- und Innovationspakete berücksichtigt werden.“

Die Wertschöpfungskette Bau ist mit 2,5 Mio. Erwerbstätigen ähnlich groß wie die Pflegebranche, größer als die Autoindustrie und somit eine zentrale Branche, um Investitionsprojekte umzusetzen. Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer unterstützen die Bundesregierung, sichere Strategien im Umgang mit der Coronakrise zu erarbeiten. Folgende Maßnahmen müssen für die planenden Berufe im Vordergrund stehen:

  • Unterstützung der kommunalen Bauverwaltungen, um deren Funktionsfähigkeit zu sichern, damit vor allem Genehmigungsverfahren weiterbearbeitet werden können.
  • Anpassungen der Hilfspakete für die planenden Berufe sowie eine Verlängerung von Förderungen, Zuschussprogrammen und Entlastungen bei den Steuervorauszahlungen über die folgenden Monate hinaus.
  • Großzügige Bewilligung von Steuerstundungen und Absenkungen der Vorauszahlungen durch die Finanzbehörden über das 2. Quartal 2020 hinaus. Der Gesetzgeber sollte großzügigere Verlustverrechnungsmöglichkeiten beschließen, so dass Verluste in diesem Krisenjahr mit Gewinnen aus Vorjahren verrechnet werden können.
  • Abfederung coronabedingter Finanzierungsprobleme privater Bauherren, damit sich Bauprojekte nicht verzögern oder verhindert werden.
  • Weiterhin eine Ausrichtung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen auf die Betriebsfähigkeit von Baustellen.
  • Vergabeverfahren müssen hinsichtlich einer europaweiten Umsetzung überprüft werden und ggfls. vorübergehend vereinfacht werden.
  • Umsetzung geeigneter digitale Abstimmungsformate für Wettbewerbs- und Partizipationsverfahren.

Die Befragung fand im Zeitraum vom 6. bis 14. April 2020 als Online-Befragung statt. Die Umfrage wurde gemeinsam von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer bei dem Marktforschungsunternehmen Reiß & Hommerich in Auftrag gegeben. Eingeladen waren alle selbstständig tätigen Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammern aller Bundesländer. In die Datenanalyse flossen insgesamt Angaben von 9.226 Befragten (6.013 Architekten und 3.213 Ingenieure) ein. Die Umfrage soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

 

22.04.2020

Bundesingenieurkammer: Jetzt schon die Bauvorhaben von morgen sichern!

Pressemitteilung der BIngK zur Umfrage zur Coronakrise

 
Bundesingenieurkammer: Jetzt schon die Bauvorhaben von morgen sichern!

Pressemitteilung der BIngK zur Umfrage zur Coronakrise

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Aktuell verzeichnet bereits eine Mehrheit der Ingenieurbüros (75%) negative Auswirkungen der Corona-Epidemie. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer. Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen die mehr als 9.000 befragten Planerinnen und Planer jedoch mit einer weiteren deutlichen Verschlechterung der Lage und mit finanziellen Einbußen.

„Noch schaffen es glücklicherweise viele Ingenieurbüros die Folgen der Corona-Krise abzufangen. Allerdings ist jetzt schon abzusehen, dass die Probleme im Planungswesen z.B. durch nachgelagerte Rechnungslegung erst verzögert auftreten. Daher ist es wichtig, heute schon die Auswirkungen in der Zukunft im Blick zu haben. Denn Planungskapazitäten, die jetzt wegbrechen, haben Auswirkungen auf wichtige und dringend benötigte Infrastruktur- und Hochbauprojekte von morgen“, sagte Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer.

Während sich kleine Büros tendenziell häufiger mit akuten Liquiditätsproblemen konfrontiert sehen, geben mittelgroße und größere Büros häufiger an, nicht mehr ausgelastet zu sein. Die meistgenannten Folgen der Coronakrise sind abgesagte oder zurückgestellte Aufträge (46%), Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (33%) sowie Verzögerungen auf der Baustelle durch längere Lieferzeiten (25%), Personalengpässe der ausführenden Unternehmen (25%) oder die Umsetzung von Hygienevorschriften auf der Baustelle (20%).

Aus Sicht von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer sind folgende Maßnahmen für die Zukunft der planenden Berufe von großer Bedeutung:

  • Anpassung der Hilfspakete für die planenden Berufe sowie eine Verlängerung von Förderungen, Zuschussprogrammen und Entlastungen bei den Steuervorauszahlungen über die kommenden Monate hinaus
  • großzügige Bewilligung von Steuerstundungen und Absenkungen der Vorauszahlungen durch die Finanzbehörden über das 2. Quartal 2020 hinaus
  • Unterstützung der kommunalen Bauverwaltungen, um deren Funktionsfähigkeit zu sichern, damit vor allem Genehmigungsverfahren weiterbearbeitet werden können
  • Abfederung coronabedingter Finanzierungsprobleme privater Bauherren, damit sich Bauprojekte nicht verzögern oder verhindert werden
  • vorübergehende Vereinfachung von Vergabeverfahren
  • Umsetzung geeigneter digitaler Abstimmungsformate für Wettbewerbs- und Partizipationsverfahren
  • eine konsequentere Ausrichtung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen auf die Betriebsfähigkeit von Baustellen

„Ingenieurinnen und Ingenieure sind als Mittelständler das Herz und die tragende Säule unserer Wirtschaft. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, dass das auch so bleibt und der Bau von Wohnhäusern, Schulen, Straßen oder energetische Sanierungen auch nach der Coronakrise nicht ins Stocken geraten“, erklärte der Präsident der Bundesingenieurkammer.

Die Online-Umfrage fand vom 6. bis 14. April 2020 statt und wurde gemeinsam von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer bei dem Marktforschungsunternehmen Hommerich & Reiß in Auftrag gegeben. In die Datenanalyse flossen insgesamt Angaben von 9.226 Befragten ein. Eingeladen waren alle selbstständig tätigen Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Die Umfrage soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Politik mit ausreichend validem Datenmaterial zu unterstützen.

Die detaillierten Ergebnisse der Befragung stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.bingk.de.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

 

22.04.2020

Coronavirus – Hinweise für Architekten und Ingenieure und Büros

Hinweise der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurkammer und Ministerien – diese werden laufend aktualisiert

 
Coronavirus – Hinweise für Architekten und Ingenieure und Büros

Hinweise der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurkammer und Ministerien – diese werden laufend aktualisiert

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Coronavirus – Rechtliche Hinweise zum Umgang mit COVID-19

Das Coronavirus führt zu zahlreichen rechtlichen Fragen. Mit den nachfolgenden Hinweisen und Erläuterungen soll, soweit möglich, zur Beantwortung beigetragen werden, wobei auf verschiedene Quellen zurückgegriffen wird. Hierzu gehören der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die IHK Region Stuttgart, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e.V. Zu einigen Fragen können derzeit nur vergleichsweise allgemeine Antworten gegeben werden. Für den Fall neuer Erkenntnisse wird dieser Hinweis fortlaufend aktualisiert.

Bitte bereiten Sie sich vor und nehmen die Hilfen des Staates an.


 

Die rechtlichen Hinweise finden Sie hier (PDF-Dokument), Hilfsangebote für vom Corona-Virus betroffene Architekturbüros
und die Website der BAK.
Die BAK hat auf ihrer BAK-Website unter „Architekten“ eine gesonderte Rubrik „Coronavirus“ eingerichtet, ferner gelangt man jetzt auch über www.architekten-corona.de zu den Informationen.

Die BAK hat das am letzten Freitag in Kraft getretene Gesetzespaket der Bundesregierung zu Corona ausgewertet und die wesentlichen Folgen, soweit sie auch Planerinnen und Planer betreffen können, zusammengestellt (rechtliche Auswirkungen: https://www.bak.de/w/files/bak/02architekten/coronavirus/coronavirus_gesetzespaket-der-bundesregierung.pdf ; wirtschaftliche Auswirkungen: https://www.bak.de/w/files/bak/02architekten/coronavirus/coronavirus_gesetzespaket-der-bundesregierung_wirtschaft.pdf).

 


 

Die BIngK hat alle ihre bereits zur Verfügung gestellten Informationen aktualisiert und auf einer Sonderseite unter https://bingk.de/informationen-zur-coronavirus-pandemie/ gebündelt.
Hier finden Sie vor allem Informationen zur wirtschaftlichen Unterstützung der Ingenieurbüros durch Bund und Länder sowie zu den sich aus der Pandemie ergebenden rechtlichen Fragen. Aktuelle Erlasse der Bundesministerien sind dem Papier als Anlagen beigefügt. Auch den gesonderten Überblick über die Hilfsangebote der Länder sind überarbeitet.

 


 

Empfehlenswert ist auch die Website des BFB www.freie-berufe.de, in der unter der Rubrik Aktuelles vom BFB über alle Hilfsangebote informiert wird und die Länderübersicht zur den Unterstützungsmaßnahmen/-vorhaben für Freiberufler.

 


 

Anbei ein Link auf eine Ausarbeitung der Kanzlei Kapellmann, die sich speziell mit den rechtlichen Auswirkungen des Virus auf Bauprojekte befasst.

https://www.kapellmann.de/de/aktuelles/nachrichten/rechtliche-auswirkungen-der-covid-19-epidemie-auf-bauprojekte/

Allgemeine Infos für Betriebe generell bieten die Seiten der IHK München und der IHK Köln.

 


 

Hinweis auf bereits jetzt existente erweiterte Unterstützungsmöglichkeiten für KMU und die Freien Berufe, wie etwa dem Angebot der Bürgschaftsbanken (https://www.vdb-info.de/aktuelles/pressemitteilungen/corona-krise-buergschaftsbanken-erweitern-unterstuetzung-von-kmu#)

 


 

Allgemeine Hinweise bietet auch die Seite des Bundeswirtschaftsministeriums (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html#unterstuetzung).

 


Die momentane Krisen-Situation erfordert auch auf Baustellen besondere Maßnahmen, damit die Beschäftigen weiterhin gesund und sicher arbeiten können.
Zu Ihrer Unterstützung erhalten Sie das anliegende Informationsschreiben des Sozialministeriums.

 

In der Anlage erhalten Sie einen Abdruck des Erlasses des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 25.03.2020 über bauvertragliche Fragen im Rahmen der Corona-Pandemie.

 

 

Fortbildungen
Die Geschäftsstelle ist besetzt, bleibt aber aufgrund der Situation für die Öffentlichkeit geschlossen.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Fortbildungen

 
Die Geschäftsstelle ist besetzt, bleibt aber aufgrund der Situation für die Öffentlichkeit geschlossen.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Fortbildungen

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Aufgrund der aktuellen Entwicklung des COVID-19-Virus weisen wir daraufhin, dass die Veranstaltungen (Fortbildungen, Tagungen etc.) der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein vorerst bis einschließlich 31.Mai 2020 verschoben werden. Die neuen Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Alle weiteren Termin in den folgenden Monaten werden voraussichtlich stattfinden.
Sollte auch hier eine Terminverschiebung erforderlich sein, werden wir Sie rechtzeitig darüber informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Die Gesundheit unserer Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen ist uns sehr wichtig. Sollte sich die Lage ändern, werden wir reagieren und Sie informieren.

Ihre Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein

Bauablaufstörungen durch die Corona-Krise – Wie helfen mir BGB und VOB/B weiter ?

Online-Kurs

 

 
Bauablaufstörungen durch die Corona-Krise – Wie helfen mir BGB und VOB/B weiter ?

Online-Kurs

 

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Verfügbar vom 08.04.2020 bis zum 08.07.2020 | Online
Der Kurs ist orts- und zeitunabhängig und kann jederzeit gestartet, unterbrochen und fortgesetzt werden.

Referent: Frank Zillmer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Kiel

Gebühr:  35,77€ Mitglieder (nach Eingabe des Gutscheincodes) | 53,55 € Gäste

Gutscheincode: Sie erhalten den Gutscheincode, wenn Sie eine kurze E-Mail an soehren@aik-sh.de schicken.

Technische Voraussetzungen:
Computer / Tablet / Smartphone, Internetverbindung, Lautsprecher

In diesem Online-Kurs erfahren Sie, wie Sie auf Bauablaufstörungen reagieren, die durch die Auswirkungen der Corona-Krise entstanden sind.

Außerdem erhalten Sie Hilfestellungen, wie Sie mit folgenden Problemen umgehen:

  • Lieferprobleme
  • erkrankte Mitarbeiter
  • Mitarbeiter in Quarantäne
  • private oder behördliche Sperrzonen
  • Zutrittsverbote
  • Reiseverbote
  • etc.

Dieser Online-Kurs ist in Kooperation mit Frank Zillmer entstanden, weswegen der Kurs auch auf seiner Homepage verortet ist.

Hier geht es zur Anmeldung.

Wenn Sie für den absolvierten Online-Kurs ein Zertifikat wünschen, dann leiten Sie die Rechnung des Kurses via E-Mail an Frau Söhren unter soehren@aik-sh.de weiter. Sie erhalten dann das Zertifikat in digitaler Form.

Der Online-Kurs ist mit 2 Unterrichtsstunden anerkannt.

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Online-Seminar

 
Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Online-Seminar

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Dienstag, 02. Juni 2020 und
Mittwoch, 03. Juni 2020  jeweils 15.00 bis 18.15 Uhr | Online

Maximal 25 Teilnehmer*innen

Referent: Stefan Horschler, Dipl.-Ing. Architekt, Büro für Bauphysik, Hannover

Veranstalter: 
Es handelt sich hierbei um eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hamburgischen und Niedersächsischen Architektenkammer.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, Mikrophon, die Nutzung eines Headsets wird nachdrücklich empfohlen

Weitere Informationen zur Anmeldeprozedur, Teilnahmegebühr, Datenschutzhinweise etc. erhalten Sie bei der Hamburgischen Architektenkammer.

Bitte melden Sie sich ausschließlich über die Hamburgische Architektenkammer an!

Inhalt

Die Bunderegierung hatte sich im Koalitionsvertrag dazu entschieden, das Energie-Einsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) zu einem modernen Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammenzuführen. Hiermit ist beabsichtigt, das Ordnungsrecht einerseits zu entbürokratisieren und andererseits zu vereinfachen. Die Anforderungen des EU-Rechts sollten zum 1. Januar 2019 für öffentliche Gebäude und zum 1. Januar 2021 für alle Gebäude umgesetzt werden. Im Januar 2017 und Mai 2019 waren bereits erste Entwürfe zum GEG vorgestellt worden.
Im Gegensatz zum ersten Entwurf waren in der Ausgabe 2019 keine Verschärfungen der Anforderungen enthalten. Bei genauem Hinsehen ergeben sich sogar leichte Entschärfungen. Für den Wohnungsbau gibt es künftig nach wie vor drei alternative Nachweisverfahren und auch für den Nichtwohnungsbau wie bisher zwei Verfahren. Das Seminar bezieht sich auf den aktuellen Stand der Gesetzgebung und behandelt wesentliche Neuerungen aus den bereits veröffentlichten mit geltenden Normen.

• Welche Konsequenzen ergeben sich für die Gestaltung von Gebäuden aus den Anforderungen für zu errichtende Wohn- und Nichtwohngebäude?
• Wärmedämm-, Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepte, welche Konsequenzen ergeben sich für Planung und Ausführung?
• Welche Konsequenzen ergeben sich für bestehende Gebäude, Gebäudeerweiterungen und Nutzungsänderungen?
• Befreiungen und Ausnahme

Im Seminar wird die aktuelle Fassung des GEGs behandelt, momentan ist dies der Entwurf vom 23.10.2019. (Stand: 20.12.2019).

Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
 
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… finden Sie hier.

 

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