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Axel-Bundsen-Studienpreis 2018 an der TH Lübeck verliehen

Thema: Sailing Tower Hörn – Eine Tribüne für Kiel

 
Axel-Bundsen-Studienpreis 2018 an der TH Lübeck verliehen

Thema: Sailing Tower Hörn – Eine Tribüne für Kiel

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Am 12. Juli wurden die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs „Sailing Tower Hörn – Eine Tribüne für Kiel“ im Rahmen der Ausstellung der Abschlussarbeiten an der FH Lübeck, Fachbereich Bauwesen, ausgezeichnet.

Text: Frank Mindt, Pressesprecher FH Lübeck

Zum Ende eines Semesters veranstaltet der Fachbereich Bauwesen der Fachhochschule Lübeck regelmäßig die Ausstellung „Profile“ und markiert damit das offizielle Ende des Semesters. In der Ausstellung präsentieren die Absolventinnen und Absolventen aller Studiengänge des Fachbereichs ihre Abschlussarbeiten und stehen Rede und Antwort zu ihren Ideen. Die Präsidentin der FH Lübeck, Dr. Muriel Helbig und Prof. Dr. Matthias Grottker, Dekan des Fachbereichs Bauwesen, begrüßten die mehr als 350 Gäste im Bauforum an der Stephensonstraße. In diesem Jahr konnten 107 Baustudierende ihr Studium erfolgreich abschließen. Bevor sich die Gäste den Arbeiten widmen konnten, leitete die Prodekanin des Fachbereichs, Prof. Melanie Rüffer das Highlight des Abends ein, die Vergabe des Axel-Bundsen-Preises für den studentischen Ideenwettbewerb 2018. Der Präsident der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (AIK) und Vorsitzender der Axel-Bundsen-Stiftung, Uwe Schüler, verkündete das Ergebnis des Preisgerichts. Schüler sprach in seiner Begrüßung über die gut funktionierende Partnerschaft von Fachhochschule Lübeck und der AIK. Er informierte über den Stiftungszweck und betonte dabei das Alleinstellungsmerkmal der AIK, die unter einem Dach sowohl die Interessen der Architektur als auch die des Bauingenieurwesens vertritt und die Aus- und Weiterbildung des Berufsnachwuchses von Architekt*innen und Ingenieur*innen gleichermaßen fördert.

In diesem Jahr lautete die Aufgabenstellung für den studentischen Ideenwettbewerb „Sailing Tower – Kieler Hörn“ und wurde von Prof. Andreas Scheuring, FH Lübeck, formuliert. Der Wettbewerb sollte möglichst in fachlich gemischten Kleingruppen aus der Architektur und dem Bauingenieurwesen bearbeitet werden. Eine wechselseitige Betreuung durch die Professoren Hoeft, Schall und Scheuring wurde angeboten. Bereits Ende Januar 2018 tagte die Jury, die sich aus den Professor*innen Michael Hoeft, Achim Laleik, Guido Neubeck, Melanie Rüffer, Andreas Scheuring sowie den AIK-Vertretern Uwe Schüler, Reinhold Wuttke und Kai Trebes zusammensetzte.

Den 1. Preis konnte das Mischteam mit der Architekturstudentin Judith Kahl und dem Bauingenieurstudent Marcel Schuldt für sich entscheiden. Obwohl die Jury einige Anmerkungen zum Traggerüst machte, wie wenig Eleganz, konstruktiv nicht optimal, und dadurch eine gewisse Diskrepanz sah zwischen der filigranen Tribüne und der Massivität der Tragkonstruktion, entschied sie sich dennoch für die Vergabe des ersten Preises. Sie begründete es damit, dass die Hauptansicht vom Wasser aus filigran erscheint und der Wasserbezug sehr gut gelungen sei. Insgesamt hat die Arbeit mit der Idee eines aufgespannten Segels überzeugt.

Bei dem zweiten Platz handelt es sich um eine Bachelor-Thesis der Architekturstudentin Shadi Espahani. Die Arbeit zeigt einen einfachen, klaren und großzügigen Gestaltungswillen. Allerdings erscheint die Anzahl der Sitzplätze recht gering, so die Jury und führte zu der Beurteilung, „viel Bauwerk für wenig Plätze“. Eine Treppe könne hochgeklappt werden und gibt so den Weg zum Wasser frei. Obwohl ein Austrittspodest zu kurz und die Anzahl der Sitze zu gering berechnet sei, überzeugte die Arbeit mit der Einfachheit im Sinne von Klarheit.

Auch beim dritten Platz handelt es sich um eine Bachelor-Thesis des Architekturstudenten Bent Zessin. In seiner Arbeit ist der Tower vertikal orientiert. Eine Tribüne öffnet sich zum Wasser hin. Die Erschließung wirkt recht dunkel, die Tribüne eher klein. Die Wirkung sei, so die Jurymeinung, insgesamt eher kompakt-massiv, fast bollwerkartig, allerdings reduziere die Faltung das Volumen.

Im Resumée betonte Uwe Schüler noch einmal die sehr engagierte und insgesamt gute Zusammenarbeit von Architektur- und Bauingenieurstudierenden, dies sei besonders hervorzuheben beim 1. Preis. Der 2. Preis, so Schüler weiter, weise auf einen hohen konstruktiven Anspruch hin und die Arbeit des 3. Preises zeige eine konstruktive Eindeutigkeit.

Gelebte Baukultur und hoher Besuch

Staatssekretär Gunther Adler vom Bundesumweltministerium aus Berlin zu Besuch an der Fachhochschule Lübeck – Kooperationspartnerin der AIK S-H

 
Gelebte Baukultur und hoher Besuch

Staatssekretär Gunther Adler vom Bundesumweltministerium aus Berlin zu Besuch an der Fachhochschule Lübeck – Kooperationspartnerin der AIK S-H

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Gruppenbild_Hoher Besuch_FH HL„Das habe ich so noch nicht erlebt“, sagte Staatssekretär Gunther Adler vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bei seinem Besuch an der Fachhochschule Lübeck. Adler bezog sich mit dieser Äußerung auf die Kooperation in realen baulichen Projekten und Konzeptionen zwischen der Wissenschaft, Bauwirtschaft und einem gemeinnützigen Sozialdienstleister.

Adler war einer Einladung von Professoren des Fachbereichs Bauwesen gefolgt, die ihn über die Aktivitäten im neuen Lehrkonzept „Neue Wohnformen“ informieren wollten. Das Themenfeld „Neue Wohnformen“ an der FH Lübeck ist aus der interdisziplinären Arbeitsgruppe „WOHNEN I LEBEN I GESUNDHEIT“ hervorgegangen; Vizepräsident Prof. Frank Schwartze gab zu Beginn des Besuchs eine Übersicht über die AG.

Das Lehrkonzept „Neue Wohnformen“ von Professor Stephan Wehrig und Dipl. Geogr. Kathleen Schmidt wird durch das Lehrgebiet „Soziologie der gebauten Umwelt“ von Professor Marcus Menzl ergänzt und unterstützt. Somit werden die Disziplinen Architektur, Geographie, Stadtplanung und Sozialwissenschaften zusammengeführt mit dem Ziel, den durch den demographischen Wandel veränderten Anforderungen an zukünftige Wohn-und Lebensräume Rechnung zu tragen. Darüber hinaus soll es insbesondere die symbiotischen Beziehungen zwischen alternsgerechter Quartiersentwicklung und der Architektur herstellen.

Staatssekretär Adler sieht in dem Lübecker Konzept eine Parallele zur eigenen ministerialen ressortübergreifenden Strategie. Denn in diesem Ansatz geht es darum, alle Menschen mitzunehmen und damit insbesondere „ältere“ Menschen zu unterstützen. Er hob hervor, dass das neue Lehrkonzept der Lübecker Fachhochschule in seiner Verknüpfung von baulichen, sozialpflegerischen und bauwirtschaftlichen Aspekten sehr innovativ und in dieser Kombination wohl einmalig sei. In Bezug auf die immer schneller voranschreitende Digitalisierung der Städte, Gemeinden und ländlichen Regionen sagte Adler: „Smart City ist gut, wenn es den Menschen insgesamt hilft und niemanden ausgrenzt. Es ist aber der falsche Weg, wenn smarte Technologien ältere Menschen nicht berücksichtigen“, und betonte damit eine der Unterstützungsmaxime seines Ministeriums.

Adler zeigte sich beeindruckt von der praxisnahen Zusammenarbeit zwischen Bauwirtschaft, sozialen Betreibern und Studierenden. Diese Art der Zusammenarbeit mit Studierenden finde sicher Einfluss in die eigene tägliche Arbeit im Ministerium und darüber hinaus in die ressortübergreifende Strategie, ließ der Staatssekretär durchblicken. „Wir sind sehr daran interessiert, von so praxisnahen Umsetzungen, so realitätsnah von Studierenden erarbeiteten und mit anderen Augen gesehenen Projekten zu erfahren und informiert zu werden. Das habe ich so noch nicht erlebt. Gern nehme ich diese Erfahrung mit nach Berlin“, mit diesen Worten verabschiedete sich der Staatssekretär und ließ erkennen, dass er an weiteren Entwicklungen im Lehrkonzept „Neue Wohnformen“ interessiert ist.

 

Axel-Bundsen-Studienpreis 2017 an der FH Lübeck verliehen

Thema: Das Dorf im Haus

 
Axel-Bundsen-Studienpreis 2017 an der FH Lübeck verliehen

Thema: Das Dorf im Haus

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Mit der Ausstellung der Bauprofile beendete der Fachbereich Bauwesen der Fachhochschule Lübeck das Wintersemester 2016/ 2017.

In der Ausstellung präsentierten 34 Bachelorabsolvent/innen der Architektur, 43 des Bauingenieurwesens sowie vier Masterabsolvent/innen der Architektur, acht Master des Städtebaus und der Ortsplanung sowie 21 Master des Bauingenieurwesens ihre Abschlussarbeiten.

Ein besonderes Highlight war und ist jährlich die Verleihung des Axel-Bundsen-Preises, ausgeschrieben von der gleichnamigen Stiftung mit Sitz an der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (aik). Die „Axel-Bundsen-Stiftung“ fördert mit dem Wettbewerb die Aus- und Fortbildung des Berufsnachwuchses in der Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und von am Bau tätigen Ingenieur_innen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung verkündete und prämierte der zweite Vizepräsident der aik, Architekt Reinhold Wuttke, die Gewinner und Gewinnerinnen des studentischen Architektur-Wettbewerbs, den die Bundsen-Stiftung zur Nachwuchsförderung mit dem Thema „Gemeinschaftliches Wohnen – Das Dorf im Haus“ ausgelobt hatte.

Den vollständigen Text und die Fotos der Preisverleihung finden Sie in der Rubrik Baukultur – Axel-Bundsen-Stiftung – Studentenwettbewerbe.

Axel-Bundsen-Studienpreis 2016 an der FH Lübeck verliehen

Thema: Membrantragwerke

 
Axel-Bundsen-Studienpreis 2016 an der FH Lübeck verliehen

Thema: Membrantragwerke

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Die „Axel-Bundsen-Stiftung“ wurde 1994 von der Architekten- und Ingenieurkammer begründet, sie wiederum ist Partnerin der Fachhochschule Lübeck. Ziel der Partnerschaft ist die Stärkung der effektiven und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis, zwischen Ausbildung und Berufsalltag, und damit die Förderung der Aus- und Fortbildung des Berufsnachwuchses von Architek­ten und am Bau tätigen Ingenieuren. Diese Ziele werden insbesondere verfolgt durch die Auslobung von Nachwuchswettbewerben und die Vergabe von Förder- und Studienstipendien.

Im Rahmen des diesjährigen Studentenwettbewerbs für Studierende im Masterstudiengang Bauingenieurwesen stellte Prof. Michael Hoeft die Aufgabe, ein Membrantragwerk zu entwerfen und zu konstruieren. Membrantragwerke als leichte Flächentragwerke verbinden eine optimale Materialausnutzung mit einer beeindruckenden Formensprache. Das Charakteristikum dieser Konstruktionen ist das Gleichgewicht von gespannter Membranfläche und den diese Spannung aufnehmenden, stabilisierenden Rand- und Verankerungselementen. Die Aufgabe beinhaltete die Überdachung der bestehenden Tribünenanlage des Segel-Olympiazentrums Kiel-Schilksee mit einem Membrantragwerk – eine durchaus realistische Aufgabenstellung mit konkretem Ortsbezug, 5 Studierende nahmen an dem Wettbewerb teil.

Den vollständigen Text und die Fotos der Arbeiten finden Sie in der Rubrik Baukultur – Axel-Bundsen-Stiftung – Studentenwettbewerbe.

 

Fortbildungen
04
September
VON DER ENEV UND EEWÄRMEG ZUM GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG)
 
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VON DER ENEV UND EEWÄRMEG ZUM GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG)
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Mittwoch, 04. September  2019 | 09.00 – 16.30 Uhr | Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Neumünster |

Referent: Stefan Horschler, Architekt, Hannover |

Gebühr:  165,00 €  für Mitglieder | 170,00 €  für Listenzugehörige | 210,00 €  für Gäste | In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.

 

Die Bunderegierung hat sich entschieden, die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz zu einem modernen Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammenzuführen. Ferner ist beabsichtigt mit dem GEG das Ordnungsrecht zu entbürokratisieren und zu vereinfachen. Die Anforderungen des EU-Rechts sollen zum 1. Januar 2019 für öffentliche Gebäude und zum 1. Januar 2021 für alle Gebäude umgesetzt werden.

Im Januar 2017 und November 2018 waren bereits erste Entwürfe vorgestellt worden. Im Gegensatz zum ersten Entwurf waren in der Ausgabe 2018 keine Verschärfungen der Anforderungen enthalten. Bei genauem Hinsehen ergeben sich sogar Entschärfungen.

Für den Wohnungsbau gibt es künftig nach wie vor drei alternative Nachweisverfahren und auch für den Nichtwohnungsbau wie bisher zwei Verfahren. Das Seminar bezieht sich auf den aktuellen Stand der Gesetzgebung und behandelt wesentliche Neuerungen.

Folgende Aspekte werden im Einzelnen behandelt:

–     Anforderungen für zu errichtende Wohn- und Nichtwohngebäude
–     Anforderungsgrößen und Nachweismöglichkeiten Grundzüge der neuen DIN V 18599
–     Aufnahme von CO2-Emissionskennwerten
–     Wärmedämm-, Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepte welche Konsequenzen ergeben sich für die Architektur?
–     Änderung bestehender Gebäude als Anlass für energetische Nachweise?
–     Gebäudeerweiterungen und Nutzungsänderungen
–     Befreiungen und Ausnahmen
–     „Quartierlösungen“ und Innovationsklausel

 

Veranstaltungsort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

 

ANMELDUNG bei Frau Siedentopf untersiedentopf@aik-sh.de

 

 

09
September
„BESSER MIT ARCHITEKTEN“
– ENERGIEEFFIZIENT BAUEN UND SANIEREN
 
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„BESSER MIT ARCHITEKTEN“
– ENERGIEEFFIZIENT BAUEN UND SANIEREN
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Montag, 9. September 2019 | 13.30 – 18.30 Uhr | Gästehaus der Universität Hamburg |

Referenten:  Eckard von Schwerin, Dipl. Volkswirt | Oliver Völksch, Dipl.-Ing., Energieberater, externer Sachverständiger KfW | Petra Klempau, Dipl.-Ing. Architektin und Innenarchitektin, Hamburgische Investitions- und Förderbank | N.N. (Best-Practice-Vorträge) | Sven Schlebes (Moderation) |

Gebühr:  Mitglieder 30,- € | Gäste 30,- € |  Ermäßigt 15,- € |

 

Die Klimaschutzziele sind im Bausektor nicht ohne umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand zu erreichen. Aber auch bei Neubauten müssen die aktuellen gesetzlichen Mindestanforderungen deutlich übertroffen werden. Dazu braucht es das Know-how erfahrener Architekten und Stadtplaner; und eine gezielte Förderung. Einer der zentralen Fördergeldgeber ist die KfW mit ihren vielfältigen Programmen.

Gemeinsam laden die Bundesarchitektenkammer, die KfW-Bankengruppe, die Hamburgische Architektenkammer, die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein und die Hamburgische Ingenieurkammer-Bau zu dieser Fortbildungsveranstaltung ein, in der folgende Fragen geklärt werden:

  • Welche Förderprogramme werden aktuell angeboten?
  • Wie können diese durch Bauherren genutzt werden?
  • Was bedeutet dies für die Planung und Sanierung?
  • Wie erfolgt die Qualitätssicherung der geförderten Maßnahmen?

Im ersten Teil der Veranstaltung informieren die KfW und die IFB über aktuelle Förderprogramme und Qualitätssicherungsmaßnahmen.

Anschließend wollen wir in einen offenen Erfahrungsaustausch eintreten. Anhand gebauter Best-Practice-Beispiele, die mit KfW-Fördermitteln realisiert wurden, präsentieren Architekten innovative Ansätze für energieeffizientes und energiesparendes Bauen im Neubau wie im Bestand und zeigen dabei wie Energieeffizienz und Gestaltung Hand in Hand gehen und letztlich zu baukulturell anspruchsvollen Lösungen führen können. Die abschließende Podiumsdiskussion bietet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

 

Programm:

Aktuelle Förderprogramme der KfW
Referent: Eckard von Schwerin, Dipl. Volkswirt

Technische Anforderungen und Umsetzungen in Energieeffizient Bauen und Sanieren
Referent: Oliver Völksch, Dipl.-Ing., Energieberater, externer Sachverständiger KfW

Förderprogramme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank
Referentin: Petra Klempau, Dipl.-Ing. Architektin und Innenarchitektin, Hamburgische Investitions- und Förderbank

Best-Practice-Vorträge ausgewählter Architekturbüros aus Hamburg und Schleswig-Holstein
N.N.

Diskussion 
mit den Vortragenden

Ausklang
bei Imbiss und Getränken

Moderation: Sven Schlebes

 

Veranstaltungsort:

Gästehaus der Universität Hamburg
Stiftung Weltweite Wissenschaft
Rothenbaumchaussee 34
20148 Hamburg

Eine Kooperationsveranstaltung der Bundesarchitektenkammer, der KfW-Bankengruppe, der Hamburgische Architektenkammer, der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein und der Hamburgische Ingenieurkammer-Bau.

Anmeldung bitte über Hamburgische Architektenkammer

Fax: 040/44184144
fortbildung@akhh.de

 

10
September
NACHTRÄGLICHES
ABDICHTEN ERDBERÜHRTER BAUTEILE FACHGERECHT PLANEN UND AUSFÜHREN – BAUSCHÄDEN SICHER VERMEIDEN
 
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NACHTRÄGLICHES
ABDICHTEN ERDBERÜHRTER BAUTEILE FACHGERECHT PLANEN UND AUSFÜHREN – BAUSCHÄDEN SICHER VERMEIDEN
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Dienstag, 10. September 2019 | 09.00 – 16.30 Uhr | Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Neumünster | 

Referent: Dipl.-Ing. Thomas Platts, CRP Bauingenieure | 

Gebühr:  165,00 €  für Mitglieder | 170,00 €  für Listenzugehörige | 210,00 €  für Gäste | In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.

 

Die Beseitigung von Feuchteschäden stellt eine der wichtigsten Aufgaben in der Bauwerkserhaltung dar. Damit diese Bauaufgabe im erdberührten Bereich zielsicher gelingt, müssen die notwendigen nachträglichen Abdichtungsmaßnahmen sorgfältig geplant, ausgeführt und überwacht werden. Fehlschläge in der Baupraxis zeigen immer wieder, dass neben Ausführungsfehlern gerade in der Bauwerksdiagnostik und Planung der nachträglichen Abdichtung erhebliche Defizite bestehen, die schon vor dem ersten Spatenstich den Grundstein für eine unzureichende Ausführung legen.

Um beim nachträglichen Abdichten Bauschäden sicher vermeiden zu können, sind Kenntnisse in Theorie und Praxis der unterschiedlichen Verfahren und Stoffe für Außen- und Innenabdichtungen ebenso erforderlich wie die Grundlagen über den Wassertransport in porösen Baustoffen und die Methoden der Feuchtediagnostik.

Hierzu gehören auch die verschiedenen Verfahren zur nachträglichen Herstellung von Querschnittsabdichtungen gegen kapillar aufsteigende Feuchte im Mauerwerk. Wann ist eine mechanische Sperre gegenüber einer Injektionsmaßnahme die bessere Wahl (oder umgekehrt)? Die richtige Entscheidung fällt hier oft schwer, insbesondere wenn man die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Verfahren nicht hinreichend kennt.

Ziel des Seminars ist es neben der Vermittlung der Grundlagenkenntnisse zu Wassertransport und Feuchtediagnostik, den Teilnehmern die Einsatzgebiete der einzelnen Verfahren in der nachträglichen Abdichtung erdberührter Bauteile, aber auch deren Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen, um so eine abgesicherte Planung durchführen, Vorschläge von Bauausführenden im Baualltag und die vorgefundene Ausführung besser bewerten zu können.

Aus dem Inhalt:

Inhalt

  • Wasser im Baugrund, Wassereinwirkung auf die Bauwerksabdichtung
  • Grundlagen der Wasseraufnahme in porösen Baustoffen, Schadensmechanismen
  • Vorstellung der Technischen Regeln zum nachträglichen Abdichten erdberührter Bauteile (insbesondere aktuelle Entwicklungen in WTA-Merkblättern sowie die relevanten Änderungen infolge der Neustrukturierung der Abdichtungsnorm DIN 18533)
  • Verfahren der Bausubstanzuntersuchung (Feuchtediagnostik)
  • Anforderungen an Instandsetzungskonzept und Instandsetzungsplanung
  • Praktische Ausführung von nachträglichen Außen- und Innenabdichtungen
  • Fachgerechte nachtägliche Querschnittsabdichtungen gegen kapillar aufsteigende Feuchte (mechanische Verfahren, Injektionsverfahren – Injektionsstoffe und Injektionstechnologien, elektrophysikalische Verfahren)
  • Instandsetzen von Gebäudesockeln
  • Hinweise zu Planung und Ausführung nachträglicher wasserdruckhaltender Konstruktionen aus WU-Beton in Theorie und Praxis
  • Typische Fehler und ihre Vermeidung bei nachträglichen Abdichtungen (Fallbeispiele)

 

Ort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

ANMELDUNG bei Frau Siedentopf untersiedentopf@aik-sh.de

 

 

12
September
HOLZBAUTAG AUF DER NORDBAU 2019
 
12. Sep -
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HOLZBAUTAG AUF DER NORDBAU 2019
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„Holzbau ohne Hindernisse – Fachgerechte Umsetzung von barrierefreien Terrasseneingängen und Flachdächern in Holzbauweise“

Donnerstag, 12. September 2019 | 09.15 – 13.30 Uhr | NordBau Messe, Holstenhallen Neumünster |

Referenten: angefragt – Standen bis Redaktionsschluss noch nicht fest 

Gebühr: kostenfrei

 

Dachterrassen liegen architektonisch voll im Trend – ebenso Staffelgeschosse, die den Zugang zu Dachterrassen ermöglichen. Ein immer wiederkehrendes Problem ist der Türbereich. Bei öffentlichen Bauvorhaben sind die Barrierefreiheit und eine sichere Ausführung die Grundanforderungen, die sich auch immer mehr private Bauherren wünschen. Aber die fachgerechte und dauerhafte Ausführung bei einem stufenlosen Zugang z.B. zu einer Dachterrasse hat so ihre Herausforderungen. Sie soll absolut barrierefrei sein und gleichzeitig schlagregen-, luft- und schalldicht.

Aber was heißt überhaupt barrierefrei – 2cm oder doch 0cm? Was fordert die Landesbauordnung und was regelt die DIN 18040?

Die Referenten –Bauaufsicht, Ingenieure, Zimmerer und Dachdecker- zeigen die normativen und baurechtlichen Anforderungen auf und stellen die bauphysikalischen Zusammenhänge dar.

Dazu kommen die Herausforderungen:

– der Bauwerksabdichtung. Wie stellt man die geforderten 15cm Anschlusshöhe sicher?
– des fachgerechten Flachdachaufbaus. Wie erstellt man eine dauerhafte Konstruktion?

Wir zeigen eine rechtssichere Komplettlösung nach dem aktuellen Stand der Technik und gehen dahin, wo es weh tut – ins Detail.
Besonderes Augenmerk liegt auf den Schnittstellen – denn die Anschlüsse für den barrierefreien Zugang auf eine Dachterrasse können nur gewerkübergreifend und mit vorausschauender Planung gelöst werden.

Den Einladungsflyer können Sie hier herunterladen.

Ort

NordBau Messe
Kongresszentrum Raum 2
Haupteingang West, Messegelände Holstenhallen
Justus-von-Liebig-Str. 2
24537 Neumünster

 

Veranstalter

Landesfachgruppe Zimmerer und Holzbau im Baugewerbeverband Schleswig-Holstein zusammen mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein, Ausführender: Holzbauzentrum Nord

 

ANMELDUNG bei Frau Siedentopf untersiedentopf@aik-sh.de

 

 

Veranstaltungen
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14. Deutscher Architektentag 2019

„Relevanz – Räume prägen“

 
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14. Deutscher Architektentag 2019

„Relevanz – Räume prägen“

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Wie beeinflussen sich Urbanität und Demokratie? Wie können wir Städte verdichten, den ländlichen Raum stärken und Lebensqualität schaffen? Welche Verantwortung tragen wir als Gestalter? Und was ist gute Planung eigentlich wert? Alle vier Jahre lädt der Berufsstand der Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner die Protagonisten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ein, um zu diskutieren, neue Handlungsspielräume auszuloten und Flagge zu zeigen für eine lebenswerte gebaute Umwelt.

Die Teilnehmer dürfen sich auf ein vielteiliges und inhaltsreiches Programm freuen.
Einen philosophischen Blick auf die Arbeit von Architekten und deren gesamtgesellschaftliche Verantwortung wird Prof. Rahel Jaeggi werfen. Eine zweite Grundsatzrede wird der Architekt Reinier de Graaf von Office for Metropolitan Architecture halten. Sieben Verben stehen für sieben Themen-Räume, die in über 30 Panels, Werkstätten und Workshops einen Bogen spannen über Baukultur, Wohnungsbau, Energiewende bis hin zur Digitalisierung.

„Wir wollen uns POSITIONIEREN, denn gemeinsam machen wir Berufspolitik. Es geht um nichts Geringeres als Architektur, Städtebau – und Demokratie.

Wir PRÄGEN unsere Lebensräume durch unsere Gestaltung. Das ist Baukultur. Denn die Frage lautet: Wer wollen wir gewesen sein?

Wir möchten VERMITTELN, was wir tun und klar sagen, was uns wichtig ist. Ernsthafter Austausch und Offenheit ist die Basis für Qualität.

Wir ERWIRTSCHAFTEN unsere Lebensgrundlage und bestehen auf gleiche Chancen am Markt. Im Ausland. Als Frauen. Für Inklusion.

Das WEITERBAUEN muss endlich ideenreicher sein dürfen. Und von der Last absurder Bodenpreise befreit werden. Der ländliche Raum kann ebenfalls jede Menge Ideen brauchen.

Wir müssen UMDENKEN. Klug bauen. Das Klima schützen. Jetzt.

DIGITALISIEREN heißt, die Naturgesetze unseres Alltags neu zu erfinden. Oder? Als Planende sind wir auf jeden Fall dabei,“ so fasst BAK Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann stellvertretend für den Programmbeirat des Deutschen Architektentags die einzelnen Themenräume zusammen.

Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung bei den Architektenkammern der Länder anerkannt. Der Eintritt kostet 90 Euro, für Studenten ermäßigt 25 Euro.

Veranstaltungsort ist das bcc Berlin Congress Center am Alexanderplatz.

Teil des umfangreichen Rahmenprogramms sind unter anderem Exkursionen, Ausstellungen, Preisverleihungen sowie das Baukulturkino. Im Anschluss des Deutschen Architektentags findet der Festakt „50 Jahre Bundesarchitektenkammer“ statt.

Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.deutscher-architektentag.de.