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Moderate Moderne

Das Haus des Gartenkünstlers Harry Maasz von Wilhelm Bräck
Text: Ulrich Höhns, Wissenschaftlicher Leiter des Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst

 
Moderate Moderne

Das Haus des Gartenkünstlers Harry Maasz von Wilhelm Bräck
Text: Ulrich Höhns, Wissenschaftlicher Leiter des Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst

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Dieser Text ist die Zusammenfassung eines Vortrags, der beim Symposium „Moderne am Meer“ im Schloss Gottorf in Schleswig gehalten wurde. Es fand im Mai dieses Jahres anlässlich des 100jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses statt. Der Autor vertrat das Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst (AAI) der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein.

In Sichtweite von Gut Garkau, einem der bedeutendsten Bauten der Moderne in Schleswig-Holstein und von internationaler Geltung, entstand 1926 ein ungewöhnliches Künstlerhaus. Der Lübecker Architekt Wilhelm Bräck (1875–1968) hat es für seinen Freund und Kollegen, den Gartenarchitekten Harry Maasz (1880–1946) entworfen. Maasz ist einer der führenden deutschen Garten- und Grünreformer der 1920er-Jahre. Er unterhielt sein Büro in Lübeck. Sein Wohnhaus, in dem sich auch ein Arbeitsatelier befand, steht auf einem Ufergrundstück in Hanglage in Klingberg am Pönitzer See, damals ein abgelegener kleiner Ort unweit Lübecks, den Künstler und Anhänger der Reformbewegung für sich entdeckten, hier wohnten oder die Sommerzeit verbrachten.

Das Mauerwerk des Hauses mit dem zum Oval gerundeten Turm im Zentrum besteht aus dunkelgelbem Backstein. Die Stirnseite weist zum See, und zwei kurze Stummelflügel an den Seiten verstärken durch die Staffelung des Baukörpers den Turmeindruck. Trotz späterer Veränderungen und einer von Liddy Maasz, der Ehefrau und Arbeitspartnerin Maasz‘ in den 1950er Jahren entworfenen Verlängerung der beiden Flügel im Erdgeschoss entfaltet es auch heute noch eine besondere Ausstrahlungskraft. Ursprünglich stand es allein auf weiter Flur, heute hat es Nachbarn an der Seestraße.

Im Turm befinden sich der zentrale Wohnraum, das Schlafzimmer und darüber auf dem flachen Dach ein geschützter Dachgarten für das Licht- und Luftbad im Freien. Das Haus und sein Garten sind ein gebautes Manifest der Lebensreformbewegung, die in Klingberg während der Zwischenkriegszeit wie ein kleines „Monte Verità“ des Nordens einen Ort fand. Maasz entwickelte natürlich die Gartenpläne und kam vom expressiven Gestus erster Entwürfe, mit denen er „Das programmatische der Anlage“ festhielt und eine »Zone der Vereinigung zwischen Haus und Garten« vorsah, schließlich zu einer orthogonalen Geometrie seines Nutz- und Lustgartens. Die von ihm entwickelten, auch andernorts verwendeten freistehenden, von Metallrahmen gefassten Glaswände trugen die Architektur in den Garten weiter, schufen Gartenräume und boten Windschutz bei voller Helligkeit.

Haus und Garten verschmelzen zu einer kompositorischen Einheit. Es ist sichtbar, wie eng der Architekt und der Gartenkünstler zusammengearbeitet haben. Sie holten auch den befreundeten Künstler Ervin Bossányi hinzu, der für die Innenräume figürliche Terrakotten, Deckenleuchten, farbige Glasfenster für Türen sowie Möbel schuf. Einiges davon ist noch erhalten.

Bräck hatte zuvor bereits an Plänen für ein idealtypisches »ovales Haus« gearbeitet, frei, ohne Auftrag und Ort, im Blick ein optimiertes, neuzeitliches Künstlerhaus, ausgestattet mit allem Komfort, einem großen, auch für Vorträge und Darbietungen geeigneten Zentralraum, dazu Bibliothek und Dachgarten. Die Entwürfe wurden 1925 in der Lübecker Overbeck-Gesellschaft ausgestellt, deren Ausstellungspavillon er 1930 als ein weiteres seiner raren Werke der Moderne fertigstellte. Die Ideen reichten vom Art-déco-Tempel über dynamische Stromlinienkörper bis hin zu expressiven Formen mit scharfkantigen Konturen. Es waren bemerkenswerte Schritte hin zu einer experimentierfreudigen Architektur einer moderaten Moderne für jemanden, der tief in der Tradition wurzelte. Gemeinsam mit seinem Partner und Schwager Gustav Stoermer hatte Bräck seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Lübeck zunächst ein beachtenswertes Werk geschaffen, zu dem erlesene großbürgerliche Villen mit eigens dafür entworfenen Innenausstattungen in den besten Wohnlagen der Stadt zählen.

Der Entwurf des Hauses Maasz ist ein Wendepunkt im Schaffen des bis dahin traditionalistisch orientierten Architekten, der sich nun als Fünfzigjähriger der Moderne zuwendet. Über die aktuellen Architekturströmungen ist er im Bilde. Er hegt Sympathien für eine pointierte, zeichenhafte, die neuen technischen Möglichkeiten nutzende und darstellende Moderne, so wie sie etwa von Walter Gropius vertreten wurde, Architekt des Dessauer Bauhauses und bis 1928 dessen Direktor. Als Gropius in jenem Jahr in Lübeck über »Das Wohnhaus des modernen Menschen« sprach, rezensierte Bräck die Darlegungen anschließend frei und unvoreingenommen. Der »geistvolle Vortrag« habe gezeigt, dass man »bei der neuen Baukultur nicht vor einer Modelaune, sondern vor dem zwingenden Entwicklungsergebnis der gesteigerten modernen Technik« stünde.

Das Haus Maasz ist nicht radikal modern in Form und Details, aber seine sprechende Architektur vermittelt konsequent die innere Programmatik. Es ist eine echte Gemeinschaftsleistung von Bauherr und Architekt, die gut miteinander befreundet waren und sich gegenseitig in ihrem Schaffen inspirierten. In der Sammlung des AAI befinden sich zahlreiche Originalpläne, Fotografien und Dokumente zum „Ovalen Haus“, die diesen Austausch und sein Ergebnis anschaulich zeigen.

Gegenwärtig wird das Gebäude, das wegen seiner Ergänzungen aus den 1950er-Jahren nicht unter Denkmalschutz gestellt wurde, grundlegend saniert. Dabei kamen farbige Raumfassungen zum Vorschein, von denen bisher nichts bekannt war. Dass die klassische Architekturmoderne auch farbig, dass Farbe in einigen Fällen eines ihrer wesentlichen Gestaltungsmerkmale sein kann, ist zwar bekannt, aber wohl selten kommt es heute noch zu einer Wiederentdeckung wie dieser. Im ovalen Haus, das Maasz keineswegs modern, sondern konventionell möbliert hatte, finden sich nun hinreichende Spuren einer besonderen, frischen Farbigkeit der Räume. Die Wände erschienen in kräftigem Blau, warmem Orange, leuchtendem Gelb oder tiefem Grün, sind stellenweise auch wieder andersfarbig übermalt worden sind, die Decken stets farblich davon abgesetzt. Der zuweilen  überstrapazierte Begriff des „Gesamtkunstwerks“ trifft auf das Ovale Haus als Ergebnis des Zusammenspiels verschiedener Disziplinen, künstlerischer Vorstellungswelten und Ausdrucksformen zu. Haus und Garten, Kunst und Raumkunst, Lebensentwurf und schöpferische Arbeit gehen an diesem Ort zusammen.

 

Abbildung: Haus Maasz kurz nach der Fertigstellung, um 1926 | Quelle: AAI Schleswig

Junior.ING 2018/2019

„Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ – Nun stehen die Gewinner fest! 

 
Junior.ING 2018/2019

„Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ – Nun stehen die Gewinner fest! 

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In diesem Jahr investierten 170 Schüler rund 4.300 Stunden Arbeit in die Planung und Konstruktion von 61 Achterbahnen. Am 03. April wurden die Gewinner im Audimax der FH Kiel bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Im Schuljahr 2018/19 lobte die Architekten- und Ingenieurkammer (AIK S-H) unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum fünften Mal den Schüler-Ingenieurwettbewerb Junior.ING der Länderkammern aus. Das Motto des diesjährigen Junior.ING lautete „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“. Planungsaufgabe war der Entwurf einer Achterbahn und der Bau im Modell. Die Achterbahn sollte aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen. Die Gestaltung der Achterbahn konnte frei gewählt werden, das Modell des kleinen Fahrgeschäftes durfte eine Grundfläche von 30 x 60 cm sowie eine Höhe von 40 cm nicht überschreiten.

Ohne Ingenieure im Bau- und Vermessungswesen gäbe es keine Häuser, keine Bahnstrecken, keine Kläranlagen, keine Deiche, keine Operationssäle, keine Flughäfen, keine Hafenanlagen; die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Und es gäbe auch keine Achterbahnen!

In diesem Jahr beteiligten sich 15 Schulen aus Preetz, Bad Oldesloe, Schleswig, Tönning, Meldorf, Sterley, Mölln, Glinde, Heide, Büdelsdorf, Wedel, Itzehoe, Husum und Neumünster am Junior.ING. Insgesamt nahmen 170 Schüler teil, konstruierten 61 Achterbahnen und investierten dabei rund 4.300 Stunden Arbeit. Die Landes-Jurysitzung fand in diesem Jahr am 28. Februar statt; die Jury-Mitglieder waren Herr Schüler, Architekt, Herr Hartmann, Beratender Ingenieur, Frau Prof. Scheel, Beratende Ingenieurin und Herr Oemig, ebenfalls Beratender Ingenieur. Sie haben die Modelle ausgiebig begutachtet, getestet und nach folgenden Kriterien bewertet:

 

  1. Einhaltung der vorgegebenen Abmessungen
  2. Einhaltung der vorgegebenen Materialien
  3. Bestehen des Funktionstestes
  4. Entwurfsqualität des Tragwerks
  5. Gestaltung und Originalität
  6. Verarbeitungsqualität

 

Im Rahmen der Preisverleihung am 03. April wurden insgesamt 17 Preise und Anerkennungen im Wert von 250 bis 50 Euro in zwei Kategorien vergeben. Die Erstplatzierten jeder Kategorie nehmen zudem am bundesweiten Wettbewerb und an der Preisverleihung teil, die am 14. Juni 2019 in Berlin im Deutschen Technikmuseum stattfindet.

 

Die Gewinner der Preiskategorie A (Klassenstufe 1-8) sind:

  1. Preis (250 Euro): „Von Schleswig nach Berlin“ – Lornsenschule Schleswig
  2. Preis (150 Euro): „Waverace“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel
  3. Preis (150 Euro): „Sandbahn“ – Eider-Treene-Schule Tönning

Weitere Anerkennungen erhielten die Teams folgender Achterbahnen:

  • „Madame Spirelli“ – Grundschule Tanneck
  • „Hungry Shark“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Buschwerk“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Space Express“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Oktoludos“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Rund trifft Eckig“ – Grundschule Tanneck
  • „Green Riverdale“ – Eider-Treene-Schule Tönning
  • „Woozle-Boo“ – Grundschule Sterley

 

 Die Gewinner der Preiskategorie B (ab Klassenstufe 9) sind:

  1. Preis (250 Euro): „Dragonraod“ – Gymnasium Heide Ost
  2. Preis (150 Euro): „Weiße Rose“ – Sophie-Scholl-Gymnasium Itzehoe
  3. Preis (100 Euro): „Gringotts Rollercoaster“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel
  4. Preis (100 EUR): „Timber Roll“ – Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe

 Weitere Anerkennungen erhielten die Teams folgender Achterbahnen:

  • „The 7th Element“ – Gymnasium Heide Ost
  • „Space Taxi“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster

 

Frau Prof. Sperga, Präsidiumsmitglied der FH, begrüßte die Gäste und hieß sie im Audimax der FH Kiel herzlich willkommen. Frau Dr. Romig, im Bildungsministerium u.a. zuständig für bildungspolitische Querschnittsaufgaben, nahm auch in diesem Jahr die Auszeichnung der Gewinner vor und begleitete die Preisverleihung. Prof. Appel von der FH Kiel bereicherte die Veranstaltung mit einem Beitrag zum Thema „Wie wird man eigentlich Bauingenieur?“, und Prof. Weychardt von der FH Kiel hielt eine Schnuppervorlesung zu den physikalischen Kräften, die bei der Fahrt einer Achterbahn wirken. Dabei gelang es ihm, einen für alle Teilnehmer erhellend-spannenden Vortrag zu halten; er sorgte bei den Zuhörern – von Grundschülern der 4. Klasse bis hin zu Berufsschulbesuchern – für gebanntes Zuhören und hohe Aufmerksamkeit. Wir bedanken uns bei allen Vertretern der FH und des Bildungsministeriums herzlich für ihr Engagement, ihre Zeit und ihr Interesse am Junior.ING!

Insgesamt fand der Wettbewerb bereits zum 14. Mal statt. Er wird getragen von mittlerweile 15 Länderingenieurkammern sowie der Bundesingenieurkammer. Mit rund 6.000 Teilnehmern bundesweit gehört der Junior.ING zu einem der größten Schüler-Wettbewerbe bundesweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Ingenieurberufs. Die Kammern werben für den Ingenieurberuf, um langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen zu begegnen.

Besser bauen in der Mitte

So lautet der Titel eines neuen Handbuchs, das die Bundesstiftung Baukultur seit kurzem kostenlos anbietet.

 
Besser bauen in der Mitte

So lautet der Titel eines neuen Handbuchs, das die Bundesstiftung Baukultur seit kurzem kostenlos anbietet.

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Als Ratgeber und Inspirationsquelle informiert das Handbuch über planerische Strategien und Instrumente, mit denen der eigene Ort für Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit attraktiver wird.

Es richtet sich an kommunale Entscheider, Initiativen und Bauherren aus Klein- und Mittelstädten sowie aus den ländlichen Räumen und kann über die Website der Stiftung bestellt werden.

In Deutschland wird häufig an den falschen Stellen gebaut. Auf der „grünen Wiese“ entstehen mit guter Absicht, doch oft ohne wirklichen Bedarf, neue Einfamilienhäuser und Gewerbegebiete. Dadurch verschwindet das Leben aus den Ortskernen und Leerstand macht sich breit. Und durch immer neue Baugebiete und Verkehrsräume wird jeden Tag die Fläche von 92 Fußballfeldern „verbraucht“. „Es fehlt hierzulande immer noch an einem Problembewusstsein zum Flächenverbrauch“, meint Reiner Nagel, Vorstand der Bundesstiftung Baukultur. „Durch neue Baugebiete gehen Kulturlandschaften ebenso verloren wie intakte Ortsbilder und nicht zuletzt Heimat.“ Ein Großteil des Flächenverbrauchs geschehe außerhalb der großen Metropolen. Eine gute Innenentwicklung sei daher insbesondere in kleineren Kommunen nötig: „Die Attraktivität und Einzigartigkeit eines Ortes entscheidet schließlich auch darüber, ob man wegzieht, bleibt oder sich im Bestand neu engagiert.“

Den Weg für Kommunen zur lebendigen, flächenschonenden Gemeinde skizziert das Handbuch in sechs einfachen Schritten. Praxisnahe Instrumente wie ein Flächenkataster oder eine Bodenvorratspolitik werden vorgestellt, erklärt und helfen Akteuren bei der Innenentwicklung. Im Mittelpunkt des Handbuchs stehen 25 Beispielprojekte aus ganz Deutschland, die durch kreative, manchmal überraschende Lösungen zeigen, wie Innenentwicklung auch in kleineren Orten gelingen kann.

 

Das Handbuch als PDF zum Download sowie das Bestellformular zum Buch finden Sie unter
www.bundesstiftung-baukultur.de/besser-bauenhandbuch.

Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland

Der Teepott in Rostock Warnemünde

 
Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland

Der Teepott in Rostock Warnemünde

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Mit dem 1968 eröffneten Teepott erhielt Warnemünde nicht nur ein neues Wahrzeichen. Das Ausflugsrestaurant, das die Architekten Erich Kaufmann, Carl-Heinz Pastor und Hans Fleischhauer gemeinsam mit dem Bauingenieur Ulrich Müther planten, ist zugleich ein bedeutendes Zeugnis der ostdeutschen Nachkriegsmoderne. Seine Gestalt wird durch das geschwungene Betonschalendach geprägt. Deutlich erkennbar ist der Einfluss der Fünfziger- und Sechzigerjahre sowie die Schalenbauten von Félix Candelain in Mexiko, Pier Luigi Nervi in Italien oder Heinz Isler in der Schweiz, die auch Ingenieure und Architekten in der DDR inspirierten. Der Teepott steht exemplarisch für das Werk Ulrich Müthers, dessen Konstruktionen eine Leichtigkeit und Expressivität besaßen, die in der Architektur der DDR sonst nur selten zu finden waren.

Abbildung: Der Teepott Rostock-Warnemünde | Foto: André Weiß

 

Technische Daten:

  • Konstruktion: Schalenkonstruktion mit einer Gesamtfläche von etwa 1.200 qm. Die Fläche wird von einer nicht linearbegrenzten Hyparschale überdacht, die aus 3 Grundelementen zusammengesetzt ist.
  • Planung und Bauausführung: Architekten Erich Kaufmann, Carl-Heinz Pastor und Hans Fleischhauer gemeinsam mit Bauingenieur Ulrich Müther
  • Bauzeit: 150 Tage vom Beginn der Projektierung bis zur Übergabe, Fertigstellung 1968, Umbau 2002
  • Radius Schalendach: Der Radius beträgt zwischen 16 und 20 m. 
  • Spannweite: Die frei tragende Spannweite der Hyparschale beträgt 27,70 m. Bei einer Schalendicke von 7 cm wird eine Schlankheit, das Verhältnis von Spannweite zu Schalendicke, von fast 1: 400 erreicht. Die Dicke der torkretierten Schale beträgt 7 cm.
  • Statische Höhe: Die statische Höhe am Mittelpunkt der Schale beträgt 5 m. Damit ergibt sich ein Verhältnis von Spannweite zu statischer Höhe von 1:4,8

Die Schriftenreihe zu den Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst oder einzelne Titel daraus können Sie bei Interesse hier bestellen.

Veranstaltungen
13
September
Baukulturdialog Lübeck

„Neue Wegeräume für die Stadt“
Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur

 
13. Sep -
13. Sep  
Baukulturdialog Lübeck

„Neue Wegeräume für die Stadt“
Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur

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In Kooperation mit dem ArchitekturForumLübeck e.V. veranstaltet die Bundesstiftung Baukultur am 13. September den Baukulturdialog „Neue Wegeräume für die Stadt“ in der Kulturwerft Gollan in Lübeck. Den Rahmen hierfür bilden die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des ArchitekturForumLübeck e.V. 

Besonders die Eröffnung einer temporären Fußgänger- und Fahrradbrücke zur Schaffung einer direkten Verknüpfung zwischen dem Stadtteil St. Lorenz und der Innenstadt, die durch Stadtgraben und Untertrave voneinander getrennt sind, schafft Anlass, über die Bedeutung von räumlicher Kohäsion und die Möglichkeiten, durch Brücken und Infrastruktur neue Wegeräume für eine Stadt zu schaffen, zu diskutieren.

Nach spannenden Vorträgen am Vormittag und Mittag kommen wir am Nachmittag am Dialogtisch mit fachlich versierten Teilnehmenden ins intensive Gespräch. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Eröffnung der Ausstellung „20 Jahre ArchitekturForumLübeck e.V.“.

Alle weiteren Hinweise finden Sie auf den Internetseiten der Bundesstiftung Baukultur unter www.bundesstiftung-baukultur.de/veranstaltungen/neue-wegeraeume-fuer-die-stadt

Veranstaltungsort:
Kulturwerft Gollan
Einsiedelstraße 6
23554 Lübeck
14
September
20 Jahre Architektur Forum Lübeck e.V.

Das ArchitekturForumLübeck e.V. nimmt sein 20jähriges Bestehen als Verein für Baukultur zum Anlass, am 14. September 2019 ein Baukulturfest zu feiern.

 
14. Sep -
14. Sep  
20 Jahre Architektur Forum Lübeck e.V.

Das ArchitekturForumLübeck e.V. nimmt sein 20jähriges Bestehen als Verein für Baukultur zum Anlass, am 14. September 2019 ein Baukulturfest zu feiern.

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Das ArchitekturForumLübeck e.V. möchte das 20jährige Bestehen als Verein für Baukultur zum Anlass nehmen, mit allen Mitgliedern, Freunden und Förderern am 14. September 2019 ein Baukulturfest zu feiern.

Während alle weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr, von der VHS-Reihe über das ArchitekturKino bis hin zum ArchitekturSommer in gewohnter Art und Weise organisiert und finanziert werden, erfordert das Fest einen etwas längeren Vorlauf, etwas mehr Planungssicherheit und auch einen kleinen finanziellen Beitrag aller Gäste.

Es läuft daher der Vorverkauf der Eintrittskarten für die Jubiläumsfeier!

Mehr über das Programm am Jubiläumswochenende oder direkt zu den Eintrittskarten für die Jubiläumsfeier

DAM Deutsches Architekturmuseum

Architektur – gestern – heute – morgen

 
DAM Deutsches Architekturmuseum

Architektur – gestern – heute – morgen

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Das DAM ist nicht nur ein Museum unter den vielen in der Stadt Frankfurt, es ist darüber hinaus das „Deutsche Architekturmuseum“ mit einem nationalen Anspruch. Alle unsere europäischen Nachbarländer besitzen inzwischen jeweils eigene nationale Zentren für die Belange ihrer Baukultur. Das DAM nimmt diesen Anspruch, den Heinrich Klotz bei der Gründung intendiert hatte, wieder verstärkt wahr und stellt nicht nur mit seinen Ausstellungen, sondern auch auf Tagungen, Symposien und in Vorträgen aktuelle und zukünftige architektonische Fragen und städtebauliche Probleme zur Diskussion.

Schauen Sie doch mal vorbei – unter www.dam-online.de!

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