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StudentInnen-Förderpreis 2021

Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.

 
StudentInnen-Förderpreis 2021

Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.

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Der BDB gibt die SiegerInnen sowie die Anerkennungen des “StudentInnen-Förderpreis 2021” bekannt. Insgesamt wurden für den diesjährigen Preis fast 200 Projekte eingereicht – ein neuer Rekord! 

Die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Ruth Berktold zeichnete je eine Einreichung aus den Themengebieten “Gebäude”, “Ingenieurbauwerke”, “Konstruktionen” und “Städtebauliche Planungen” aus. Jede der vier siegreichen Arbeiten wird mit 1.000 € Preisgeld belohnt. Zwei weitere Einreichungen im Gebiet “Gebäude” wurden mit Anerkennungen und je 600 € bedacht.

Die insgesamt sechs ausgezeichneten Arbeiten kommen von Hochschulen und Universitäten aus Berlin, München, Karlsruhe, Braunschweig, Hamburg und Mendrisio in der italienischen Schweiz.

Die dazugehörige Pressemitteilung sowie passendes Bild- und Grafikmaterial stehen hier zum Download und Ihrer freien Verfügung bereit.

 

18.05.2021

 

Initiative „Mehr Testen!“ der TH Lübeck

Eignungsprüfung für den BA-Studiengang Architektur an der TH Lübeck, FB Bauwesen

 
Initiative „Mehr Testen!“ der TH Lübeck

Eignungsprüfung für den BA-Studiengang Architektur an der TH Lübeck, FB Bauwesen

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Technische Hochschule Lübeck, Fachbereich Bauwesen:

„Im Sinne der Baukultur ist es der TH Lübeck ein großes Anliegen, die Studierenden der Architektur besonders gut zu qualifizieren. Die dafür notwendige Eignung der Studierenden in Bezug auf gestalterische, naturwissenschaftliche und kulturelle Interessen, muss deshalb vor Beginn des Studiums durch eine Eignungsprüfung erfasst werden. Seit nunmehr 3 Jahren fordert die TH Lübeck, wie an anderen Hochschulen bundesweit schon sehr lange üblich, die Einführung einer solchen Eignungsprüfung. Die dafür notwendige Änderung des Hochschulgesetzes in Schleswig-Holstein muss nun endlich im Rahmen der derzeit stattfindenden Novellierung des Hochschulgesetzes vom Land umgesetzt werden. Was in Schleswig-Holstein bisher nur für Kunst, Musik und Sport in Form einer Eignungsprüfung vor Beginn des Studiums möglich ist, soll in Zukunft auch im Bachelorstudiengang Architektur an der TH Lübeck als Garant für die Auswahl besonders geeigneter Studierender herangezogen werden. Mit diesem Wunsch nach mehr Qualität aber auch mehr Attraktivität im Architekturstudium folgt die TH Lübeck, wie schon erwähnt, den bundesweit überwiegend vorherrschenden Zulassungsverfahren durch Eignungsprüfungen im Studiengang Architektur. Hochschulen mit Eignungsprüfung erfüllen die Forderungen des ASAP (Akkreditierungsverbund für Studiengänge der Architektur und Planung) nach einer „zusätzlichen Prüfung spezifischer Fähigkeiten“ als Zugangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang Architektur. Begründet wird dies durch die besondere Situation des geschützten Berufes „Architekt*in“.

„Innerhalb der Hochschullandschaft nimmt die Architekturlehre insofern eine besondere Stellung ein, als sie auf einen durch die Architektengesetze der Bundesländer geschützten Beruf hin ausbildet, der auch von internationalen Standards geprägt ist.“ (Fachliche Kriterien für die Akkreditierung von Studiengängen – Architektur; 6. Auflage 2018; Seite 2; Punkt 1.1). Eine Eignungsprüfung überwindet die bisher ausschließlich auf den Numerus Clausus basierende und an schulische Leistungen gekoppelte Studienplatzvergabe. Die Gewichtung der benötigen Neigungen und bereits vorhandenen Talente der Bewerber*innen, ihre Motivation, ihre Neugierde und ihr Engagement für das Studium der Architektur können über ein fachspezifisches Auswahlverfahren deutlicher zum Vorschein kommen, zu einem erfolgreichen Studienverlauf verhelfen und unnötige Studienabbrüche verhindern.

Der Wunsch nach Alternativen zum „…Numerus Clausus als zentrales Element der Zulassungsbeschränkungen…“ wurden auch bereits im Koalitionsvertrag (S. 26) verankert. Dies kann nun mit der Einführung einer Eignungsprüfung für den Bachelorstudiengang Architektur an der TH Lübeck und der damit verbundenen Anpassung im Hochschulgesetz erfüllt werden!

Nicht zuletzt fließen die Qualität und die Motivation der ausgewählten Studierenden wieder zurück in die Architekturbüros des Landes und die Eignungsprüfung wird somit zu einem Multiplikator für die Baukultur in Schleswig-Holstein.“

 

Stellungnahme der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
an das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: 

„In Kenntnis der Initiative der TH Lübeck „Mehr Testen! – Eignungsprüfung für den Bachelorstudiengang Architektur“ erhalten Sie unsere unterstützende Stellungnahme. Architektinnen und Architekten erfüllen über ihre beruflichen Leistungen gesellschaftsprägende Aufgaben. Sie gestalten den Raum, das Umfeld für unser Leben – für Arbeit und Erholung, für Bildung und Wachstum, für Gesundheit und Forschung, für alle Lebenslagen. Unser Befinden ist unmittelbar abhängig von der gestalteten Umwelt. Entsprechend komplex und vielschichtig sind die Anforderungen, die an unseren Berufsstand gestellt werden. Der Berufsalltag ist geprägt von stets neuen, sich wandelnden Anforderungen, die gerne angenommen werden. Uns ist bewusst, dass ein Numerus Clausus eine durchaus sinnvolle Form für die Vergabe von Studienplätzen ist, jedoch sollte es nicht die alleinige, ausschlaggebende sein. Denn gerade auch Professionen, die nicht nur Beruf, sondern auch Berufung sind, verlangen mehr als nur die standardisierte Auswahl über eine nur bedingt aussagekräftige Zahl des Notendurchschnitts.

Wir unterstützen die Initiative der TH Lübeck „Mehr Testen!“ nachdrücklich. Das Studium der Architektur bildet vielseitig interessierte, offene und begabte junge Menschen zu verantwortungsvollen Gestaltern aus; sie müssen naturwissenschaftlich, kulturell und gestalterisch interessiert sein. Sie sollten neugierig sein, vorausschauend denken, konkurrierende Ansprüche in Einklang bringen und passgenaue Lösungen entwickeln. Wir beurteilen es als nicht ausschließlich zielführend, diese gewünschten, vielseitigen Anlagen zur späteren beruflichen Tätigkeit allein aus einer Zahl, dem Numerus Clausus, herzuleiten.

Allgemein ist festzustellen, dass qualifizierte Eignungstests studiengangsübergreifend zu einer spürbaren Senkung der Abbrecherquoten führen. Im Rahmen einer ergänzenden Eignungsprüfung kann im Interesse der jungen Bewerberinnen und Bewerber selbst wie auch der Hochschule geprüft werden, ob der Berufswunsch realistisch ist, in wie weit erforderliche Neigungen und Anlagen eingebracht werden können. Als berufsständische Vertretung erhalten wir regelmäßig Rückmeldungen unserer Kammermitglieder, insbesondere der freischaffenden unseres Landes: Absolventinnen und Absolventen zeichnen sich nach Studienabschluss durch so viel mehr als nur gute Noten aus. Wir unterstützen nachdrücklich die Initiative der TH Lübeck, das Hochschulgesetz dahingehend zu ändern, dass die Aufnahme des Architekturstudiums nicht allein über einen Notendurchschnitt geregelt ist, sondern um einen begleitenden Eignungstest ergänzt wird, wie auch an vielen weiteren Architekturfakultäten Deutschlands. Wir beurteilen diesen Schritt als wichtig und zukunftsweisend im Interesse der Studierenden, des Berufsstandes wie auch der Wirtschaft allgemein. Noten sind wichtig, aber nicht alles entscheidend.

Sollten Sie das Thema in einem Gespräch vertiefen wollen, so stehen wir gerne bereit, auch gemeinsam mit der Architekturabteilung der TH Lübeck.“

 

06. Mai 2021

BDA-Hochschulführer

aktuelle online-Version als E-Book verfügbar

 
BDA-Hochschulführer

aktuelle online-Version als E-Book verfügbar

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Der Bund Deutscher Architekten BDA hat den Hochschulführer für Architektur und Stadtplanung aktualisiert. Er steht unter www.bda-hochschulfuehrer.de als E-Book zur Verfügung.

Der Hochschulführer stellt die Bachelor- und Master-Studiengänge für Architektur und Stadtplanung umfassend vor. Vielfältige Informationen zu Studieninhalten und Abschlüssen bieten eine wertvolle Orientierungshilfe für das Studium und die berufsbegleitende Weiterbildung. Autoren aus Lehre und Praxis erläutern den Beruf des Architekten und des Stadtplaners und geben Einblick in die Berufsanerkennung.

Ohne Skizzieren geht es nicht!

Bücher über das Zeichnen, die auf jedem Schreibtisch liegen sollten
von Prof. D.-J. Mehlhorn

 
Ohne Skizzieren geht es nicht!

Bücher über das Zeichnen, die auf jedem Schreibtisch liegen sollten
von Prof. D.-J. Mehlhorn

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AUF EINEN BLICK
Natascha Meuser (Hg.): Architekturzeichnungen / Handbuch und Planungshilfe. DOM publishers.
Berlin 2012. 313 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Preis: € 69,00

Sabrina Wilk: Zeichenlehre für Landschaftsarchitekten / Handbuch und Planungshilfe. DOM publishers.
Berlin 2014. 354 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Preis: € 68,00

Kein Medium hat die Arbeit in den Architekturbüros so grundlegend verändert wie CAD mit seinen scheinbar unbeschränkten Möglichkeiten. Auf der Strecke geblieben ist das, was man die Handschrift des Architekten nannte: die Freihandzeichnung. Legendär sind die Handskizzen von Otto Flagge, Marie-Luise und Peter Zastrow erklärten einmal die Planung für die Wik in Kiel anhand einer einzigen Handskizze. Inzwischen werden wir überflutet von einer Fülle von Computeranimationen, die sich kaum noch von Fotos unterscheiden und dem Betrachter nur wenige Chancen bieten, das Angebotene mit eigener Fantasie zu füllen. Diese perfekten, häufig geschönten Animationen sind längst als Teil einer Überrumpelungstaktik entlarvt und werden von den Bürgern mit großer Skepsis betrachtet. Für einen Investor, der selbst keine eigenen Vorstellungen von dem hat, was er eigentlich tut, mögen sie ja hilfreich sein. Inzwischen ist die Entwicklung so weit gegangen, das die Studienordnungen der Fachhochschulen kaum noch Freihandzeichnen lehren (in Leipzig: Zeichnen und Malen im 1. und 2. Semester, in München: Darstellen und Zeichnen, in fast allen anderen FH wie Lübeck: Fehlanzeige), in den universitären Hochschulen hat sich dagegen die Darstellungslehre einschließlich Zeichnen noch rudimentär erhalten. Bei Wettbewerben ist seit einiger Zeit ein Wiederaufleben von Handskizzen zu beobachten. Schaut man aber genau hin, handelt es sich nicht selten um computergenerierte Zeichnungen ohne Esprit, was die Skizze aus lockerer Hand ausmacht.

Es gibt nun zwei Bücher, die in allen Büros auf dem Tisch liegen sollten. Das bereits vor zwei Jahren erschienene Buch über Architekturzeichnungen ist ein Kompendium mehrerer Autoren über die Aspekte des Themas: Eine Einführung in die Geschichte der Zeichnung und historische Architekturzeichnungen mit fulminanten Zeichnungen teilweise heute kaum noch bekannter Architekten. Meuser vermittelt mit Übungen die Spannweite grafischer Ausdruckmöglichkeiten. Breiten Raum nimmt ein Kapitel mit Freihandzeichnungen zeitgenössischer Architekten von Yadegar Asisi bis Sergei Tchoban ein: Einige wie die von Fedor Roth durch ihre unglaubliche Perfektion eher einschüchternd, andere wie die von Christoph Sattler oder Wilhelm Schulte durch Spontanität geradezu erfrischend. Das würde man sich in einer öffentlichen Diskussion wünschen! Der praktische Teil mit Methoden und Techniken – Orthogonal- und dreidimensionale Projektion, Licht und Schatten und Approximationsmethoden sowie Architekturzeichnungen in der Praxis vom Flächennutzungsplan bis zur Planfaltung kann die Erwartungen an eine Praxishilfe nicht ganz erfüllen. Einiges ist zu allgemein, anderes wie der Abdruck der Planzeichenverordnung überflüssig, das findet man auch woanders.

Den nicht immer eingehaltenen Anspruch auf Praxisbezug im Buch für die Architekten, erfüllt Sabrina Wilk, Professorin in Weihenstephan, mit ihrer Zeichenlehre für Landschaftsarchitekten. Das Buch vermittelt Kenntnisse über Werkzeuge und Materialien, Projektionen, Lagepläne, Ansichten und Schnitte (wie stellt man Hecken oder Höhenlinien dar?), verschiedene Arten der parallelen und perspektivischen Projektion, außerdem gibt sie Hinweise auf Layout und Beschriftung von Plänen. In einem gesonderten Kapitel zeigen Pläne und Skizzen namhafter Landschaftsarchitekten von Auböck+Kárász über Dieter Kienast bis West 8 die Spannweite grafischer Ausdrucksweisen auf. Wie im Buch für die Architekten überzeugen die fulminanten, atmosphärische Stimmungen vermittelnden Handskizzen von Die Grille oder die reduzierten Skizzen von Thomas Grubert. Das ist gekonnt, das kann man nicht kopieren, sich aber zum Vorbild nehmen.

Beide Bücher sind hervorragend ediert – Layout und Druck lassen nichts zu wünschen übrig – wenn auch nicht ganz billig, so doch preiswert und gehören auf den Tisch eines jeden Architekten und Landschaftsarchitekten – unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer der beiden Berufsgruppen – und vor allem der Professoren und Büroinhaber und ihrer jungen Mitarbeiter: Ohne Skizzieren geht es nicht!

Fortbildungen
Weitere Fortbildungsveranstaltungen…
 
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… finden Sie hier.

 
 
 
Veranstaltungen
BAUFORUM Profile.digital aus dem Sommersemester 2020

Technische Hochschule Lübeck

 
BAUFORUM Profile.digital aus dem Sommersemester 2020

Technische Hochschule Lübeck

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Die Technische Hochschule, Fachbereich Bauwesen, lädt ein:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne hätten wir Sie im Sommersemester 2020 zu uns ins BAUFORUM an die Technische Hochschule Lübeck eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen und unseren Absolvierenden die Ausstellungseröffnung der Abschlussarbeiten zu feiern, über die Arbeiten zu diskutieren und gemeinsame Gespräche zu führen. 

Um Ihnen dennoch auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten Einblicke in die Arbeitsergebnisse der Studierenden zu gewähren, stellen wir Ihnen auf folgender Internetseiten die Bachelor- und Masterarbeiten des Sommersemesters 2020 digital vor:

www.th-luebeck.de/bauforum-profile 

Informationen zum Zugang zum digitalen Portal erhalten Sie auf der oben angegebenen Internetseite.
 
Sie haben die Möglichkeit, die Arbeitsergebnisse aus der Architektur, dem Bauingenieurwesen sowie dem Energie- und Gebäudeingenieurwesen (zukünftig Nachhaltige Gebäudetechnik) in aller Ruhe online zu sichten.

Das Dekanat des Fachbereichs Bauwesen wünscht Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern der digitalen Ausstellung und freut sich darauf, Sie in naher Zukunft auch wieder einmal persönlich im BAUFORUM begrüßen zu dürfen. 

Mehr Präsenz im Wintersemester an der TH Lübeck

Presseinformation der TH Lübeck

 
Mehr Präsenz im Wintersemester an der TH Lübeck

Presseinformation der TH Lübeck

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Auf dem Campus der Technischen Hochschule Lübeck soll im Wintersemester wieder deutlich mehr Leben einkehren. Das Präsidium der Technischen Hochschule begrüßt die Pläne des Wissenschaftsministeriums, an den Hochschulen ab Herbst wieder mehr Präsenzveranstaltungen zuzulassen. „Austausch und Begegnung – das ist es, was Wissenschaft ausmacht. Wir freuen uns auf einen belebten Campus, zum Beispiel auf die Rückkehr weiterer internationaler Studierenden. Gleichzeitig wollen wir uns mit den Erfahrungen der letzten drei Semestern im Rücken auf den Weg machen, die Technische Hochschule Lübeck weiter in die Zukunft zu führen. Denn ein modernes Studium beispielsweise bedeutet für uns, guten digitalen Formaten auch in Präsenzstudiengängen einen festen Platz einzuräumen,“ sagt TH Präsidentin Dr. Muriel Helbig. Studierende und Hochschulangehörige sind dazu eingeladen, in den nächsten Monaten gemeinsam eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie an der Technischen Hochschule Lübeck in Zukunft studiert, gelehrt, geforscht und gearbeitet werden soll

 

11.06.2021, Frank Mindt, Pressestelle der TH Lübeck, Mönkhofer Weg 239, 23562 Lübeck, (0451) 300-5305/-5078