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Hinweise
LBO-Neuerscheinung

Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung

 
LBO-Neuerscheinung

Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung

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Die LBO-Novelle 2016 enthält weitreichende Änderungen des Bauordnungsrechts. Themen der Gesetzesnovellierung sind u. a. mehr Eigenverantwortung für Bauherren, Entlastung der Kommunen, Änderungen der Regelungen über bautechnische Nachweise, Anpassung der bauproduktrechtlichen Regelungen, Erleichterungen nachträglicher energetischer Sanierungen, Verfahrensfreistellungen von kleinen Windkraftanlagen in bestimmten Gebieten, Sonderregelungen für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden.

Für alle am Bau Beteiligten, insbesondere für die Architekten und Ingenieure, die Aufsteller der bautechnischen Nachweise aus der Liste nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 ArchIngKG, die Prüfingenieure für Standsicherheit und Prüfingenieure für Brandschutz, ist die Kenntnis der aktuellen landesrechtlichen Vorschriften des Bauordnungsrechts unverzichtbar. Gerd Möller und Jens Bebensee, beide erfahrene und bekannte Praktiker des Baurechts, geben eine vollständige und gleichzeitig handliche Übersicht über alle wichtigen Vorschriften der aktuellen Landesbauordnung Schleswig-Holstein an die Hand, die keine Fragen offenlässt. Die Kurzkommentierung greift alle wesentlichen Aspekte des Gesetzes sowie der Gesetzesnovellierung auf, um so zu einer verständigen Anwendung insbesondere der neuen Regelungen im Bauwesen beizutragen. Wesentliche Elemente des neuen Rechts werden darüber hinaus zeichnerisch erläutert.

Die Textausgabe mit Kurzkommentierung enthält eine aktuelle und umfassende Darstellung der Landesbauordnung 2016 sowie weiterer für das Bauen in Schleswig-Holstein wesentlicher Vorschriften. Hervorzuheben ist die aktuelle Bauvorlagenverordnung (BauVorlVO). Praktischen Anforderungen entsprechend wird die Textausgabe durch einen Anhang mit wichtigen bundesrechtlichen Regelungen ergänzt. Dazu gehören – auszugsweise – die wesentlichen Vorschriften des aktuellen Baugesetzbuchs (BauGB) und die Baunutzungsverordnung (BauNVO) in allen bisherigen Fassungen, weil diese für die in ihrem Geltungszeitraum aufgestellten bzw. geänderten Flächennutzungs- und Bebauungsplänen weiter gelten.

Die Einführung vor dem Textteil gibt einen knappen und gleichzeitig umfassenden Überblick über die Schwerpunkte der LBO-Novelle.

 

AUF EINEN BLICK:

Möller/Bebensee: „Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung“. 650 Seiten. Kohlhammer/Deutscher Gemeindeverlag.
EUR 42,00 | ISBN 978-3-555-01854-6

 

11.04.2017

Bauproduktenrecht: Prioritätenliste für Harmonisierte Normen (hEN)
 
Bauproduktenrecht: Prioritätenliste für Harmonisierte Normen (hEN)
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Seitens des BMUB wurde die Bitte geäußert, die sog. Prioritätenliste für Harmonisierte Normen (hEN) nach der EU Verordnung Nr. 305/2011 zur Verfügung zu stellen.
Auf der Grundlage der Liste, die im Jahr 2015 an die EU-KOM gesendet wurde, haben die Länder gemeinsam mit dem DIBt eine kompakte Liste mit den Harmonisierten Normen (hEN) nach der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 erstellt, die einer vordringlichen Überarbeitung bedürfen.

Prioritätenliste hEN

 

06.04.2017

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2017

Antworten der Parteien

 
Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2017

Antworten der Parteien

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Am 07. Mai 2017 wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt.

Vor diesem Hintergrund hat die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein Wahlprüfsteine formuliert und diese an die Spitzenkandidaten aller Parteien in Schleswig-Holstein versandt.

Wir haben die Fragen und die bisher eingegangenen Antworten zusammengestellt und in einem Dokument für Sie zusammengefasst, das Sie hier herunterladen können.

 

05.04.2017

Seveso-III-Richtlinie – Erlass vom 13.03.2017
 
Seveso-III-Richtlinie – Erlass vom 13.03.2017
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In der Anlage erhalten Sie den Erlass vom 13. März 2017 – Hinweise zur direkten Anwendung der Seveso-III-Richtlinie im bauaufsichtlichen Verfahren.

Der Erlass tritt am 15. März 2017 in Kraft; die Veröffentlichung im Amtsblatt Schleswig-Holstein wird voraussichtlich am 27. März 2017 erfolgen.

 

14.03.2017

Fortbildungen
Hinweis zur Fortbildungspflicht
 
Hinweis zur Fortbildungspflicht
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Sehr geehrte Kammermitglieder,

seit dem 1.01.2014 wird jährlich aus dem Kreise aller Mitglieder im März eine Stichprobenkontrolle im Hinblick auf die Einhaltung der Fortbildungspflicht nach § 3 Absatz Satz 2 Nr. 2 ArchIngKG i.V.m. der Fortbildungsordnung vom 5.11.2012 durchgeführt. Ich bitte Sie daher, bis spätestens Ende Februar jeden Jahres Ihre Fortbildungsnachweise, die mindestens 12 Unterrichtsstunden betragen müssen (1 UE = 45 min.), bei Frau Siedentopf unter siedentopf@aik-sh.de einzureichen.

 

Simone Schmid

Geschäftsführerin

27
April
Die Verblendfassade – Planung / Ausführung / Normung: EC 6 *AUSGEBUCHT*
 
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Die Verblendfassade – Planung / Ausführung / Normung: EC 6 *AUSGEBUCHT*
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Donnerstag, 27. April 2017  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  Hotel Altes Stahlwerk, Neumünster  |

Referent: Steffen Haupt, Architekt Sachverständiger für Fassaden im Massivbau, Wirtschafts-Mediator (HIM)  |

Teilnehmer: max. 35 Personen  |

Gebühr: 155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.  |

Thema

Das Sichtmauerwerk ist eine seit Jahrhunderten tradierte Bauweise, die sich besonders im norddeutschen Raum sowie im gesamten Baltikum bis heute bewährt hat. Die Anforderungen haben sich gerade in den letzten 50 Jahren mit unseren Bedürfnissen an den Wohnkomfort und vor allem die Energieeinsparung dramatisch verändert, sodass unsere Mauerwerksnorm, die DIN 1053, diesen Anforderungen immer wieder angepasst werden musste.

Mit dem Eurocode 6 werden viele Konstruktionsprinzipien der zweischaligen Wand weiter geführt. Andere, seit Jahrzehnten bewährte Grundsätze werden in Frage gestellt oder neu interpretiert. Ob sich dieses neue Regelwerk bewährt, wird die Zukunft zeigen.

Wir werden in diesem Seminar bekannte technische Herausforderungen anhand von Schadensbildern und Detaillösungen, die auf dem EC 6 basieren, diskutieren und einen kurzen Einblick in das Thema der Sanierung von Sichtmauerwerk geben.

 

Inhalt

Technische Grundlagen

  • Mörtel gem. DIN EN 998-2
  • Ausdrucksvolle Gestaltung von Ziegelfassaden
  • Funktionsweise und Wasserführung der Verblendfassade
  • Details – Folienführung und Wärmebrücken – gem. EC 6
  • Fugenglattstrich oder nachträgliche Verfugung?
  • Bemessung der Luftschichtanker gem. EC 6
  • Zulässige Konstruktionshöhen gem. EC 6

Ausblühungen, Auslaugungen, Farbveränderungen und andere Störungen

  • Wie entstehen Ausblühungen und Farbveränderungen?
  • Wie entstehen Auslaugungen und Folgeschäden?
  • Können Ausblühungen und Auslaugungen vermieden werden?
  • Dehnfugen und Risse
  • Schlagregendicht durch Hydrophobierung?

Sanierung von Sichtmauerwerk

  • Aufnahme und Analyse des Schadbildes gem. WTA-Merkblatt 4-5-99
  • Steinaustausch und Erneuerung von zerstörtem Mauerwerk
  • Anpassen der Mörtel aus technischer und optischer Sicht
  • Verfüllen und Verpressen von Hohlräumen und Rissen
  • Substanzschonendes Ausräumen der Fugen
  • Fachgerechte Verfugung mit angepassten Mörtelsystemen

 

 

Ort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

 

Anmeldung: siedentopf@aik-sh.de

10
Mai
Räume gestalten vom Innen ins Außen – Moodboards helfen dabei
 
10. Mai -
10. Mai  
Räume gestalten vom Innen ins Außen – Moodboards helfen dabei
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Mittwoch, 10. Mai 2017  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  AIK SH, Kiel  | 

Referentin: Susanne Klose-Schwarze, Feng Shui Beraterin, raum für raum, Melsungen  | 

Teilnehmer: max. 18 Personen  |

Gebühr: 135,00 €  für Mitglieder  |  145,00 €  für Listenzugehörige  |  185,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und Seminarunterlagen enthalten.  |

 

Inhalt

Dieser Workshop ist geeignet für alle, die die Wirkung von Farben, Formen, und Materialien auf Mensch und Raum kennenlernen möchten. Hierbei geht es zum einen darum, welche Farben, Materialien und verarbeitete Werkstoffe miteinander harmonieren, sprich gut kombinierbar sind und zum anderen darum, welche Wechselwirkung man damit erzielen kann und wie sich diese auswirkt. Auch Formen und Strukturen beeinflussen die Atmosphäre eines Raumes.

Der Ablauf des Workshops (Tagesseminar) ist folgender: Zunächst werden die Teilnehmer über eine Power-Point Präsentation in die Grundprinzipien des Feng Shui eingeführt. Im Anschluss werden dann Faktoren wie Farbwirkung, Raumpsychologie und energetische Einflüsse erläutert und in Beispielen aufgezeigt.

Danach erstellen die Teilnehmer an einem selbst gewählten Raum ihre persönlichen Moodboards. Hierzu ist erforderlich, muss also in der Ausschreibung mitangesprochen werden, dass

  1. ein Raum zuvor ausgewählt wird
  2. dazu vorhandene Materialien, wie Farb- Materialmuster

Bilder, Fotos, etc. auch mitgebracht werden sollen.

Anhand eines vielfältigen Repertoires von Gestaltungsmaterialien werden Beispiele erarbeitet.

 

Ort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24105 Kiel
Tel. 0431/57065-0
www.aik-sh.de

 

Anmeldung: siedentopf@aik-sh.de

11
Mai
Die neue DIN 4109 – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Bauteilkatalog *bereits ausgebucht!*
 
11. Mai -
11. Mai  
Die neue DIN 4109 – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Bauteilkatalog *bereits ausgebucht!*
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Donnerstag, 11. Mai 2017  | 09.00 – 16.30 Uhr  |  Hotel Altes Stahlwerk, Neumünster  |

Referent: Professor Dr.-Ing. Alfred Schmitz, Korschenbroich, ö.b.u.v. Sachverständiger für Bau-, Raum- und Elektroakustik, IHK Niederrhein
TAC – Technische Akustik Korschenbroich, Honorarprofessor TU Braunschweig  |

Teilnehmer: Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt.  |

Gebühr: 155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.   |

 

Thema

In dem Tagesseminar werden die grundlegenden Inhalte der neuen DIN 4109 in Bezug auf die Anforderungen, das Rechenverfahren sowie den Bauteilkatalog vorgestellt und erläutert.
Zudem werden Hintergrundinformationen gegeben, die ein leichteres Verständnis für die Inhalte der Norm erlauben.
Inhalt

– Grundlagen des baulichen Schallschutzes
– Selbstverständnis der DIN 4109
– Anpassung und Änderung der Anforderungen
– Grundlagen des neuen Rechenverfahrens
– Rechenverfahren für den Massivbau und den Leichtbau
– Berücksichtigung von Stoßstellendämmung und Flankenübertragung
– Struktur und Inhalt des neuen Bauteilkatalog
– Besonderheiten spezieller oft eingesetzter Konstruktionen
– Werkzeuge zum Umgang mit den Rechenverfahren
– Rechenbeispiele

 

Ort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

 

Anmeldung: siedentopf@aik-sh.de

 

 

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ArchitekturForum
Lübeck e. V.

Wohnen in Lübeck

 
02. Mai -
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ArchitekturForum
Lübeck e. V.

Wohnen in Lübeck

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pätestens seit in 2015 Tausende neue Mitbürger zu uns gekommen sind, steht das Thema Wohnungsbau wieder im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei geht es nicht nur um quantitativen Zuwachs, es geht vor allem auch darum, den immer individueller werdenden Vorstellungen vom Wohnen gerecht zu werden. In drei Vorträgen werden Lübecker Architekten dazu Antworten auf sehr unterschiedliche Aufgaben des aktuellen Wohnungsbaus in Lübeck geben.

Veranstaltungsort: VHS Lübeck, Hüxstr. 118-120
Eintritt: 4,50 EUR  |  Semestersonderpreis für Schüler/innen und Studierende: 1.00 EUR

 

Wohnen lernen

Tobias Mißfeldt, Architekt BDA Mißfeldt Kraß Architekten BDA, Lübeck

Dienstag, 02. Mai 2017 – 19.30 h

 

 

Alle wohnen.

Norbert Hochgürtel, Architekt
Heske Hochgürtel Lohse Architekten, Lübeck

Dienstag, 23. Mai 2017 – 19:30 h

17
Mai
Fachkonferenz „Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte – Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden
 
17. Mai -
17. Mai  
Fachkonferenz „Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte – Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden
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Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) laden ein zur Fachkonferenz im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojekts „Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte – Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden“.

Baukultur ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu deren Gelingen viele Akteurinnen und Akteure auf der Ebene der Kommunen beitragen. Gestaltungsbeiräte sind ein wichtiges Instrument, um Baukultur im öffentlichen Diskurs, in den Verhandlungen zwischen öffentlicher Hand, privaten Investoren und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu verankern. Sie tragen dazu bei, dass konkrete Bauvorhaben in einem frühen Stadium verbessert werden und damit die architektonische und städtebauliche Qualität gesichert wird.

Ziel der Fachkonferenz ist, als Bestandteil des Forschungsprojekts die qualitative Landschaft der Gestaltungsbeiräte in Deutschland und ihren Mehrwert an Hand von Erfahrungen aus der Praxis genauer zu untersuchen. Dabei werden die Ebenen Kommunikation & Beteiligung und Image & Standortmarketing ebenso betrachtet wie Stadtgestaltung & Alltagsarchitektur. In diesem Sinn hat die gesamte Fachkonferenz einen Arbeitscharakter: Interaktive Workshop laden zu einem intensiven Erfahrungsaustausch ein, ausgesuchte Fallbeispiele bilden die Landschaft der Gestaltungsbeiräte ab.

Programm

09:30 Uhr          Eintreffen
10:00 Uhr          Grußwort Lothar Quast, Dezernat IV, Bauen, Planung, Verkehr, Sport, Stadt Mannheim

Einführung

Dr. Markus Eltges, Abteilungsleiter im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung,
Anne Keßler, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

11:00 Uhr          Session 1 – Die Landschaft der Gestaltungsbeiräte
Erfahrungsaustausch in 5 Arbeitsgruppen
Großstädte, kleine Großstädte, Mittelstädte, Kleinstädte sowie temporäre und regionale Gestaltungsbeiräte als Sonderformen diskutieren über ihre Erfahrungen

12:15 Uhr          Mittagsimbiss
Zeit zum Netzwerken

13:30 Uhr          Session 2 – Der Mehrwert von Gestaltungsbeiräten
Diskussionen in 3 Arbeitsgruppen: Welchen Beitrag leisten Gestaltungsbeiräte zu Kommunikation & Beteiligung, Image & Standortmarketing sowie Stadtgestalt & Alltagsarchitektur?

14:40 Uhr          Kaffeepause

14:50 Uhr          Festvortrag
Prof. Carl Fingerhuth, Zürich, Architekt und Städtebauer, Mitglied in diversen Gestaltungsbeiräten,
ehem. Kantonsbaumeister von Basel

15:25 Uhr          Abschlussdiskussion
Zusammenführen der Ergebnisse aus Session 1 und 2: Das haben wir heute gelernt! Das nehmen wir mit!

16:00 Uhr          Informeller Ausklang

 

Veranstaltungsort

Multihalle im Herzogenriedpark
Max-Joseph-Str. 66
68167 Mannheim

Wegbeschreibung

Mit dem öffentlichen Nahverkehr: Straßenbahn 1 (Richtung Schönau) / Straßenbahn 3 (Richtung Sandhofen) vom Hauptbahnhof Mannheim
Haltestelle Neuer Meßplatz
8 Minuten Fußweg

Der Einladungsflyer dient gleichzeitig als Eintrittskarte für den Herzogenriedpark. Bitte führen Sie Ihn bei der Veranstaltung mit sich.

 

Anmeldung

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an der Fachkonferenz bis zum 05. Mai 2017 an: per Email an constanze.ackermann@studio-stadt-region.de oder telefonisch unter (089) 244 10 33-17

Allgemeine Hinweise

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich im Vorfeld für die Veranstaltung an.
Anfallende Reise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmenden zu tragen.
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache durchgeführt.

 

Kontakt

Veranstalter

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Anne Keßler
Referat SW I 6 – Baukultur, Städtebaulicher Denkmalschutz
Tel.: (030) 18305 6162

anne.kessler@bmub.bund.de

 

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Karin Hartmann
Referat I 7 – Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz
Tel.: (0228) 994011219

karin.hartmann@bbr.bund.de

 

in Zusammenarbeit mit

STUDIO | STADT | REGION, München
Dr. Agnes Förster, Constanze Ackermann
Tel.: (089) 2441033-17

constanze.ackermann@studio-stadt-region.de

 

Architekturgalerie München e.V.
Nicola Borgmann

frei04 publizistik, Stuttgart
Christian Holl

 

Gestaltung

Visualisierung: Studio Rustemeyer
Grafik: Valerie Kiock / graphic design

12
Juni
11. Bundeskongress Nationale Stadt-
entwicklungspolitik

10 Jahre Leipzig-Charta — für eine nachhaltige europäische Stadt

 
12. Jun -
14. Jun  
11. Bundeskongress Nationale Stadt-
entwicklungspolitik

10 Jahre Leipzig-Charta — für eine nachhaltige europäische Stadt

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Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, lädt Sie, gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, zum 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik vom 12. bis 14. Juni 2017 in den Schuppen 52 nach Hamburg ein.

Im Jahr 2017 jährt sich der Beschluss der Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt zum zehnten Mal. Die Charta bildet das zentrale Dokument zur integrierten Stadtentwicklung in Europa. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik als Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen gründet sich auf der Leipzig-Charta und feiert im Jahr 2017 ebenfalls das zehnjährige Jubiläum.

Mit renommierten Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Planung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll auf dem 11. Bundeskongress nun Bilanz gezogen werden. Gleichzeitig sollen die Idee der Europäischen Stadt weitergedacht, neue Ansätze und Strategien diskutiert und so gemeinsam eine nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung auf nationaler und auf europäischer Ebene vorangetrieben werden.

Zum Zukunftsthema Smart Cities soll auf dem Kongress im nationalen und internationalen Austausch diskutiert werden, wie die Chancen der Digitalisierung für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung nutzbar gemacht werden können, und wie Stadtentwicklungspolitik adäquat mit Herausforderungen des digitalen Wandels umgehen kann.

Als Finanzierungsinstrument und durch ihre konzeptionell-planerische Unterlegung ist die Städtebauförderung des Bundes und der Länder das wirkungsvollste Umsetzungsinstrument der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und mithin eine Erfolgsgeschichte. Im Rahmen des Kongresses werden daher Ergebnisse und Erfolge der Städtebauförderungsprogramme vorgestellt und mit anschaulichen Praxisbeispielen unterlegt, um diese gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.

Der 11. Bundeskongress beginnt bereits am Vormittag des 12. Juni 2017 mit Veranstaltungen von Partnerinnen und Partnern der Stadtentwicklung aus dem In- und Ausland. Die Konferenz zum Stadtumbau wird das neue gemeinsame Stadtumbauprogramm vorstellen und neue Handlungsoptionen aufzeigen. Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, eröffnet den Kongress am Nachmittag offiziell, und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, wird für die gastgebende Stadt begrüßen. Am Abend wird die Preisverleihung zum Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ stattfinden.

Am 13. Juni 2017 setzt sich das Programm ganztägig fort. Nach der Eröffnung durch Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks werden u. a. Deborah Schembri, Parlamentarische Sekretärin für Planung und Vereinfachung von administrativen Prozessen aus Malta als Vertreterin der EU-Ratspräsidentschaft, der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl und Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung der Stadt Wien, die Strategien und Herausforderungen einer integrierten Stadtentwicklung in den europäischen Kontext stellen. Außerdem wird der Fokus auf die Anforderungen an Stadtentwicklungspolitik im Zeitalter der Digitalisierung gerichtet.

Am Nachmittag steht die städtebauliche Investitionspolitik des Bundes, insbesondere die Städtebauförderung, im Mittelpunkt. Diskutiert werden neue Herausforderungen, mögliche Perspektiven und die Verknüpfung mit der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, u. a. mit einer Rede von Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Der zweite Kongresstag endet mit der Verleihung des Integrationspreises im Rahmen des Preises Soziale Stadt 2017 durch die Auslober GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., AWO Bundesverband, Deutscher Städtetag und Deutscher Mieterbund und einem anschließenden Empfang.

Auch in diesem Jahr werden Exkursionen, weitere Rahmenveranstaltungen am 14. Juni 2017 und eine Projektmesse das Kongressprogramm ergänzen.

Bitte notieren Sie sich den Termin in Ihrem Kalender. Das detaillierte Kongressprogramm und Hinweise zur Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig. Weitere Informationen unter: www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de