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Junior.ING 2018/2019

„Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ – Nun stehen die Gewinner fest! 

 
Junior.ING 2018/2019

„Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ – Nun stehen die Gewinner fest! 

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In diesem Jahr investierten 170 Schüler rund 4.300 Stunden Arbeit in die Planung und Konstruktion von 61 Achterbahnen. Am 03. April wurden die Gewinner im Audimax der FH Kiel bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Im Schuljahr 2018/19 lobte die Architekten- und Ingenieurkammer (AIK S-H) unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum fünften Mal den Schüler-Ingenieurwettbewerb Junior.ING der Länderkammern aus. Das Motto des diesjährigen Junior.ING lautete „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“. Planungsaufgabe war der Entwurf einer Achterbahn und der Bau im Modell. Die Achterbahn sollte aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen. Die Gestaltung der Achterbahn konnte frei gewählt werden, das Modell des kleinen Fahrgeschäftes durfte eine Grundfläche von 30 x 60 cm sowie eine Höhe von 40 cm nicht überschreiten.

Ohne Ingenieure im Bau- und Vermessungswesen gäbe es keine Häuser, keine Bahnstrecken, keine Kläranlagen, keine Deiche, keine Operationssäle, keine Flughäfen, keine Hafenanlagen; die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Und es gäbe auch keine Achterbahnen!

In diesem Jahr beteiligten sich 15 Schulen aus Preetz, Bad Oldesloe, Schleswig, Tönning, Meldorf, Sterley, Mölln, Glinde, Heide, Büdelsdorf, Wedel, Itzehoe, Husum und Neumünster am Junior.ING. Insgesamt nahmen 170 Schüler teil, konstruierten 61 Achterbahnen und investierten dabei rund 4.300 Stunden Arbeit. Die Landes-Jurysitzung fand in diesem Jahr am 28. Februar statt; die Jury-Mitglieder waren Herr Schüler, Architekt, Herr Hartmann, Beratender Ingenieur, Frau Prof. Scheel, Beratende Ingenieurin und Herr Oemig, ebenfalls Beratender Ingenieur. Sie haben die Modelle ausgiebig begutachtet, getestet und nach folgenden Kriterien bewertet:

 

  1. Einhaltung der vorgegebenen Abmessungen
  2. Einhaltung der vorgegebenen Materialien
  3. Bestehen des Funktionstestes
  4. Entwurfsqualität des Tragwerks
  5. Gestaltung und Originalität
  6. Verarbeitungsqualität

 

Im Rahmen der Preisverleihung am 03. April wurden insgesamt 17 Preise und Anerkennungen im Wert von 250 bis 50 Euro in zwei Kategorien vergeben. Die Erstplatzierten jeder Kategorie nehmen zudem am bundesweiten Wettbewerb und an der Preisverleihung teil, die am 14. Juni 2019 in Berlin im Deutschen Technikmuseum stattfindet.

 

Die Gewinner der Preiskategorie A (Klassenstufe 1-8) sind:

  1. Preis (250 Euro): „Von Schleswig nach Berlin“ – Lornsenschule Schleswig
  2. Preis (150 Euro): „Waverace“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel
  3. Preis (150 Euro): „Sandbahn“ – Eider-Treene-Schule Tönning

Weitere Anerkennungen erhielten die Teams folgender Achterbahnen:

  • „Madame Spirelli“ – Grundschule Tanneck
  • „Hungry Shark“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Buschwerk“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Space Express“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Oktoludos“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Rund trifft Eckig“ – Grundschule Tanneck
  • „Green Riverdale“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Woozle-Boo“ – Grundschule Sterley

 

 Die Gewinner der Preiskategorie B (ab Klassenstufe 9) sind:

  1. Preis (250 Euro): „Dragonraod“ – Gymnasium Heide Ost
  2. Preis (150 Euro): „Weiße Rose“ – Sophie-Scholl-Gymnasium Itzehoe
  3. Preis (100 Euro): „Gringotts Rollercoaster“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel
  4. Preis (100 EUR): „Timber Roll“ – Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe

 Weitere Anerkennungen erhielten die Teams folgender Achterbahnen:

  • „The 7th Element“ – Gymnasium Heide Ost
  • „Space Taxi“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster

 

Frau Prof. Sperga, Präsidiumsmitglied der FH, begrüßte die Gäste und hieß sie im Audimax der FH Kiel herzlich willkommen. Frau Dr. Romig, im Bildungsministerium u.a. zuständig für bildungspolitische Querschnittsaufgaben, nahm auch in diesem Jahr die Auszeichnung der Gewinner vor und begleitete die Preisverleihung. Prof. Appel von der FH Kiel bereicherte die Veranstaltung mit einem Beitrag zum Thema „Wie wird man eigentlich Bauingenieur?“, und Prof. Weychardt von der FH Kiel hielt eine Schnuppervorlesung zu den physikalischen Kräften, die bei der Fahrt einer Achterbahn wirken. Dabei gelang es ihm, einen für alle Teilnehmer erhellend-spannenden Vortrag zu halten; er sorgte bei den Zuhörern – von Grundschülern der 4. Klasse bis hin zu Berufsschulbesuchern – für gebanntes Zuhören und hohe Aufmerksamkeit. Wir bedanken uns bei allen Vertretern der FH und des Bildungsministeriums herzlich für ihr Engagement, ihre Zeit und ihr Interesse am Junior.ING!

Insgesamt fand der Wettbewerb bereits zum 14. Mal statt. Er wird getragen von mittlerweile 15 Länderingenieurkammern sowie der Bundesingenieurkammer. Mit rund 6.000 Teilnehmern bundesweit gehört der Junior.ING zu einem der größten Schüler-Wettbewerbe bundesweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Ingenieurberufs. Die Kammern werben für den Ingenieurberuf, um langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen zu begegnen.

Rückschau „Aus der Praxis für die Praxis“

Rund 60 Gäste besuchten die Veranstaltung zum Thema „Städtebau und Ortsentwicklung“ am 22. Juni 2018

 
Rückschau „Aus der Praxis für die Praxis“

Rund 60 Gäste besuchten die Veranstaltung zum Thema „Städtebau und Ortsentwicklung“ am 22. Juni 2018

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Am Freitag, 22.06.2018, fand die fünfte Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe „Aus der Praxis für die Praxis“ im Landeshaus in Kiel statt. Rund 60 Gäste besuchten das Angebot für ehrenamtlich politisch engagierte Personen, bspw. Bauausschussmitglieder, das der Ausschuss für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2013 entwickelte und seither kontinuierlich anbietet. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Referenten und Kooperationspartnern für ihren Einsatz und ihre Unterstützung. Das schleswig-holsteinische Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration war durch Sabine Kling, Referat Städtebauförderung, Besonderes Städtebaurecht und Baukultur, vertreten. Dieter Meyer aus Oldenburg berichtete in seinem Vortrag über bürgerschaftliches Engagement als Werkzeug zur Ortsbildentwicklung an Beispielen aus dem Raum Weserbergland. Dirk Wiese aus Hagenow konnte als Fachbereichsleiter der Stadt aus erster Hand Erfahrungen über städtebauliche Erneuerung im Westen Mecklenburgs weitergeben. Und welches Vorgehen in Eutin hinsichtlich der städtebaulichen Entwicklung über Wahlperioden hinweg zum Erfolg führt, das erläuterte der Eutiner Bürgermeister Carsten Behnk.

Der Ausschuss für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird innerhalb der nächsten Wochen mit der Vorbereitung einer neuen Veranstaltung „Aus der Praxis für die Praxis“ beginnen, die auch im Jahr 2019 im Juni stattfinden soll. Der Termin kurz vor den Sommerferien wurde allgemein als angenehm empfunden und wird für die Zukunft beibehalten.

Preisverleihung Axel-Bundsen-Preis 2018

Thema: „Sailing Tower Hörn – Eine Tribüne für Kiel“

 
Preisverleihung Axel-Bundsen-Preis 2018

Thema: „Sailing Tower Hörn – Eine Tribüne für Kiel“

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Am 12. Juli wurden die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs „Sailing Tower Hörn – Eine Tribüne für Kiel“ im Rahmen der Ausstellung der Abschlussarbeiten an der FH Lübeck, Fachbereich Bauwesen, ausgezeichnet.

Text und Foto: Frank Mindt, Pressesprecher FH Lübeck

Zum Ende eines Semesters veranstaltet der Fachbereich Bauwesen der Fachhochschule Lübeck regelmäßig die Ausstellung „Profile“ und markiert damit das offizielle Ende des Semesters. In der Ausstellung präsentieren die Absolventinnen und Absolventen aller Studiengänge des Fachbereichs ihre Abschlussarbeiten und stehen Rede und Antwort zu ihren Ideen. Die Präsidentin der FH Lübeck, Dr. Muriel Helbig und Prof. Dr. Matthias Grottker, Dekan des Fachbereichs Bauwesen, begrüßten die mehr als 350 Gäste im Bauforum an der Stephensonstraße. In diesem Jahr konnten 107 Baustudierende ihr Studium erfolgreich abschließen. Bevor sich die Gäste den Arbeiten widmen konnten, leitete die Prodekanin des Fachbereichs, Prof. Melanie Rüffer das Highlight des Abends ein, die Vergabe des Axel-Bundsen-Preises für den studentischen Ideenwettbewerb 2018. Der Präsident der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (AIK) und Vorsitzender der Axel-Bundsen-Stiftung, Uwe Schüler, verkündete das Ergebnis des Preisgerichts. Schüler sprach in seiner Begrüßung über die gut funktionierende Partnerschaft von Fachhochschule Lübeck und der AIK. Er informierte über den Stiftungszweck und betonte dabei das Alleinstellungsmerkmal der AIK, die unter einem Dach sowohl die Interessen der Architektur als auch die des Bauingenieurwesens vertritt und die Aus- und Weiterbildung des Berufsnachwuchses von Architekt*innen und Ingenieur*innen gleichermaßen fördert.

In diesem Jahr lautete die Aufgabenstellung für den studentischen Ideenwettbewerb „Sailing Tower – Kieler Hörn“ und wurde von Prof. Andreas Scheuring, FH Lübeck, formuliert. Der Wettbewerb sollte möglichst in fachlich gemischten Kleingruppen aus der Architektur und dem Bauingenieurwesen bearbeitet werden. Eine wechselseitige Betreuung durch die Professoren Hoeft, Schall und Scheuring wurde angeboten. Bereits Ende Januar 2018 tagte die Jury, die sich aus den Professor*innen Michael Hoeft, Achim Laleik, Guido Neubeck, Melanie Rüffer, Andreas Scheuring sowie den AIK-Vertretern Uwe Schüler, Reinhold Wuttke und Kai Trebes zusammensetzte.

Den 1. Preis konnte das Mischteam mit der Architekturstudentin Judith Kahl und dem Bauingenieurstudent Marcel Schuldt für sich entscheiden. Obwohl die Jury einige Anmerkungen zum Traggerüst machte, wie wenig Eleganz, konstruktiv nicht optimal, und dadurch eine gewisse Diskrepanz sah zwischen der filigranen Tribüne und der Massivität der Tragkonstruktion, entschied sie sich dennoch für die Vergabe des ersten Preises. Sie begründete es damit, dass die Hauptansicht vom Wasser aus filigran erscheint und der Wasserbezug sehr gut gelungen sei. Insgesamt hat die Arbeit mit der Idee eines aufgespannten Segels überzeugt.

Bei dem zweiten Platz handelt es sich um eine Bachelor-Thesis der Architekturstudentin Shadi Espahani. Die Arbeit zeigt einen einfachen, klaren und großzügigen Gestaltungswillen. Allerdings erscheint die Anzahl der Sitzplätze recht gering, so die Jury und führte zu der Beurteilung, „viel Bauwerk für wenig Plätze“. Eine Treppe könne hochgeklappt werden und gibt so den Weg zum Wasser frei. Obwohl ein Austrittspodest zu kurz und die Anzahl der Sitze zu gering berechnet sei, überzeugte die Arbeit mit der Einfachheit im Sinne von Klarheit.

Auch beim dritten Platz handelt es sich um eine Bachelor-Thesis des Architekturstudenten Bent Zessin. In seiner Arbeit ist der Tower vertikal orientiert. Eine Tribüne öffnet sich zum Wasser hin. Die Erschließung wirkt recht dunkel, die Tribüne eher klein. Die Wirkung sei, so die Jurymeinung, insgesamt eher kompakt-massiv, fast bollwerkartig, allerdings reduziere die Faltung das Volumen.

Im Resumée betonte Uwe Schüler noch einmal die sehr engagierte und insgesamt gute Zusammenarbeit von Architektur- und Bauingenieurstudierenden, dies sei besonders hervorzuheben beim 1. Preis. Der 2. Preis, so Schüler weiter, weise auf einen hohen konstruktiven Anspruch hin und die Arbeit des 3. Preises zeige eine konstruktive Eindeutigkeit.

Attraktive Ortsbilder als Erfolgsfaktor des Qualitätstourismus in S-H

Zum Abschluss des Projektes wurde am 26. März 2018 in Büdelsdorf ein Leitfaden für Kommunen vorgestellt.

 
Attraktive Ortsbilder als Erfolgsfaktor des Qualitätstourismus in S-H

Zum Abschluss des Projektes wurde am 26. März 2018 in Büdelsdorf ein Leitfaden für Kommunen vorgestellt.

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Ortsbildqualitaet_FotoAttraktive Ortsbilder sind ein Erfolgsfaktor im Qualitätstourismus in Schleswig-Holstein. Diese Annahme fand sich im Rahmen des nun abgeschlossenen gleichnamigen Projektes bestätigt. Die AIK war Mitglied im Fachbeirat des Gesamtprojektes, und Mitglieder des Hauptausschusses begleiteten ausgewählte Begehungen vor Ort.

Die Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein hat mit der Umsetzung der Tourismusstrategie 2025 erheblich an Schwungkraft gewonnen. Eine Fülle von Innovationen und vielfältige Investitionen im ganzen Land führen zu erfreulichen Qualitätssteigerungen, die sich bereits in messbaren Wachstumsraten bei Übernachtungen, Umsatz und Wertschöpfung niederschlagen.

Nun geht es darum, die Segel dauerhaft auf Erfolgskurs zu setzen. Die Akteure in Tourismus, Politik und Verwaltung, in Bau- und Planungsämtern vor Ort, haben es in der Hand, durch eine attraktive Ortsbildgestaltung, die nachweislich zu den wichtigsten Pflichtfaktoren für die Gästezufriedenheit gehört, Stammkunden zu halten und neue Gäste zu gewinnen. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse, die im vergangenen Jahr zusammentragen wurden, entstand ein Leitfaden. Rund 130 Gäste folgten der Einladung des Tourismusverbandes zur Abschlussveranstaltung und der offiziellen Leitfadenpräsentation im März 2018. Der Leitfaden stellt die Bedeutung von Ortsbildqualität und Baukultur heraus, zeigt Handlungsfelder und Maßnahmenoptionen auf und sensibilisiert für die unterschiedlichen Sichtweisen der Akteure.

Interessierte finden eine Version zum Herunterladen unter http://www.tvsh.de/fileadmin/content/Interessenvertretung/Baukultur_und_Tourismus/Leitfaden-Ortgestaltung_web.pdf

Veranstaltungen
15
Juni
TAG DER ARCHITEKTUR UND INGENIEURBAUKUNST am 15.-16. JUNI 2019
 
15. Jun -
16. Jun  
TAG DER ARCHITEKTUR UND INGENIEURBAUKUNST am 15.-16. JUNI 2019
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Landesweit öffnen 37 Objekte in 24 Städten und Gemeinden die Türen

Die Förderung der Baukultur ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Planer sind daran im gleichen Maße beteiligt wie die Verantwortlichen in Gemeinden und Städten, in Verwaltung und Politik, private Bauherren und natürlich auch diejenigen, die das Werk nutzen. Gute Bedingungen zum Wohnen, zum Arbeiten und für die Freizeit werten unseren Alltag auf, und sie prägen unsere Städte und Dörfer. Sie schaffen Bauwerke und Räume, die uns inspirieren.

Vor kurzem erschien der aktuelle Baukulturbericht 2018/2019 der Bundesstiftung Baukultur zum Thema „Erbe-Bestand-Zukunft“. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Bedeutung und den Potentialen unseres Gebäudebestandes, mit dem Ziel neue Perspektiven für das gebaute Erbe zu eröffnen. Die zusammenfassenden Handlungsempfehlungen sind: Gemischte Quartiere weiterbauen, baukulturelle Leitbilder schaffen, Mobilität als Chance für Umbaukultur nutzen, Umbaukultur etablieren, Bestand halten und weiterentwickeln, historischen Kontext als Ausgangslage für Neubau stärken, materielle und immaterielle Werte sichern, erfolgreiche Prozesse gestalten, verantwortungsvolle Boden- und Liegenschaftspolitik etablieren, gemeinsam baukulturelle Werte sichern und Gestaltungsinstrumente verankern.

Diese Empfehlungen sind auf unterschiedliche Art und Weise auch bei Planung und Bau der in diesem Jahr für den Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst von einer unabhängigen Jury ausgewählten Projekte umgesetzt. Wenn öffentliche und private Bauherren im Juni wieder gemeinsam mit Architekten und Ingenieuren ihre Türen öffnen, wird Baukultur erlebbar – am 15. und 16. Juni werden 37 Projekte präsentiert. Wir laden Sie herzlich ein, über unser bauliches Erbe, den Bestand und die zu gestaltende Zukunft ins Gespräch zu kommen und sich ein Bild vom baukulturellen Geschehen in Schleswig-Holstein zu machen.

Planen und flexibel bleiben

Ob Smartphone oder iPad – für alle mobilen Endgeräte steht auch im Jahr 2019 eine komfortable Routen- und Terminplanung per App zur Verfügung. Damit verbunden ist natürlich auch die jährliche Aktualisierung der Internetseite www.tag-der-architektur.de.

Für diejenigen Besucher, die die klassische Form bevorzugen, gibt es auch in diesem Jahr die Broschüre in bereits bekanntem und bewährtem Format. Sie liegt ab Mitte Mai an zahlreichen öffentlichen Stellen aus und kann telefonisch unter 0431 570 650 bestellt werden.

 

19
Juni
„BAUKULTUR UND TOURISMUS – KOOPERATION IN DER REGION“
 
19. Jun -
19. Jun  
„BAUKULTUR UND TOURISMUS – KOOPERATION IN DER REGION“
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Seit 2016 beschäftigen sich sieben Modellvorhaben aus allen Teilen Deutschlands mit der gemeinsamen und zukunftsfähigen Entwicklung von Baukultur und Tourismus in ihren Regionen.
Bei der Zusammenarbeit geht es darum, wie qualitätsvolles, regionaltypisches und zeitgemäßes Bauen und Planen gezielt als „Qualitätslabel“ einer Region genutzt werden kann, wie es die Tourismuswirtschaft unterstützen und die Lebensqualität in der Region insgesamt fördern kann. Und wie sich Tourismus und Bauwesen gegenseitig positiv befruchten können.

Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Sommertag im beeindruckenden Kloster Chorin: hierher lädt das ExWoSt-Forschungsvorhaben „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region (kurz BKuT)“ am 19. Juni 2019 alle Interessierten zur Abschlussveranstaltung ein. Gehen Sie mit uns auf eine gemeinsame Reise durch die Welt der Architektur, der Baukultur und des Tourismus.

Als „Klosterpartie“ organisiert, bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Statements von drei BKuT-Profis „serviert“ und können aus 20 abwechslungsreichen „Häppchen“ auswählen, hinter denen die Erfahrungen und Ergebnisse der sieben Modellvorhaben aus ganz Deutschland stecken.

Ort: Kloster Chorin (Adresse: Amt Chorin 11a, 16230 Chorin bei Berlin)
Datum: 19. Juni 2019, von 10.00 bis 17.00 Uhr

Im April folgen weitere Informationen zum Programm und alle Informationen für die Anmeldung.

 

21
Juni
Veranstaltungsreihe der Kammer: AUS DER PRAXIS FÜR DIE PRAXIS

„Baukultur im ländlichen Raum“

 
21. Jun -
21. Jun  
Veranstaltungsreihe der Kammer: AUS DER PRAXIS FÜR DIE PRAXIS

„Baukultur im ländlichen Raum“

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Baukultur in ländlichen Räumen ist Baukultur, die von vielen Akteuren mitgestaltet wird – ein echtes Gemeinschaftswerk. Ein großer Teil der Verantwortung für das baukulturelle Erscheinungsbild liegt auf kommunaler und regionaler Ebene. Baukultur in ländlichen Räumen kann nicht allein auf das Thema regionaltypischen Bauens reduziert werden und bezieht sich nicht nur auf die Architektur des Gebäudes; sie umfasst sehr viel mehr, bezieht die Infrastruktur, die öffentlichen Räume sowie die Kulturlandschaft mit ein und umfasst auch Prozesse.

In diesem Jahr findet unsere Veranstaltung AUS DER PRAXIS FÜR DIE PRAXIS zwar an anderem Ort – im Kulturforum in Kiel – statt – doch unser bewährtes Konzept bleibt: Wir konnten Referenten gewinnen, die zu unterschiedlichen Aspekten  der Baukultur im ländlichen Raum spannende Impulsreferate halten und für anschließende Diskussionsrunden zur Verfügung stehen. Dr. Josef Bura berichtet vom Aufbau von Netzwerken und dem Zusammenwirken von Akteuren zur Gestaltung neuer (Wohn-)Qualitäten im ländlichen Raum. Weitere fachliche Impulse zur Lebensqualität auf dem Land setzt Sabine Kling. Dieter Richter stellt beispielhaft erfolgreich durchgeführte kleine und große Wettbewerbe, die einen maßgeblichen Beitrag zur baulichen Qualität im ländlichen Raum leisten konnten, vor. Prof. Henning Bombeck bringt Erfahrungen aus Mecklenburg-Vorpommern mit und berichtet von der Harmonie zwischen Tradition und Moderne.

Am Freitag, 21. Juni 2019, 15:00-18:00 h bietet die Architekten- und Ingenieurkammer in Kooperation mit dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein eine Folgeveranstaltung aus der Reihe „Aus der Praxis für die Praxis“ mit dem Titel „Baukultur im ländlichen Raum“ an. Wir möchten mit Ihnen und unseren Referenten in Bezug auf unsere gebaute Umwelt ins Gespräch kommen und herausarbeiten, was Baukultur im ländlichen Raum ist – welche Voraussetzungen es gibt, was sie „bringt“ und wie sie gelingen kann.

ACHTUNG: Die Veranstaltung findet in diesem Jahr im Kulturforum in Kiel statt.

Kulturforum Kiel / Andreas-Gayk-Straße 31 / 24103 Kiel

In der Anlage erhalten Sie den Flyer der Veranstaltung.

Damit wir planen können, melden Sie sich bitte per E-Mail bei Frau Dreidemie unter dreidemie@aik-sh.de an.
Parkplätze finden Sie in den umliegenden Parkhäusern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

BUNDESSTIFTUNG BAUKULTUR

Baukultur ist Lebensqualität!

 
BUNDESSTIFTUNG BAUKULTUR

Baukultur ist Lebensqualität!

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Die Bundesstiftung Baukultur ist eine unabhängige Einrichtung. Sie tritt für die Bedeutung der Baukultur ein, da diese einen wesentlichen Faktor der Lebensqualität sowohl in den Städten als auch auf dem Land darstellt. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die gebaute Umwelt zu einem gemeinschaftlichen Anliegen zu machen, und tritt daher als Interessenvertreterin für hochwertige Bauplanung und -umsetzung auf. Zudem fungiert sie als Plattform, die durch Veranstaltungen, Kooperationen und Publikationen das öffentliche Gespräch über Baukultur fördert sowie bestehende Netzwerke erweitert und festigt.

Die Bundesstiftung hat ihren Sitz in Potsdam und will auf nationaler Ebene das Thema Baukultur in der Gesellschaft verankern und seine Bedeutung der allgemeinen Öffentlichkeit vermitteln. Die Stiftung regt zu einem Dialog auf Augenhöhe an, denn nicht nur Einwohner, auch Bauschaffende aller Disziplinen sind Nutzer der gebauten Gebäude, Straßen und Plätze.

Die Arbeitsschwerpunkte der Bundesstiftung liegen seit 2013 auf dem Thema „Gebaute Lebensräume der Zukunft“: 2013/14 verfolgte die Stiftung unter dem Fokus Stadt die Themen „Wohnen und gemischte Quartiere“, „Öffentlicher Raum und Infrastruktur“ sowie „Planungskultur und Prozessqualität“. In den Jahren 2015/16 widmete sie sich den „Gebauten Lebensräumen der Zukunft in Stadt und Land“ mit den inhaltlichen Schwerpunkten „Vitale Gemeinden“, „Infrastruktur und Landschaft“ und „Planungskultur und Prozessqualität“. 2017 verfolgt die Stiftung den Schwerpunkt „Gebaute Lebensräume der Zukunft“ unter der Themenstellung „Erbe.Bestand.Zukunft“ weiter.

Schauen Sie doch mal vorbei – unter www.bundesstiftung-baukultur.de!

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