Aktuelles

Hinweise
Einführung der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen des Landes Schleswig-Holstein
 
Einführung der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen des Landes Schleswig-Holstein
X

Die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung Mai 2022 wurde am 19. September 2022 im Amtsblatt veröffentlicht .

Die aktuelle VV TB SH berücksichtigt die Anpassungen der MVVTB 2020/2 und der MVVTB 2021/1.

Die vollständige Fassung der Technischen Baubestimmungen finden Sie hier

21.09.2022

Merkblatt „Preissteigerungen von Baumaterialien“ aktualisiert
 
Merkblatt „Preissteigerungen von Baumaterialien“ aktualisiert
X

Das Merkblatt „Preissteigerungen von Baumaterialien“ ist aktualisiert, das unter https://bak.de/deutliche-preissteigerung-bei-baumaterialien/ auf der BAK-Website eingestellt wurde.

Die Anpassungen betreffen insbesondere (mit Blick auf die frisch erschienene Neuauflage des Kommentars von Fuchs/Berger/Seifert):

Ziff. 4, dort zweiter Absatz:

  1. Keine Rechtsberatung

(…)

Preisanpassungsklauseln zu prüfen oder gar zu formulieren, ist aber auch in dieser schwierigen Marktlage nicht Aufgabe von Planerinnen und Planern, sondern Aufgabe rechtsberatender Vertragsgestaltung (vgl. Seifert/Fuchs, in: Fuchs/Berger/Seifert, Beck’scher HOAI- und Architektenrechtskommentar, 3. Aufl., Rz. 239):

(…)

 

Ziff. 5, dort b) aa):

  1. Honorarrechtliche Auswirkungen der Preissteigerungen
  2. b) aa)

Die Umsetzung einer Preisanpassungsklausel kann für die Architektinnen und Architekten einen erheblichen Mehraufwand bedeuten, sofern entsprechende Aufgaben vertraglich übernommen werden: In den Leistungsverzeichnissen ist zu eruieren, welche Positionen aufgrund ihrer Materialien voraussichtlich von den Preissteigerungen betroffen sein könnten. Ggf. sind der Anteil des Materials am Gesamtprodukt (z. B. Holzfenster mit einem Anteil von 50 % Eichenholz) sowie der Materialpreis zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses festzustellen. Bei der späteren Rechnungsprüfung muss dann die Preisentwicklung ermittelt und der Preis anhand des aktuellen Marktpreises der im Rahmen der Preisgleitklausel festgelegten Bezugsgröße (Preisindex) für das betreffende Material fortgeschrieben werden.

(…) Leistungen in diesem Kontext dürften nicht zu den Grundleistungen in der Objektplanung Gebäude zählen. Dieses folgt bereits aus der Struktur der Grundleistungen, die nur solche Leistungen umfassen, die im Allgemeinen zur Erfüllung eines Auftrages erforderlich sind (§ 3 Abs. 2 HOAI). Hierzu zählen nach der einschlägigen Kommentarliteratur insbesondere nicht das Ausfüllen erforderlicher Formblätter und Vordrucke (etwa Formblatt 225 nach VHB Bund) sowie die Mengenermittlung bestimmter Baustoffe oder die Abfrage von Referenzpreisen bei Lieferanten zur Vorbereitung von Preisgleitklauseln (vgl. Seifert/Fuchs, in: Fuchs/Berger/Seifert, Beck’scher HOAI- und Architektenrechtskommentar, 3. Aufl., Rz. 225a, 239, 249). Auch das Prüfen von Preisanpassungen infolge einer solchen Klausel im Zuge der späteren Rechnungsprüfung stellt demnach keine Grundleistung dar (ebd., Rz. 319; siehe auch Menzel, Stoffpreisgleitklauseln als Grundleistungen?, DAB 8/2022, 42 f.).

 

13.09.2022

Hinweise zur neuen Landesbauordnung SH
 
Hinweise zur neuen Landesbauordnung SH
X

Die neue Landesbauordnung ab 01.09.2022 finden Sie auf unserer Homepage in der Rubrik Kammermitglieder:
https://www.aik-sh.de/kammermitglieder/recht/landesrecht/?detail=15934

oder unter folgendem Link auf der Homepage des Landes Schleswig-Holstein:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/B/bauen/Downloads/Bauordnung/220901_neue_Landesbauordnung.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Die Vordrucke für die bauaufsichtlichen Verfahren nach der Landesbauordnung finden Sie zum Herunterladen und Ausfüllen auf der Homepage des Landes Schleswig-Holstein unter folgendem Link: 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/B/bauen/_documents/formulareLbo_textbaustein.html?nn=5492fbd9-ee41-4c0d-92fe-c972cdb369cf

01.09.2022


Das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein informiert:

in der Anlage 1 (Bauantrag) der eingeführten Vordrucke zur neuen Landesbauordnung hat sich noch Korrektur- bzw. Ergänzungsbedarf ergeben. Daher ist der  Erlass vom 26. August 2022 aufgehoben und die überarbeiteten Vordrucke mit Erlass vom 30. August 2022 erneut eingeführt.

Die Änderungen betreffen Blatt 1 und 2 des Bauantragsformulars:

Auf Blatt 1 wird hinsichtlich des Genehmigungsfreistellungsverfahrens für den Bauherrn die Möglichkeit vorgesehen, gemäß § 62 Abs. 4 Satz 4 der neuen Landesbauordnung zu bestimmen, dass die Bauvorlagen als Antrag auf Baugenehmigung zu behandeln sind, falls die Gemeinde erklärt, dass ein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll.

Auf Blatt 2 wurde der Hinweis „Im Baugenehmigungsverfahren nach § 64 LBO bedarf es für Ausnahmen nach § 31 Abs.1 BauGB keines schriftlichen Antrages.“ gestrichen. Denn dieser Hinweis ist unzutreffend.

Weiterhin sollen auf der Internetseite des MIKWS Informationen zu den bauaufsichtlichen Verfahren veröffentlicht werden (https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/planen-bauen-wohnen/bauen/Bauordnungsrecht/Bauordnungsrecht_node.html).
Dabei wird sich an den Empfehlungen des Workshops Textbausteine orientiert, diese aber teilweise ergänzt. Die Informationen zu den bauaufsichtlichen Verfahren werden zeitnah eingestellt werden.

30.08.2022


Hinweis des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein:

Vollzugsbekanntmachung

Die vorläufig eingeführte Vollzugsbekanntmachung (Stand 22. Juli 2022) wird vor dem Inkrafttreten der neuen Landesbauordnung (LBO*) korrigiert:

  1. unter Nr. 3 zu § 62:

Die Bauaufsichtsbehörde muss dafür prüfen und danach feststellen, ob der Geltungsbereich des Genehmigungsfreistellungsverfahren eröffnet ist (§ 62 Absatz 1 und 2) und ob die Bauvorlagen vollständig vorliegen (§ 62 Absatz 5, § 68 Absatz 2 Satz 1). Diese Prüfungen und Feststellungen haben hat unverzüglich nach Eingang des Antrags zu erfolgen.

Begründung:

Der Verweis auf § 62 Absatz 2 LBO* wird gestrichen, da die untere Bauaufsichtsbehörde im „Express-Prüfprogramm“ – neben der Vollständigkeit der Bauvorlagen – nur die Voraussetzungen für den Geltungsbereich des Genehmigungsfreistellungsverfahrens (§ 62 Absatz 1) prüfen soll, d. h.

  • ob ein Sonderbau vorliegt und
  • ob eine gefahrträchtige Nähe zu einem Störfallbetrieb besteht.

bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen des § 62 Absatz 2 LBO* sind nicht Teil des „Express-Prüfprogramms“. Da es sich hierbei nicht um eine Feststellung i. S. eines feststellenden Verwaltungsakts wie der Baugenehmigung handelt, sondern um eine bloße Prüfung zur Gefahrerforschung, deren Ergebnis der Gemeinde formlos mitzuteilen ist, wurde der Wortlaut auch im Übrigen noch etwas bereinigt.

  1. Unter Nr. 9 zu § 67:

Die Gemeinde entscheidet bei verfahrensfreien Bauvorhaben (§ 61)

  • über bauordnungsrechtliche Abweichungen nach § 67 Absatz 1 Satz 1 von örtlichen Bauvorschriften (§ 86) sowie
  • über bauplanungsrechtliche Ausnahmen und Befreiungen nach § 67 Absatz 2 Satz 1.

Die Gemeinde entscheidet nach § 67 Absatz 3 bauordnungsrechtlich (§ 57 Absatz 1 Satz 2) und nicht in Selbstverwaltungsangelegenheiten. Auch wenn die Gemeinde in diesen Fällen bauordnungsrechtlich entscheidet, ist sie deswegen aber noch keine untere Bauaufsichtsbehörde im Sinne des § 57 Absatz 1 Satz 1 LBO. Denn eine Übertragung der Aufgaben der unteren Bauaufsichtsbehörde kann nur durch Verordnung nach § 57 Absatz 2 erfolgen. Ohne eine solche Übertragung ist die Gemeinde insbesondere nicht befugt, zur Einhaltung der von ihr erteilten Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen nach § 58 Absatz 2 bauaufsichtlich einzuschreiten. Die Fachaufsicht über die Gemeinde übt, sofern ihr die Aufgaben der unteren Bauaufsichtsbehörde nicht vollständig übertragen wurde (§ 57 Absatz 4 Nummer 1), die zuständige Landrätin oder der zuständige Landrat (§ 57 Absatz 4 Nummer 2 i. V. m. § 3 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über die Errichtung allgemeiner unterer Landesbehörden in Schleswig-Holstein) aus. Die Landrätin oder der Landrat ist als nächsthöhere Behörde auch zuständig für die Entscheidung über einen Widerspruchsbescheid, sofern die Gemeinde einem Widerspruch nicht abhilft (§ 73 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 der Verwaltungsgerichtsordnung).

Begründung:

Wenngleich die Gemeinde bei der Erteilung von Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen nicht als untere Bauaufsichtsbehörde entscheidet, unterliegt sie dennoch der Fachaufsicht ihrer Landrätin oder ihres Landrates. Denn § 57 Absatz 4 Nummer 2 stellt nicht darauf ab, ob die Aufgabenübertragung durch Gesetz oder durch Zuständigkeitsverordnung nach § 57 Absatz 2 erfolgt. Auch ergäbe sich nichts anderes aus dem allgemeinen Grundsatz des § 14 Absatz 2 LVwG, wonach die Fachaufsicht durch die fachlich zuständige übergeordnete Landesbehörde ausgeübt wird. Die Landräte sind nämlich allgemeine untere Landesbehörden, soweit sie die Fachaufsicht über die Behörden der kreisangehörigen Gemeinden und Ämter wahrnehmen (§ 3 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über die Errichtung allgemeiner unterer Landesbehörden in Schleswig-Holstein). Vor diesem Hintergrund liegt auch die Entscheidungszuständigkeit für die Widerspruchsbescheide bei den Landrätinnen und Landräten und somit bei den Kreisbauaufsichtsbehörden. Dies ist in den Fortbildungsveranstaltungen zur neuen Landesbauordnung anders gesagt worden. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen.

Die berichtigte vorläufige Vollzugsbekanntmachung wurde heute (24. August 2022) auf der Internetseite des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport veröffentlicht:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/B/bauen/Downloads/Bauordnung/220901_Vollzugsbekanntmachung.pdf?__blob=publicationFile&v=3

24.08.2022


Wegfall von Schriftformerfordernissen; digitales Verfahren; Unzulässigkeit von E-Mail

Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein infomiert:

Mit Inkrafttreten der neuen Landesbauordnung am 1. September 2022 werden die bisherigen Unterschriftserfordernisse im Baugenehmigungsverfahren entfallen, so insbesondere im Hinblick auf den Bauantrag und auf die Bauvorlagen (§ 64 Abs. 4 Satz 1 und 2 der Landesbauordnung 2019). Die Bauvorlageberechtigten müssen ihre Entwürfe aber nach wie vor verantworten. Dies gilt sowohl für das papiergebundene als auch für das digitale Verfahren.

Eine Anbindung an die bundesweit einheitliche Datenbank zur Bauvorlageberechtigung di.BAStAI (www.di-bastai.de) zur automatischen Prüfung der Bauvorlageberechtigung wird derzeit entwickelt. Auf diese Datenbank kann auch zur Überprüfung der Bauvorlageberechtigung bei analogen Anträge zugegriffen werden.

Der Wegfall des Schriftformerfordernisses soll die Digitalisierung des bauaufsichtlichen Verfahrens erleichtern. Bisher sind aber die Onlinedienste noch nicht bei den unteren Bauaufsichtsbehörden eingeführt worden. Dies wird voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres der Fall sein.

Auch nach Inkrafttreten der neuen Landesbauordnung kann ein Bauantrag somit zunächst noch nicht digital gestellt werden. Denn zur Antragstellung sind – nach wie vor – die von der obersten Bauaufsichtsbehörde (gesetzlich) eingeführten Vordrucke zu verwenden (vgl. Einführung einheitlicher Vordrucke für die bauaufsichtlichen Verfahren nach der Landesbauordnung vom 6.7.2016, Amtsbl. Schl.-H. S. 584; § 1 Abs. 3 der Bauvorlagenverordnung – BauVorlVO).

Für das digitale Verfahren werden die Vordrucke erst dann bauaufsichtlich eingeführt, wenn die betreffenden Onlinedienste bei den unteren Bauaufsichtsbehörden in Betrieb gehen. Bis dahin kann ein Bauantrag nur auf Papier gestellt werden. Die Anbindung an den Onlinedienst und damit der Eröffnung des digitalen Verfahrens erfolgt nach Maßgabe der unteren Bauaufsichtsbehörde in Abstimmung mit dem ITV.SH und den beteiligten Landesstellen sowie IT-Dienstleistern. Dieses Vorgehen ermöglicht den unteren Bauaufsichtsbehörden ein gestuftes und individuelleres Vorgehen. Der ITV.SH wird über den Stand der Entwicklung nach den Sommerferien berichten.

Zwar darf die untere Bauaufsichtsbehörde die Entgegennahme eines z. B. per E-Mail und damit nicht formgerecht gestellten Antrags nicht verweigern (§ 83 Abs. 3 LVwG). Sie hat dann aber gemäß § 69 Abs. 2 Satz 1 LBO 2022 einen ordnungsgemäß gestellten Antrag nachzufordern. Sofern im Zuge der Nachforderung die Rücknahmefiktion nach § 69 Abs. 2 Satz 2 LBO 2022 eintritt, werden Verwaltungskosten nicht erhoben, da mit der sachlichen Bearbeitung des Antrags noch nicht begonnen wurde (§ 15 Abs. 1 des Verwaltungskostengesetzes).

Was die Bauvorlagen angeht, gilt für das papiergebundene Verfahren nach wie vor, dass diese aus alterungsbeständigem Papier oder gleichwertigem Material lichtbeständig hergestellt sein und dem Format DIN A 4 entsprechen oder auf diese Größe gefaltet sein müssen (§ 1 Abs. 2 Satz 1 BauVorlVO). Eine Übersendung per E-Mail von Bauvorlagen ist damit nicht zulässig.

Im digitalen Verfahren ist eine Übermittlung von Bauvorlagen nur über den dafür vorgesehenen Onlinedienst möglich. Dies macht der neue Halbsatz 2 in § 1 Abs. 2 BauVorlVO deutlich, der insoweit auf das Onlinezugangsgesetz verweist. Die Vorschrift ist nach § 18 Abs. 2 der Bauvorlagenverordnung vom 5. Januar 2022 (GVOBl. S. 26) bereits in Kraft getreten, wird aber in juris noch nicht ausgewiesen. Eine Übersendung per E-Mail ist somit auch insoweit nicht zulässig.

Besteht kein Formularzwang, so z. B. bei Bauvoranfragen, kann ein digitaler Antrag (der nicht über den betreffenden Onlinedienst gestellt wird) zwar nicht wegen eines Formmangels beanstandet werden. Die Bauvorlagen zu diesem Antrag sind dann aber gemäß § 1 Abs. 2 Satz 1 BauVorlVO dennoch in Papier einzureichen. Sobald der für die betreffenden Verfahren (z. B. zum Vorbescheid) vorgesehene Onlinedienst bei den unteren Bauaufsichtsbehörden in Betrieb genommen ist, sollte die Bauherrschaft auf dieses Angebot hingewiesen werden.

LBO-Wesentliche Änderungen

07.07.2022

Landespreis Baukultur Schleswig-Holstein 2022

Gewünscht: Baukultur mit Weitblick!
Abgabefrist: 29. September 2022

 
Landespreis Baukultur Schleswig-Holstein 2022

Gewünscht: Baukultur mit Weitblick!
Abgabefrist: 29. September 2022

X

Mit dieser Nachricht dürfen wir Sie darüber informieren, dass nach langer Zeit auch in Schleswig-Holstein wieder ein Landespreis für Baukultur ausgelobt wird!

Die Architekten- und Ingenieurkammer hat sich in den vergangenen Jahren konsequent für die Wiederauflage eines Baukulturpreises eingesetzt, hat in zahlreichen Gesprächen immer wieder auf die Notwendigkeit einer solchen offiziellen Würdigung unserer Arbeit hingewiesen. Wir freuen uns sehr – nach umfangreichen Abstimmungen ist es soweit!

Der Landespreis für Baukultur Schleswig-Holstein wird für Leistungen mit einem besonderen baukulturellen Wert in Schleswig-Holstein vergeben. Prämiert werden insbesondere Projekte, die wegen zukunftsweisender und ganzheitlicher Ansätze vorbildlich und Beispiel für andere Vorhaben sind und der Öffentlichkeit die Bedeutung der Baukultur nahebringen. Anerkennung sollen dabei nicht nur die Bauwerke selbst, sondern auch die Menschen erfahren, die durch ihr Engagement und eine sozial-nachhaltige Prozesskultur bleibende baukulturelle Werte geschaffen haben. Einreichungen von Projekten sind in den fünf folgenden Kategorien möglich, in denen jeweils ein Preis sowie ggf. zusätzliche Auszeichnungen vergeben werden:

1 Städtebau und Freiraum: Quartiere, Gärten, Parks, Außenräume, öffentliche Räume

2 Öffentliche Gebäude: Kulturbauten, Bibliotheken, Museen, Bildungsbauten, Sportstätten, Kliniken

3 Wohnen und Arbeiten: Büro-, Gewerbe- und Industriebau, Wohnungsbau

4 Ingenieurbau:  Brücken, Wasserbau, Infrastruktur

5 Planen und Teilhaben: Beteiligungsverfahren, Phase Null, innovative Ausschreibungen, Werkstattverfahren

Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Baukultur mit Weitblick – nachhaltig und klimagerecht bauen“. Es ist ein übergeordneter Hauptpreis vorgesehen, der eine Bewerbung auszeichnet, die dieses Merkmal in herausragender Weise erfüllt.

Auslober ist das Land Schleswig-Holstein vertreten durch das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein.

Alle weiteren Informationen zum Landespreis Baukultur Schleswig-Holstein und sämtliche Verfahrenshinweise (auch den Vordruck für den einzureichenden Projektsteckbrief) finden Sie auf den Internetseiten www.schleswig-holstein.de/baukulturpreis

Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen und einen gelungenen Neustart des Baukulturpreises in unserem Bundesland; bitte nutzen Sie diese besondere Chance, die Arbeit der planenden Berufe einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren!

 

Fortbildungen
07
Oktober
8. Sachverständigen-Lehrgang

Präsenz 

 
07. Okt -
02. Dez  
8. Sachverständigen-Lehrgang

Präsenz 

X

09. September 2022 bis 02. Dezember 2022, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr | Neumünster / Rendsburg

Referenten: Dr. Katrin Seidel, Vorsitzende Richterin am Landgericht Kiel | Dipl.-Ing. Klaus Heinrich, Architekt, ö.b.u.v. Sachverständiger, Flensburg, Vorsitzender des Sachverständigenausschusses der AIK S.-H. | Ferdinand Rector, Rechtsanwalt, Hamburg

Gebühr: 1.500 € für Mitglieder | 1.700 € für Gäste

Hinweis: Dieser Lehrgang stellt die theoretische Basis der Aufgaben eines Sachverständigen dar. Darüber hinaus ist die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang eine der Voraussetzungen für die Antragstellung zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bei der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein. Dieser Lehrgang kann nur komplett gebucht werden. Die Buchung von einzelnen Tagen ist nicht möglich.

 

1.Tag, 09.09.2022  (Best Western Hotel , Neumünster)

  • Voraussetzungen für die Antragstellung
  • Grundbegriffe des materiellen Baurechts / Prozessrechts

2.Tag, 23.09.2022 (Best Western Hotel , Neumünster)

Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

  • Formen der Sachverständigentätigkeit
  • Pflichten und Rechte des Sachverständigen (gerichtlich und außergerichtlich)
  • Zusammenarbeit des Sachverständigen mit Gericht und Rechtsanwälten

3.Tag, 07.10.2022 (Best Western Hotel , Neumünster)

  • Aufbau und Inhalt eines Sachverständigengutachtens
  • Gutachteninhalt richtig formulieren

4. Tag, 04.11.2022 (Best Western Hotel , Neumünster)

  • Vergütung und Abrechnung
  • Die Haftung und Versicherung des Sachverständigen

5. Tag, 11.11.2022 (Hotel ConventGarten, Rendsburg)

Schwierige Situationen

  • Befangenheit
  • Ortstermin /Bauteilöffnung
  • Gerichtstermine

6. Tag, 18.11.2022 (Best Western Hotel , Neumünster)

Fragen zu den Tagen 1-5

  • Standesrechtliche Fragen, Werbung
  • Abschlussgespräch
  • Informationen zur bevorstehenden Prüfung

7. Tag, 02.12.2022 (AIK SH, Kiel)

  • Mündliche Prüfung in Gruppen á eine Stunde

 

Veranstaltungsorte

Best Western Hotel Prisma
Max-Johannsen-Brücke 1
24537 Neumünster

www.bestwestern.de 

Hotel ConventGarten
Hindenburgstr. 38-42
24768 Rendsburg

www.conventgarten.de 

11
Oktober
SiGeKo II: Spezielle Koordinatorenkenntnisse

Lehrgang in Kooperation mit der BYAK

 
11. Okt -
19. Okt  
SiGeKo II: Spezielle Koordinatorenkenntnisse

Lehrgang in Kooperation mit der BYAK

X

Dienstag, 11. Oktober 2022 bis Mittwoch, 19. Oktober 2022 | München

Termine:

Dienstag, 11. Oktober 2022 (9.30 – 16.30 Uhr)
Mittwoch, 12. Oktober 2022 (9.00 – 16.00 Uhr)

Dienstag, 18. Oktober 2022 (9.30 – 16.30 Uhr)
Mittwoch, 19. Oktober 2022 (9.00 – 16.00 Uhr)

Referent: Dipl.-Ing. Univ. Christian Köhler, Architekt, München

Gebühr: 640,00€ für Kammermitglieder, Studierende, Absolventen |  850,00€ für Gäste

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Architekten, die Bauleitungsaufgaben wahrnehmen und zusätzlich die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination anbieten wollen.

Zielsetzung

Im Lehrgang wird das erforderliche Grundwissen über Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination auf Baustellen nach RAB 30 vermittelt.

Inhalt

Dieser Lehrgang qualifiziert für alle Stufen der Anlage A zur RAB 30 (Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen), also für alle Gebäudetypen, hinsichtlich der geforderten speziellen Koordinatorenkenntnisse (RAB 30, Anlage C). Er wird mit einem kurzen schriftlichen Leistungsnachweis abgeschlossen.

Themen

Sinn und Zweck der BaustellV und ihre Stellung im Arbeitsschutzsystem | Anwendungsbereich | Inhaltliche Anforderungen | Aufgaben und Pflichten des Bauherrn oder des von ihm beauftragten Dritten | Aufgaben und Pflichten des Koordinators in der Planungs- und Ausführungsphase | Rechtliche Stellung des Koordinators | Zweck und Inhalt der Vorankündigung, des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans und der Unterlage (mit Übungen).

Organisatorisches

Die Teilnehmerzahl ist auf 22 Personen begrenzt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bayrischen Architektenkammer, der Brandenburgischen Architektenkammer, der Architektenkammer Thüringen und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen statt.

Veranstaltungsort

Bayrische Architektenkammer
Haus der Architektur
Waisenhausstr. 4
80637 München

Anmeldung

Die Buchung erfolgt direkt über die Bayrische Architektenkammer. Hier geht es zur Anmeldung.

24
Oktober
Die Baunutzungsverordnung – Schnittstelle zur Bauleitplanung und bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit von Bauvorhaben

Präsenz

 
24. Okt -
24. Okt  
Die Baunutzungsverordnung – Schnittstelle zur Bauleitplanung und bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit von Bauvorhaben

Präsenz

X

Montag, 24. Oktober 2022, 09.00 – 16.30 Uhr | Hotel Altes Stahlwerk, Neumünster

Referent: Günter Zuschlag, Kreisbaudirektor a.D. 

Gebühr:  165,00 €  für Mitglieder  |  170,00 €  für Listenzugehörige  |  210,00 €  für Gäste

 

Im Seminar werden die Grundlagen und die Anwendung der Baunutzungsverordnung (BauNVO) vermittelt, vor dem Hintergrund der Bedeutung für die Bauleitplanung, Objektplanung und das Baugenehmigungsverfahren. Vorgestellt werden die einzelnen Baugebiete mit ihrem strukturellen Aufbau und den Verflechtungen zum überplanten Bereich (§ 30 BauGB) und dem unbeplanten Bebauungszusammenhang (§ 34 BauGB).

Das Gebot der Rücksichtnahme für Vorhaben in Bebauungsplänen ist im § 15 BauNVO enthalten und dient letztlich der Feinsteuerung der Bauleitplanung. Wie stellt sich die Anwendung bei Bauvorhaben in der Praxis dar?

Das Maß der baulichen Nutzung und die Bauweise mit den überbaubaren Flächen sind ebenfalls wichtige Bestandteile und runden den Inhalt der BauNVO ab.

  • Aufbau, Gliederung und System der BauNVO
  • Sachlicher und zeitlicher Geltungsbereich der einzelnen Fassungen
  • Funktion der BauNVO in der Bauleitplanung
  • Struktureller Aufbau der Baugebiete
  • Allgemein zulässige Nutzungen
  • Urbane Baugebiete, Dörfliche Wohngebiete
  • Ausnahmsweise zulässige Nutzungen i. V. mit § 31 Abs. 1 BauGB
  • Störgrade, Schutzbedürftigkeit des Wohnens
  • Gebot der Rücksichtnahme, § 15 BauNVO
  • BauNVO und Genehmigungsfreistellung nach § 62 LBO (neu)
  • Bedeutung der BauNVO für Vorhaben nach § 34 BauGB
  • Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen
  • Freiberufliche Nutzungen
  • Ferienwohnungen
  • Vergnügungsstätten
  • Einzelhandelsbetriebe
  • Maß der baulichen Nutzung
  • Bauweise
  • Überbaubare Grundstücksflächen

Bitte bringen Sie an Gesetzestexten die Baunutzungsverordnung, das Baugesetzbuch und die Landesbauordnung mit.

Veranstaltungsort: 
Business Hotel Altes Stahlwerk
Rendsburger Str.81 
24537 Neumünster

www.altes-stahlwerk.com

Organisatorisches:

Hier geht es zur Anmeldung.

Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
X

… finden Sie hier.

 

Veranstaltungen
BIM / Digitalisierung

Seminarreihe bis 10/2022

 
BIM / Digitalisierung

Seminarreihe bis 10/2022

X

„Praxisseminar – Open-BIM mit IFC“ vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

 Seminarreihe geht bis 10/2022 | Online, kostenlos

https://www.kompetenzzentrum-planen-und-bauen.digital/kos/WNetz?art=News.show&id=1241

In der Seminarreihe zeigen die Expertinnen und Experten, was bei der Projektvorbereitung, dem Festlegen des richtigen Detaillierungsgrades, der Datenaustausch mit IFC sowie die Qualitätsprüfung wichtig ist. Eine Reihe umfasst vier Termine. Jeder Termin kann auch einzeln besucht werden. 

 

07
Oktober
5. BDA-Hochschultag
 
07. Okt -
07. Okt  
5. BDA-Hochschultag
X

Der BDA lädt ein zum 5. Hochschultag der Architektur am 7. Oktober 2022 in das Deutsche Architektur Zentrum DAZ in Berlin .

Ausgangspunkt des diesjährigen Hochschultags ist der Paradigmenwechsel in der Architektur vor dem Hintergrund der Klimakrise.

Der Klimawandel bestimmt unser Verständnis von Architektur inzwischen wesentlich, und eine konsequente Abkehr von den bislang ressourcenintensiven Baupraktiken wird immer wichtiger. Allein die Tatsache, dass dem Erhalt und Weiterbauen des Bestands Priorität gegenüber dem Neubau zukommen, zeigt die Notwendigkeit für eine kritische Reflexion bisheriger Lehrinhalte.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir den 5. BDA-Hochschultag nutzen, damit verbundenen Fragen nachzugehen. Die Veranstaltung wird am Vormittag mit einer Reihe von Impulsvorträgen eingeleitet. Im Anschluss daran können unsere Gäste zwischen drei verschiedenen Panels mit jeweils drei bis vier Positionen wählen. Jedes Panel schließt mit einer Diskussion ab. Am Nachmittag entwickeln unsere Gäste auf dem Podium und im Auditorium gemeinsam Thesen und Aufforderungen an die Ausbildung, bevor wir den Tag bei „Architettura Bolognese“ – bei gemeinsamem Kochen, Reden und Essen – ausklingen lassen, garantiert vegetarisch.

Studierende, Hochschullehrende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Architektinnen und Architekten sind zum produktiven Dialog über die Ausbildung in Zeiten des Klimawandels herzlich eingeladen.

Im Anhang finden Sie das Programmheft zum 5. BDA-Hochschultag. Weitere Informationen und Updates können Sie auch unter www.bda-bund.de/hochschultag einsehen.

 

11
Oktober
Einladung zur Freischaltung des BIM-Portals des Bundes & BIM-Ideathon

Bundesminister Dr. Wissing und Bundesministerin Geywitz stellen das Portal der Öffentlichkeit vor.

 
11. Okt -
11. Okt  
Einladung zur Freischaltung des BIM-Portals des Bundes & BIM-Ideathon

Bundesminister Dr. Wissing und Bundesministerin Geywitz stellen das Portal der Öffentlichkeit vor.

X

Die flächendeckende Einführung der Methode Building Information Modeling (BIM) ist ein zentraler Schritt zur Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist das im Rahmen von BIM Deutschland – dem Zentrum des Bundes für die Digitalisierung des Bauwesens – entwickelte neue BIM-Portal des Bundes.

Am 11. Oktober 2022 werden Bundesminister Dr. Wissing und Bundesministerin Geywitz in Berlin das Portal der Öffentlichkeit vorstellen und freischalten.

Unmittelbar im Anschluss veranstalten die Bundesressorts für Digitales und Verkehr (BMDV) und Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) einen Ideathon zur Anwendung und Weiterentwicklung von BIM im Infrastruktur- und Hochbau des Bundes und in der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

Zur öffentlichen Freischaltung des Portals und zum Ideathon lädt der Veranstalter herzlich ein!

Die Freischaltung des BIM-Portals von 10.00 bis 10.45 Uhr  und die Ergebnispräsentationen des Ideathons mit der Siegerehrung von 17.30 bis 19.00 Uhr können auch als Livestream verfolgt werden. Eine aktive Teilnahme am ersten BIM-Ideathon des Bundes ist nur vor Ort möglich.  

Der Ideathon richtet sich an die gesamte BIM-Gemeinde aus Forschung, Lehre und Praxis, wie beispielsweise Interessierte aus Hochschulen, Unternehmen und der Berufsausbildung aus dem Bereich Planen, Bauen und Betreiben sowie Startups, die PropTech-Szene und die öffentliche Verwaltung.

Teams oder Einzelpersonen können folgende Challenges zur BIM-Praxisanwendung bearbeiten:

  1. BIM-Einführung beschleunigen: Wie lässt sich die BIM-Umsetzung in Deutschland durch kreative Ideen und Prozessinnovationen beschleunigen?
  2. Vernetzung des BIM-Portals: Mit welchen Initiativen, Datenquellen oder Plattformen kann das BIM-Portal inhaltlich vernetzt werden und wie kann die Vernetzung gewinnbringend ausgestaltet werden?
  3. BIM im Betrieb: Wie kann das BIM-Portal einen Beitrag zur Anwendung von BIM in der Betriebsphase von Bauwerken und Infrastruktur leisten?

Für die Gewinnerteams werden Förderpreise zwischen 500 bis 1.500 Euro vergeben.

Detailinformationen zur Veranstaltung, zu Teilnahmemöglichkeiten und zur Anmeldung sind auf der Internetseite https://www.ideathon-bim2022.de/ veröffentlicht.

Fragen können Sie gerne an folgende E-Mail-Adresse senden:
bim-ideathon2022@bimdeutschland.de

 

04.10.2022

25
Oktober
VFIB-Aufbaulehrgang für Ingenieure der Bauwerksprüfung nach DIN 1076

Hochschule Wismar

 
25. Okt -
26. Okt  
VFIB-Aufbaulehrgang für Ingenieure der Bauwerksprüfung nach DIN 1076

Hochschule Wismar

X

An der Hochschule Wismar ist ein neuer Ausbildungsstandort des VFIB e.V. errichtet worden.

Der VFIB-Aufbaulehrgang für Ingenieure der Bauwerksprüfung nach DIN 1076  findet am 25. und 26. Oktober 2022 in Wismar statt:

Unter folgendem Link ist die Veranstaltungsseite des VFIB-Lehrgangs mit dem Link zum Anmeldeportal zu finden: https://www.vfib-ev.de/qualifizierung/lehrgangstermine.php oder direkt unter https://fiw.hs-wismar.de/?id=235339

HINWEIS: Der Lehrgang ist bereits ausgebucht. Es besteht eine Warteliste für einen evtl. Zusatztermin.