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BDA-Denklabor „Don’t Waste the Crisis“

BDA Denklabor #19 – BDA NRW
„Einfamilienhaus: Sehnsuchtsort oder schwarzes Klimaschaf?”
mit Ragnhild Klußmann, Yasemin Utku und Christian Holl

 
BDA-Denklabor „Don’t Waste the Crisis“

BDA Denklabor #19 – BDA NRW
„Einfamilienhaus: Sehnsuchtsort oder schwarzes Klimaschaf?”
mit Ragnhild Klußmann, Yasemin Utku und Christian Holl

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Es ist ein schmaler Grat:

Wo sich privates Lebensglück und gesellschaftliche Verantwortung treffen, ist das Ringen um die Grenze zwischen staatlicher Regulation und Privatsphäre nicht erst seit der Corona-Pandemie heiß umkämpft. So auch in der jüngst, nicht ohne Polemik, geführten Debatte rund um die Ausweisung von Neubaugebieten für Einfamilienhäuser. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach den eigenen vier Wänden, einem Leben im Grünen mit spielenden Kindern auf der Straße. Auf der anderen Seite gerät das Einfamilienhaus immer häufiger in den Fokus klimapolitischer Debatten.

Welche zukunftsfähige Alternativen gibt es zu den tradierten Bildern des Immobilienmarktes und wie können wir als Planer*innen mit konkreten Beispielen Handlungsspielräume aufzeigen und ein gesellschaftliches Umdenken fördern?

Ragnhild Klußmann vom BDA NRW, die Planerin Yasemin Utku und Christian Holl, Architekturpublizist sowie Landessekretär des BDA Hessen, sprechen über Lebensmodelle, Lebensabschnittsimmobilien, Überalterung, Leerstand und Betongold, über die Homogenitätsfalle, Förderkulissen und den Donuteffekt.

Zum Podcast auf den Internetseiten des BDA geht es hier.

Alle neunzehn Folgen der ersten Staffel sind zu hören bei Podcastaddict, Apple Podcasts und Spotify sowie auf der BDA-Webseite unter Denklabor. Die Video-Podcasts können auf den BDA-Kanälen von Vimeo und Youtube angeschaut werden.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse und hoffen, Sie zur Diskussion anzuregen.

Initiative „Mehr Testen!“ der TH Lübeck

Eignungsprüfung für den BA-Studiengang Architektur an der TH Lübeck, FB Bauwesen

 
Initiative „Mehr Testen!“ der TH Lübeck

Eignungsprüfung für den BA-Studiengang Architektur an der TH Lübeck, FB Bauwesen

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Technische Hochschule Lübeck, Fachbereich Bauwesen:

„Im Sinne der Baukultur ist es der TH Lübeck ein großes Anliegen, die Studierenden der Architektur besonders gut zu qualifizieren. Die dafür notwendige Eignung der Studierenden in Bezug auf gestalterische, naturwissenschaftliche und kulturelle Interessen, muss deshalb vor Beginn des Studiums durch eine Eignungsprüfung erfasst werden. Seit nunmehr 3 Jahren fordert die TH Lübeck, wie an anderen Hochschulen bundesweit schon sehr lange üblich, die Einführung einer solchen Eignungsprüfung. Die dafür notwendige Änderung des Hochschulgesetzes in Schleswig-Holstein muss nun endlich im Rahmen der derzeit stattfindenden Novellierung des Hochschulgesetzes vom Land umgesetzt werden. Was in Schleswig-Holstein bisher nur für Kunst, Musik und Sport in Form einer Eignungsprüfung vor Beginn des Studiums möglich ist, soll in Zukunft auch im Bachelorstudiengang Architektur an der TH Lübeck als Garant für die Auswahl besonders geeigneter Studierender herangezogen werden. Mit diesem Wunsch nach mehr Qualität aber auch mehr Attraktivität im Architekturstudium folgt die TH Lübeck, wie schon erwähnt, den bundesweit überwiegend vorherrschenden Zulassungsverfahren durch Eignungsprüfungen im Studiengang Architektur. Hochschulen mit Eignungsprüfung erfüllen die Forderungen des ASAP (Akkreditierungsverbund für Studiengänge der Architektur und Planung) nach einer „zusätzlichen Prüfung spezifischer Fähigkeiten“ als Zugangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang Architektur. Begründet wird dies durch die besondere Situation des geschützten Berufes „Architekt*in“.

„Innerhalb der Hochschullandschaft nimmt die Architekturlehre insofern eine besondere Stellung ein, als sie auf einen durch die Architektengesetze der Bundesländer geschützten Beruf hin ausbildet, der auch von internationalen Standards geprägt ist.“ (Fachliche Kriterien für die Akkreditierung von Studiengängen – Architektur; 6. Auflage 2018; Seite 2; Punkt 1.1). Eine Eignungsprüfung überwindet die bisher ausschließlich auf den Numerus Clausus basierende und an schulische Leistungen gekoppelte Studienplatzvergabe. Die Gewichtung der benötigen Neigungen und bereits vorhandenen Talente der Bewerber*innen, ihre Motivation, ihre Neugierde und ihr Engagement für das Studium der Architektur können über ein fachspezifisches Auswahlverfahren deutlicher zum Vorschein kommen, zu einem erfolgreichen Studienverlauf verhelfen und unnötige Studienabbrüche verhindern.

Der Wunsch nach Alternativen zum „…Numerus Clausus als zentrales Element der Zulassungsbeschränkungen…“ wurden auch bereits im Koalitionsvertrag (S. 26) verankert. Dies kann nun mit der Einführung einer Eignungsprüfung für den Bachelorstudiengang Architektur an der TH Lübeck und der damit verbundenen Anpassung im Hochschulgesetz erfüllt werden!

Nicht zuletzt fließen die Qualität und die Motivation der ausgewählten Studierenden wieder zurück in die Architekturbüros des Landes und die Eignungsprüfung wird somit zu einem Multiplikator für die Baukultur in Schleswig-Holstein.“

 

Stellungnahme der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
an das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: 

„In Kenntnis der Initiative der TH Lübeck „Mehr Testen! – Eignungsprüfung für den Bachelorstudiengang Architektur“ erhalten Sie unsere unterstützende Stellungnahme. Architektinnen und Architekten erfüllen über ihre beruflichen Leistungen gesellschaftsprägende Aufgaben. Sie gestalten den Raum, das Umfeld für unser Leben – für Arbeit und Erholung, für Bildung und Wachstum, für Gesundheit und Forschung, für alle Lebenslagen. Unser Befinden ist unmittelbar abhängig von der gestalteten Umwelt. Entsprechend komplex und vielschichtig sind die Anforderungen, die an unseren Berufsstand gestellt werden. Der Berufsalltag ist geprägt von stets neuen, sich wandelnden Anforderungen, die gerne angenommen werden. Uns ist bewusst, dass ein Numerus Clausus eine durchaus sinnvolle Form für die Vergabe von Studienplätzen ist, jedoch sollte es nicht die alleinige, ausschlaggebende sein. Denn gerade auch Professionen, die nicht nur Beruf, sondern auch Berufung sind, verlangen mehr als nur die standardisierte Auswahl über eine nur bedingt aussagekräftige Zahl des Notendurchschnitts.

Wir unterstützen die Initiative der TH Lübeck „Mehr Testen!“ nachdrücklich. Das Studium der Architektur bildet vielseitig interessierte, offene und begabte junge Menschen zu verantwortungsvollen Gestaltern aus; sie müssen naturwissenschaftlich, kulturell und gestalterisch interessiert sein. Sie sollten neugierig sein, vorausschauend denken, konkurrierende Ansprüche in Einklang bringen und passgenaue Lösungen entwickeln. Wir beurteilen es als nicht ausschließlich zielführend, diese gewünschten, vielseitigen Anlagen zur späteren beruflichen Tätigkeit allein aus einer Zahl, dem Numerus Clausus, herzuleiten.

Allgemein ist festzustellen, dass qualifizierte Eignungstests studiengangsübergreifend zu einer spürbaren Senkung der Abbrecherquoten führen. Im Rahmen einer ergänzenden Eignungsprüfung kann im Interesse der jungen Bewerberinnen und Bewerber selbst wie auch der Hochschule geprüft werden, ob der Berufswunsch realistisch ist, in wie weit erforderliche Neigungen und Anlagen eingebracht werden können. Als berufsständische Vertretung erhalten wir regelmäßig Rückmeldungen unserer Kammermitglieder, insbesondere der freischaffenden unseres Landes: Absolventinnen und Absolventen zeichnen sich nach Studienabschluss durch so viel mehr als nur gute Noten aus. Wir unterstützen nachdrücklich die Initiative der TH Lübeck, das Hochschulgesetz dahingehend zu ändern, dass die Aufnahme des Architekturstudiums nicht allein über einen Notendurchschnitt geregelt ist, sondern um einen begleitenden Eignungstest ergänzt wird, wie auch an vielen weiteren Architekturfakultäten Deutschlands. Wir beurteilen diesen Schritt als wichtig und zukunftsweisend im Interesse der Studierenden, des Berufsstandes wie auch der Wirtschaft allgemein. Noten sind wichtig, aber nicht alles entscheidend.

Sollten Sie das Thema in einem Gespräch vertiefen wollen, so stehen wir gerne bereit, auch gemeinsam mit der Architekturabteilung der TH Lübeck.“

 

06. Mai 2021

Schüler-Fotowettbewerb 2020/2021: LICHT UND SCHATTEN

Die Gewinner stehen fest

 

 
Schüler-Fotowettbewerb 2020/2021: LICHT UND SCHATTEN

Die Gewinner stehen fest

 

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Schüler-Fotowettbewerb der Architekten- und Ingenieurkammer S-H und des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen S-H
Rund 150 Bilder reflektierten das Thema Licht und Schatten in unserer gebauten Umwelt, nun stehen die Gewinner fest.

Der Schüler-Fotowettbewerb im Rahmen des von der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holsteins initiierten Projektes „Architektur macht Schule“ lud Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-9 (Preisgruppe A) und 10-13 (Preisgruppe B) erneut ein, ihre Umwelt mit besonders aufmerksamem Blick wahrzunehmen. Er wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein ausgelobt. Ziel des Wettbewerbes ist die Vermittlung baukulturellen Wissens und die Auseinandersetzung mit Gestaltungsfragen. Wir meinen, dass schon junge Menschen an diese Themen herangeführt werden sollten, um später begründete und gute Entscheidungen in planerischen und baulichen Zusammenhängen fällen zu können.

Architektur, Stadträume, Landschaftsplanung und gestaltete Innenräume – all dies sind Themen, die auch Unterrichtsgegenstand im Fach Kunsterziehung sind. Es sind Themen, mit denen auch Kinder und Jugendliche jeden Tag in Berührung kommen – meist, ohne es zu merken.

Für den Wettbewerb 2020 wurden Fotos gesucht, die das Thema „Licht und Schatten“ in der gebauten Umwelt reflektieren.

 

„Das Thema des Wettbewerbs macht Kinder und Jugendliche auf Aspekte des Bauens und der Stadtplanung aufmerksam, sensibilisiert ihren Blick und bereitet sie so auf Möglichkeiten zur Mitgestaltung ihrer Umwelt vor“, so Dipl.-Ing. Jochen Dohrenbusch, Architekt, Mitglied der Jury des diesjährigen Wettbewerbs.

„Durch die Initiative „Architektur macht Schule“ und ihre einzelnen Projekte kann Kindern und Jugendlichen ein Gespür für die Qualität ihrer gebauten Umwelt vermittelt, und langfristig das öffentliche Bewusstsein für Baukultur geschärft werden“, ergänzt Dipl.-Ing. Uwe Schüler, Architekt, Präsident der AIK SH.

 

Zu gewinnen gab es für die Plätze 1-3 in beiden Preisgruppen Buchpreise zum Thema Fotografie und Architektur. In der Preisgruppe B entschied sich die Jury für zwei 2. Plätze. Zusätzlich entschloss sie sich zur Vergabe weiterer Anerkennungen in beiden Preisgruppen, die ebenfalls mit Buchpreisen ausgezeichnet wurden. Der Foto-Workshop für alle Gewinner, der sonst traditionell im Gebäude der AIK stattfindet, muss aufgrund der Pandemielage in diesem Jahr leider ausfallen. Urkunden und Preise wurden postalisch zugestellt – wir konnten den Abschluss des Wettbewerbs nun nicht weiter terminlich verschieben, da einige Gewinner die Schulen bald verlassen und in die Berufsausbildung starten.

 

Die Gewinner der Preisgruppe A (Klassen 8-9) sind:
1. Platz: „Abschied und Ankunft“ | Emilia B. – Lornsenschule, Schleswig
2. Platz: „Fassade“ | Marit T. – Oberschule zum Dom, Lübeck
3. Platz: „Antik 20“ | Madlen R. – Oberschule zum Dom, Lübeck

Anerkennungen in dieser Preisgruppe erhielten:
„Mikroblick“ | Quoc Dat N. – Oberschule zum Dom, Lübeck
„Tragstruktur und Konstruktion“ | Defne E. – Oberschule zum Dom, Lübeck

 

Die Gewinner der Preisgruppe B (Klassen 10-13) sind:
1. Platz: „Treppenansicht Alte Pinakothek“ | Elsa D. – Oberschule zum Dom, Lübeck
2. Platz: „Das Schachbrett“ | Serge D. – Gymnasium Eckhorst, Bargteheide
2. Platz: „Alltag“ | Mine D. – Gymnasium Eckhorst, Bargteheide

Anerkennungen in dieser Preisgruppe erhielten:
„Concrete Structures“ | Anneke S. – Humboldt-Schule, Kiel
„Treppe der Unendlichkeit“ | Jule G. – Gebrüder-Humboldt-Schule, Wedel
„Hoffnungsschimmer“ | Jenny S. – Gymnasium Eckhorst, Bargteheide

 

Der nächste Schüler-Fotowettbewerb wird im Jahr 2022 ausgelobt – dann hoffentlich wieder in seiner bekannten Form mit einer offiziellen Preisverleihung in Kiel und einem spannenden Gewinner-Workshop unter professioneller fotografischer Anleitung.

Hier findet sich eine Gesamtübersicht der prämierten Bilder!

Und hier kann die Pressemitteilung zum Abschluss des Wettbewerbs heruntergeladen werden.

 

11. Mai 2021

Junior.ING 2020/2021: Stadiondach – durchDACHt konstruiert

Die Gewinner stehen fest

 
Junior.ING 2020/2021: Stadiondach – durchDACHt konstruiert

Die Gewinner stehen fest

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Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Junior.ING 2020/2021,
liebe Lehrkräfte, liebe Eltern,

das hätten wir im vergangenen Jahr nicht gedacht, dass uns Corona noch so lange beschäftigen würde …
Am 27. April hat die Jury unter Corona-Bedingungen getagt – und war begeistert von vielen wirklich guten Modellen! Vielen Dank für alle Einreichungen! Und vielen Dank auch an die betreuenden Lehrkräfte und Eltern, die die jungen Konstrukteure bei der Arbeit unterstützt haben – mit Distanzunterricht, Wechselunterricht oder gar Unterrichtsausfall war das vergangene Jahr besonders herausfordernd!

Die Auswahl fiel nicht leicht – doch die Jury musste sich entscheiden.

 

Sie hat alle Modelle mithilfe des folgenden Rasters begutachtet:

  1. Einhaltung der vorgegebenen Abmessungen
  2. Einhaltung der vorgegebenen Materialien
  3. Bestehen des Belastungstests
  4. In besonderer Weise: Statische Konstruktion (Hier ist immer die Frage: Kann man das so auch in der Realität bauen? Oder hebt bspw. der erste Windstoß das Dach ab?)
  5. Gestaltung und Originalität
  6. Verarbeitungsqualität
  7. Klassenstufenfaktor (Das bedeutet: Sehr junge Konstrukteure erhalten gegenüber älteren Teilnehmern einen kleinen Bonuspunkt – damit sie eine echte Chance haben, bei guten Ideen und sorgfältiger Umsetzung auch vordere Ränge zu belegen – auch, wenn sie noch dem Alter entsprechend „kleinere Möglichkeiten“ haben…)

 

Für jedes Modell hat die Jury anhand der vorgenannten 7 Kriterien 0-10 Punkte vergeben – und das Ergebnis findet Ihr/ finden Sie hier.

Aufgrund der Corona-Lage kann es in diesem Jahr leider keine Landes-Preisverleihung mit Schnuppervorlesung und Ausstellung aller Modelle geben. Eine Verschiebung der Verleihung in den Sommer kam nicht in Frage, da viele Teilnehmer die Schule wechseln und/ oder in die Berufsausbildung starten. 

Die beiden Siegermodelle, also jeweils den 1. Platz der zwei Preisgruppen, senden wir mit einem Boten nach Berlin – die Bundespreisverleihung wird am Donnerstag, 17. Juni digital stattfinden. Weitere Informationen hierzu finden sich in Kürze auf den Internetseiten der Bundesingenieurkammer: https://bingk.de

Vielen Dank für Eure/ Ihre Teilnahme … und bis zum nächsten Junior.ING – 
dann hoffentlich wieder in gewohnter Form und nicht unter Corona-Bedingungen!

Hier findet Ihr/ finden Sie die offizielle Presseinformation!

 

04. Mai 2021

Veranstaltungen
Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst 2021

Online-Präsentationen seit 12. Juni 2021

 
Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst 2021

Online-Präsentationen seit 12. Juni 2021

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In diesem Jahr findet der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst aufgrund der Corona-Lage noch einmal digital statt – in der Vorbereitungsphase erreichten uns zahlreiche Rückfragen von Bauherren und Planern hinsichtlich der Gegebenheiten und entsprechender Durchführbarkeit von Begehungen vor Ort. Eine Darstellung aller Auflagen und Einschränkungen zu den einzelnen Projekten wäre schwer vermittelbar geworden – zumal teilweise unterschiedliche Auflagen hätten erfüllt werden müssen.

Die unabhängige Jury wählte aus 28 Einreichungen 22 Projekte für die Vorstellung am Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst aus. Dabei haben Modernisierungen, Instandsetzungen und Umnutzungen ebenso ihren Platz wie Neubauten. Gezeigt werden u.a. Schulen, Kindertagesstätten, Bildungsbauten, Büros und Gewerbeimmobilien, Wohnbauten, Hotels, Sporthallen, ein Schwimmbad und ein Hospiz.

Architektur schafft Lebensraum – wir alle kommen, oft unbewusst, täglich mit ihr in Berührung – das spiegelt sich auch in der Bandbreite der in diesem Jahr gezeigten Projekte wider. In jeder Lebenslage spielt die gebaute Umwelt eine Rolle; sie zeigt, wie wir denken und fühlen, was uns wichtig ist, und gleichzeitig prägt und beeinflusst sie uns und unser Handeln.

Rund 20.000 Interessierte besuchten zum Aktionswochenende 2020 bis heute die Online-Präsentationen der ausgewählten Projekte unter www.aik-sh.de/tdai, die nun in das Archiv verschoben werden und ab dem 12. Juni Platz schaffen für die aktuellen, diesjährigen Online-Präsentationen. Diese virtuellen Rundgänge sind Anregung zum Nachdenken über aktuelle Planungen, zum bewussten Wahrnehmen und zur Auseinandersetzung mit unserer gestalteten Umwelt. Besucher sind eingeladen, den verschiedenen Verlinkungen zu folgen und „digitale Touren“ durch unser Land und die kürzlich fertiggestellten Bauprojekte zu unternehmen.

In Zeiten von Corona ist allen Akteuren und Interessierten deutlich geworden, dass der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst vom persönlichen Erleben, von Kontakten und Gesprächen vor Ort, vom Blick hinter die Kulissen lebt. Für das kommende Jahr gehen wir von einer deutlichen Entspannung der Lage und einer dann wieder regulären Durchführbarkeit mit Begehungen vor Ort aus – sodass der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst dann wieder persönlich und vor Ort geschätzt, genutzt und genossen werden kann!

Hintergrund
Der Tag der Architektur – in Schleswig-Holstein Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst – ist eine jährlich im gesamten Bundesgebiet stattfindende Veranstaltung, bei der Objekte und Projekte der zeitgenössischen Architektur der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Veranstaltung wird von den Architektenkammern der Bundesländer organisiert. Der erste Tag der Architektur fand 1994 statt. Schleswig-Holstein – seit 1995 beim jährlichen Tag der Architektur dabei – weicht vom bundeseinheitlichen Termin am letzten Juniwochenende ab, da das Aktionswochenende sonst mit der Kieler Woche zusammenfiele. Im nördlichsten Bundesland findet der Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst daher für gewöhnlich am Wochenende vor der Kieler Woche statt.

18
Juni
Finale Junior.ING 2020/2021

Modelle aller Finalisten jetzt online
Bundesentscheid auf YouTube

 
18. Jun -
18. Jun  
Finale Junior.ING 2020/2021

Modelle aller Finalisten jetzt online
Bundesentscheid auf YouTube

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Der Schülerwettbewerb Junior.ING der Ingenieurkammern hatte es offensichtlich in sich. Noch nie haben sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler so viel Zeit für den Bau der Modelle genommen. Diese lag durchschnittlich bei stolzen 24 Stunden und 20 Minuten. Aufgabe war es, das Dach einer Stadion-Zuschauertribüne zu entwerfen. Die Dachkonstruktion musste dabei mindestens eine Last von 250 g tragen können. Bei der Gestaltung hatten die Nachwuchs-Ingenieurinnen und Ingenieure freie Hand.

 

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Nach den Siegerehrungen der Länderkammern geht es jetzt ins Bundesfinale.
Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten – neben Anerken­nung und öffentlicher Auf­merksamkeit – auch wieder großartige Preise. Die Deutsche Bahn vergibt ebenfalls in diesem Jahr erneut einen Sonderpreis für ein besonders innovatives Modell.

Welche Teams das Rennen für sich entscheiden, ist ab dem 18. Juni 2021 (11 Uhr) auf dem BIngK-YouTube-Kanal zu sehen.

Darüber hinaus sind die Modelle aller Finalisten vom 01. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021 im Deutschen Technikmuseum in Berlin zu sehen.

Weitere Informationen rund um den Wettbewerb finden Sie auch unter: www.bingk.de

 

Mit rund 5.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Ingenieurkammern für ihren Beruf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken. Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundes­ministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

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