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Ingenieurbauwesen macht Schule

Schüler-Ingenieurwettbewerb 2017/18 „Brücken verbinden“

Brücken überspannen Täler, verbinden Ufer, überqueren Hindernisse und lösen Faszination bei uns Menschen aus. Ingenieurinnen und Ingenieure gestalten und konstruieren weltweit riesige Eisenbahn- und Autobahnbrücken sowie Stege für Radfahrer und Fußgänger. Das moderne Leben wäre ohne Brücken nicht vorstellbar.

12 Länderingenieurkammern sowie die Bundesingenieur­kammer loben zum Schuljahr 2017/2018 erneut den zweistufigen Schülerwettbewerb JUNIORING zum Thema „Brücken verbinden“ für kreative Ingenieurtalente aus.

Es soll eine Fuß- und Radwegbrücke geplant und als Modell aus Papier gebaut werden, die einen Freiraum von 60 cm überbrückt. Zwischen den gleichhohen Auflagerpunkten der Brücke sind keine Stützen zum Boden erlaubt. Bei der Ge­staltung des Tragwerks und der Lauffläche ist die Durchführ­barkeit eines Belastungstests zu berücksichtigen. Die fertige Brücke muss eigenständig stehen bleiben. Die Brücke darf insgesamt nicht länger als 80 cm sein. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schüle­rinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen. Alle wichtigen Informationen zu den Modellvorgaben wie Abmessungen und Materialien stehen in den Wettbewerbs-bedingungen und FAQs unter: www.bruecke.ingenieure.de

Flyer

Jede Ingenieurkammer vergibt auf Landesebene bis zu 15 Preise in jeder Alterskategorie.

  1. Preis 250 Euro, 2. Preis 150 Euro, 3. Preis 100 Euro.

Jeder weitere Preis ist mit 50 Euro dotiert.

Im Frühjahr 2018 werden die beteiligten Länderingenieur­kammern die besten Wettbewerbsmodelle prämieren. Die Landessieger der beiden Alterskategorien sind für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Je Alterskategorie werden auf Bundesebene folgende Preise vergeben:

  1. Preis 500 Euro, 2. Preis 400 Euro, 3. Preis 300 Euro,
    4. Preis 200 Euro, 5. Preis 100 Euro.

Jeder weitere Preis ist mit 50 Euro dotiert.

Die Deutsche Bahn lobt zusätzlich einen Sonderpreis für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam aus. Die Bundespreisverleihung findet am 15. Juni 2018 im Technikmuseum in Berlin statt. Anmeldeschluss ist der 30. November 2017, der Abgabeschluss der Modelle ist der 9. Februar 2018. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle jederzeit gern zur Verfügung.

 

 
Schüler-Ingenieurwettbewerb 2016/2017 „IDEENsprINGen“
Gewinnerteam der Kategorie A mit dem Modell „Husum 1“
Gewinnerteam der Kategorie B mit dem Modell „Plan B“
Landespreisverleihung SH mit Ministerin Britta Ernst

Im Schuljahr 2016/17 lobte die Architekten- und Ingenieurkammer unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums zum dritten Mal den Schüler-Ingenieurwettbewerb der Länderkammern aus.

Insgesamt findet dieser Wettbewerb bereits zum zehnten Mal statt. In diesem Jahr bestand die Wettbewerbsaufgabe im Bau einer Skisprungschanze. Das Skispringen ist neben einigen anderen Skisportarten eine der ersten olympischen Winterdisziplinen. Schon seit der ersten Winterolympiade im Jahre 1924 gehört diese in Norwegen erfundene Sportart zum festen Programm des sportlichen Großereignisses. Um diese Wettbewerbsdisziplin bestreiten zu können, braucht es geeignete Sprungschanzen. Dabei ist es Aufgabe der Ingenieure, die geometrischen Gegebenheiten von Anlauf, Schanzentisch, Aufsprung und Auslauf zu berechnen, den Bau der Schanze zu planen und die bauliche Umsetzung zu überwachen. Damit sind Sprungschanzen wichtige Ingenieurbauwerke, die ohne die technischen Fähigkeiten der Ingenieure weltweit nicht zu verwirklichen wären.

Im Rahmen des Wettbewerbs „ideen sprINGen“ waren die Schülerinnen und Schüler eingeladen, das Modell einer Großschanze zu planen und zu bauen. Neben weiteren Bewertungskriterien musste die Schanze ein Gewicht von mindestens 300 g an der Startfläche der Anlaufbahn tragen, und die Funktionalität wurde durch eine Weitenmessung mit einer Glasmurmel getestet. Insgesamt haben 141 Schülerinnen und Schüler von 9 Schulen Schleswig-Holsteins am Wettbewerb teilgenommen; sie planten und bauten gemeinsam 41 Sprungschanzen (im vergangenen Jahr waren es 54 Stadiondächer). Im Rahmen der Preisverleihung am 31. März 2017 im Landeshaus in Kiel wurden jeweils 15 Preise im Wert von 250 bis 50 Euro in zwei Kategorien, der Klassenstufe 1–8 und der Klassenstufe 9–13, vergeben. Die Erstplatzierten jeder Kategorie nehmen zudem an der bundesweiten Preisverleihung teil, die am 16. Juni 2017 in Berlin im Deutschen Technikmuseum stattfindet.

 

Die Gewinner der Preiskategorie A (Klassenstufe 1–8) in Schleswig-Holstein sind:

  • 1. Preis: „Husum 1“ – Theodor-Storm-Schule Husum
  • 2. Preis: „Husum 5“ – Theodor-Storm-Schule Husum
  • 3. Preis: „Positive Springungen“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel

Die Gewinner der Preiskategorie B (Klassenstufe 9–13) in Schleswig-Holstein sind:

  • 1. Preis: „Plan B“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel
  • 2. Preis: „Projekt X“ – Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz
  • 3. Preis: „Madäö“ – Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz

 

Über 100 Kinder und Jugendliche waren gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Eltern der Einladung ins Landeshaus gefolgt. Wir freuen uns über dieses Interesse am mittlerweile gut etablierten Schüler-Ingenieurwettbewerb und sehen dem Wettbewerb des nächsten Jahres mit Spannung entgegen.

 

Am 16. Juni 2017 wurden im Berliner Technikmuseum die besten Teams des bundesweiten Schülerwettbewerbs der Ingenieurkammern ausgezeichnet

Die diesjährigen Sieger der zwei Alterskategorien kommen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein Mädchenteam geht nach Brandenburg. Unter dem Motto „IDEENsprINGen“waren Mädchen und Jungen deutschlandweit aufgerufen, eine Ski-Sprungschanze zu entwerfen, die sowohl als lokales Wahrzeichen denkbar wäre, aber auch ingenieurtechnischen Kriterien entspricht.

„Die Jury war von der Qualität der Entwürfe und der Gestaltung der Modelle begeistert. Es ist wirklich beachtlich, was die Schülerinnen und Schüler hier geleistet haben“, sagte Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer. „Außerdem hat uns, neben der regen bundesweiten Beteiligung, die große Resonanz bei den ‚Nachwuchs-Ingenieurinnen‘ gefreut“, so Ingolf Kluge weiter. Auch Kay Euler, Leiter Technik bei der Deutschen Bahn AG, zeigte sich beeindruckt: „Durch den Sonderpreis möchten wir als Deutsche Bahn Schülerinnen für das breite Feld der Technik begeistern und sie gleichfalls ermutigen technische Berufswege zu wählen.“ In diesem Jahr waren sechs reine Mädchen-Teams vertreten. Der Anteil der angemeldeten Schülerinnen lag bei 34,6 Prozent. Insgesamt beteiligten sich 4.664 Schülerinnen und Schüler aus zwölf Bundesländern mit 1.793 Modellen.

 

Die Sieger

1. Platz in der Alterskategorie I (bis Klasse 8):
Tharmika Sivayogarajah, Sila Sali, Clara Könen, Tia Demski und Hermine Frerichs
Willy-Brandt-Gymnasium, Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen)
Ski-Sprungschanze: „High-Heel“

1. Platz in der Alterskategorie II (ab Klasse 9):
Endrit Hoti und Daniel Ograbek
Schickhardt Realschule, Stuttgart (Baden-Württemberg)
Ski-Sprungschanze: „Endarco“.

Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein Mädchen-Team:
Laura Pelikan und Kira Isenberg
Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium, Pritzwalk (Brandenburg)
Ski-Sprungschanze: „Silver-Bee“.

 

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Hans Georg Reinke. Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500 € dotiert. Die nachfolgenden Plätze 2 bis 5 konnten sich über 400 €, 300 €, 200 € und 100 € freuen; Platz 6 erhielt je 50 €. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn war mit 300 € dotiert.


Der Wettbewerb
Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieurkammern Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Öffentlichkeit. Mit rund 5.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für den Ingenieurberuf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken.

Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundes­ministerin für Bildung und Forschung.

 

Unter folgendem Link finden Sie den Flyer.

 
Schüler-Ingenieurwettbewerb 2015/2016 „überDACHt“
Gewinner der Alterkatergorie II ab Klasse 9 aus dem Johann-Rist-Gymnasium, Wedel
Gewinner der Alterskategorie I bis Klasse 8 aus dem Wolfgang-Borchert-Gymnasium, Halstenbek

Das Stadiondach – ein Ingenieurbauwerk

Klar, Fußballturniere werden auf dem Platz entschieden. Und das Hauptaugenmerk liegt auf den Kickern, die ihr Bestes geben, um Runde für Runde weiter zu kommen. Am besten bis ins Finale, um am Ende mit der begehrten Trophäe ganz oben auf dem Podest zu stehen. Doch was wären die Spieler ohne ihre Fans, die sie leidenschaftlich anfeuern – vorm Fernseher, der Videoleinwand, im Internet – und vor allem in den Stadien? Damit das Live-Erlebnis für die Stadionbesucher auch zum maximalen Vergnügen wird, müssen sie nicht nur bequem sitzen, sondern auf ihren Tribünen auch sicher und gut überDACHt sein, geschützt vor starker Sonne, Regen oder Wind.

Das Bauwerk „Stadiondach“ fällt in den Tätigkeitsbereich von Ingenieuren. Um anlässlich der Fußball-EM in Frankreich vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 diese kreative und konstruktive Ingenieurleistung einmal in den Fokus zu rücken, lautet das Motto des Schülerwettbewerbs 2015/16 „überDACHt“.

Ministerin Ernst ehrt zum zweiten Mal junge Ingenieurtalente

Am 22. April 2016 fand die Landespreisverleihung zum diesjährigen Schüler-Ingenieurwettbewerb „überDACHt“ statt. Nahezu alle Wettbewerbsteilnehmer waren der Einladung ins Landeshaus in Kiel gefolgt und warteten gespannt auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. „Ich freue mich, dass Schleswig-Holstein auch in diesem Jahr wieder dabei ist und gemeinsam mit elf weiteren Länderkammern die Möglichkeit bietet, frühzeitig Interesse und Freude an Technik und Naturwissenschaften zu wecken“ – so Bildungsministerin Britta Ernst in ihrem Grußwort. „Und abgesehen von der spannenden Herausforderung am Planen und Konstruieren ist auch die Fahrt nach Berlin ins Deutsche Technikmuseum zur Bundespreisverleihung ein besonderes Erlebnis.“

Insgesamt haben 158 Schülerinnen und Schüler von 8 Schulen Schleswig-Holsteins am Wettbewerb teilgenommen; sie planten und bauten gemeinsam 54 Stadiondächer (im vergangenen Jahr waren es 37 Aussichtstürme). Im Rahmen der Preisverleihung werden jeweils 15 Preise im Wert von 250 bis 50 Euro in zwei Kategorien, der Klassenstufe 1-8 und ab Klassenstufe 9, vergeben. Ministerin Ernst und Dr.-Ing. Andreas Petersen vom Vorstand der AIK zeichneten gemeinsam folgende Erbauerteams aus:

 

Die Gewinner der Preiskategorie A (Klassenstufe 1-8) sind: 

  1. Preis (250 Euro): „Arena Halstenbek 3“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek
  2. Preis (150 Euro): „LaPaThoJa“ – Eider-Treene Schule Tönning
  3. Preis (100 Euro): „Football Ramp“ – Eider-Treene Schule Tönning

 

Anerkennungen im Wert von jeweils 50 Euro erhalten die Teams folgender Dachkonstruktionen:

  1. „Hall Arena“ – Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz | 5. „Pietschmann“ – Eider-Treene Schule Tönning | 6. „Arena Halstenbek 1“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek | 7. „Jole-Stadion“ – Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz | 8. „Arena Halstenbek 4“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek | 9. „Salut France“ – Bernstorff-Gymnasium Satrup | 10. „Arena Halstenbek 2“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek | 11. „ETS Arena“ – Eider-Treene Schule Tönning | 12. „Stecknitz-Arena“ – Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz | 13. „Das Wunder“ – Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz | 14. „Acer“ – Eider-Treene Schule Tönning | 15. „Der BVB“ – Eider-Treene Schule Tönning

 

Die Gewinner der Preiskategorie B (ab Klassenstufe 9) sind: 

  1. Preis (250 Euro): „kuR.vendA.chT.“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel
  2. Preis (150 Euro): „Nordküstenstadion“ – Berufliche Schulen des Kreises Nordfriesland Husum
  3. Preis (100 Euro): „Hafen Stadion“ – Berufliche Schulen des Kreises Nordfriesland Husum

 

Anerkennungen im Wert von jeweils 50 Euro erhalten die Teams folgender Dachkonstruktionen:

  1. „Timos Gang“ – Gemeinschaftsschule Mölln | 5. KLOTZEN Stadion“ – Eider-Treene Schule Tönning | „The Igel Stadium“ – Berufliche Schulen des Kreises Nordfriesland Husum | „Föhrer Rundstadion“ – Berufliche Schulen des Kreises Nordfriesland Husum | „Walhalla“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster | „Orchidee“ – Eider-Treene Schule Tönning  | „Mammut Stadion“ – Eider-Treene Schule Tönning | „Fadengewirr“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster | „Einsturzgefährdet“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster  | „Schanze“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster | „Open Air Solar Stadium“ – Gemeinschaftsschule Mölln | „Unwucht Stadion“ – Eider-Treene Schule Tönning

Hier finden Sie den Flyer zum Wettbewerb 2016.

Bundespreisverleihung im Deutschen Technikmuseum in Berlin

Am 3. Juni 2016 wurden im Berliner Technikmuseum die Gewinner des Schülerwettbewerbs „überDACHt“ ausgezeichnet. Die Sieger in den zwei Alterskategorien kommen aus Friedrichsthal und Völklingen (beides Saarland). Der Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam ging nach Darmstadt (Hessen). In der Alterskategorie I belegte das schleswig-holsteinische Team vom Wolfgang-Borchert-Gymnasium aus Halstenbek einen 6. Platz, in der Alterskategorie II belegte das Team vom Johann-Rist-Gymnasium aus Wedel den 5. Platz. Insgesamt hatten sich 4.852 Schülerinnen und Schüler aus 12 Bundesländern an dem Wettbewerb beteiligt, der damit einer der erfolgreichsten bundesweit ist.

 
Schüler-Ingenieurwettbewerb 2014/2015 „WEITBLICK“
Eingereichte Modelle
Landespreisverleihung SH mit Ministerin Britta Ernst
Bundespreisverleihung - Teilnehmer aus Schleswig-Holstein

Am 20. April 2015 fand die Landespreisverleihung zum diesjährigen Schüler-Ingenieurwettbewerb statt.

Nahezu alle Wettbewerbsteilnehmer waren der Einladung ins Landeshaus in Kiel gefolgt und warteten gespannt auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. Weitblick – dazu lud dieser Wettbewerb die Schülerinnen und Schüler auch im übertragenen Sinne ein. „Der Ingenieurberuf ist ein wichtiger Baustein zur Entwicklung unserer Gesellschaft“, so betonte die Ministerin in ihrem Grußwort. Er böte jungen Menschen neben spannenden Fragestellungen und technischen Herausforderungen eine ausgezeichnete berufliche Perspektive. Ministerin Ernst und Dr.-Ing. Andreas Petersen zeichneten gemeinsam folgende Erbauerteams aus.

Die Gewinner der Preiskategorie A (Klassenstufe 1-8) sind:

  1. Preis (250 Euro): „Helix“ – Bernstorff-Gymnasium Satrup
  2. Preis (150 Euro): „Aller guten Dinge sind drei“ – Bernstorff-Gymnasium Satrup
  3. Preis (100 Euro): „JaThoLa“ – Eider-Treene Schule Tönning

 

Anerkennungen im Wert von jeweils 50 Euro erhielten die Teams folgender Türme:

  1. „Kenny Tower“ – Eider-Treene Schule Tönning | 5. „Walter“ – Eider-Treene Schule Tönning | 6. „Wellenturm“ – Eider-Treene Schule Tönning | 7. „Clausens Jagdhütte“ – Eider-Treene Schule Tönning | 8. „Tippiturm“ – Eider-Treene Schule Tönning | 9. „Hunigen“ – Eider-Treene Schule Tönning | 10. „IskaLisa“ – Bernstorff-Gymnasium Satrup

 

Die Gewinner der Preiskategorie B (Klassenstufe 9-13) sind:

  1. Preis (250 Euro): „Gruppe 5“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek
  2. Preis (150 Euro): „Himmelsverdunkler“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster
  3. Preis (100 Euro): „Eisige Aussicht“ – Lauenburgische Gelehrtenschule Ratzeburg

 

Anerkennungen im Wert von jeweils 50 Euro erhielten die Teams folgender Türme:

  1. „Luftige Terrasse“ – Gemeinschaftsschule Mölln | 5. Escrower“ – Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster | 6. „Randà“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel | 7. „climbing eXperience“ – Alfred-Nobel-Schule Geesthacht | 8. „Star Tower“ – Eider-Treene Schule Tönning | 9. „200“ – Lauenburgische Gelehrtenschule Ratzeburg | 10. „Mölln Trade Center – MTC“ – Gemeinschaftsschule Mölln | 11. „Wenningstedter Weitsichtturm“ – BOS Walther-Lehmkuhl-Schule Neumünster | 12. „Modell 1“ – Inselschule Fehmarn | 13. „Gruppe 3“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek | 14. „Flying Crowd“ – Johann-Rist-Gymnasium Wedel | 15. „Gruppe 1“ – Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek

 

Bundespreisverleihung in Berlin. Abschluss des Schüler-Ingenieurwettbewerb WEITBLICK 2014/ 2015 im Deutschen Technikmuseum

Die Wettbewerbsaufgabe lautete, einen 80 cm hohen Aussichtsturm aus „einfachsten“ Baumaterialien zu konstruieren, dessen Plattform mindestens einen 1kg-Beutel Sand tragen können muss. Bei den Modellen zeigten die Erbauer Kreativität und handwerkliches Geschick, das den abwechslungsreichen und vielseitigen Ingenieurberuf kennzeichnet. Bundesweit hatten sich über 5.000 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 341 Schulen der Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein am Schülerwettbewerb „WEITBLICK“ beteiligt. Über 2.000 Modelle aus Papier, Holz- oder Kunststoffstäbchen wurden eingereicht. Zunächst ermittelte jede Ingenieurkammer aus den beteiligten Bundesländern die drei Bestplatzierten in zwei Alterskategorien. Im Mai mussten sich die Landesgewinner nochmals einer fachkundigen kritischen Jury stellen, die in besonderer Weise die statische Konstruktion und Gestaltung des Tragwerks bewertete. Die jungen Ingenieurtalente hofften bei der Gesamtpreisverleihung des 10. Schülerwettbewerbs der Ingenieurkammern am 12. Juni im Deutschen Technikmuseum in Berlin auf den länderübergreifenden Gesamtsieg. Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übernahm die Schirmherrschaft des Gesamtwettbewerbs.

In der Alterskategorie bis Klasse 8 konstruierten die Sechstklässler Dominik Meyer, Niklas Stallbaumer und Devrim Özdem der Grund- und Werkrealschule Ochsenhausen-Reinstetten aus Baden-Württemberg mit ihrem Modell „Wave“ den besten Aussichtsturm. In der Alterskategorie ab Klasse 9 überzeugte Jonas Schöpfer, Klasse 10 des Gymnasiums aus Birkenfeld in Rheinland-Pfalz die Jurymitglieder mit seinem Modell „Skywalk“. Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500,00 Euro dotiert.

Auch die Deutsche Bahn unterstützt den Schülerwettbewerb und vergab einen Sonderpreis für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam. Der Preis ging an die jungen Ingenieurtalente Teresa Betz (Klasse 9) und Mira Schwaiger (Klasse 10) von der Waldorfschule Altenkessel und dem Montessori-Zentrum Saarbrücken im Saarland. Die jungen Damen haben darüber hinaus auch den 3. Platz in der Alterskategorie II belegt.„ Mit dem Sonderpreis der DB wollen wir die Begeisterung von Schülerinnen für Technik fördern und sie zusätzlich motivieren, am Wettbewerb teilzunehmen“, sagt Josef Stoll, Chief Technology Officer und Head of Technical Innovation der Deutschen Bahn AG. Die Gewinnerinnen erhalten Reisegutscheine und je zwei Eintrittskarten in das Mitmachmuseum „ExperiMINTa“ in Frankfurt am Main.

 

 
Rendsburger Hochbrücke im Jahr 2013

Im Jubiläumsjahr “100 Jahre Rendsburger Hochbrücke” bietet die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein in Anlehnung an das Programm “Architektur macht Schule” verschiedene Aktionen für Schulen – für Lehrkräfte und Schüler – im Rahmen ihres einjährigen Sonderprogramms “Ingenieurbauwesen macht Schule” an.

Schülerwettbewerb „Schleswig-Holsteins Schulen bauen Brücken“ ab Klasse 8 | Fachrichtung Physik

Brücken üben eine besondere Faszination auf den Betrachter aus. Das perfekte Zusammenspiel aller Komponenten und die exakte Nutzung physikalischer Gesetzmäßigkeiten und umgebender Rahmenbedingungen sorgen jeweils für einzigartige Meisterwerke der Ingenieurbaukunst.

Mit der Auslobung dieses Wettbewerbs möchte die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein für Fragen der Mathematik und Physik am Alltag sensibilisieren, Begeisterung für diese Fächer, und Interesse an Ingeieurbaukunst wecken und die Kreativität fördern … und wer weiß, vielleicht wird ja auf diesem Wege eine zukünftige Ingenieurin / ein zukünftiger Ingenieur entdeckt. Die Jury besteht u.a. aus Professoren und Dozenten des Fachbereichs Bauwesen der Fachhochschule Lübeck; die Arbeiten der Gewinnerteams sollen auf der Nordbau 2013 präsentiert werden.

 

Schüler-Foto-Projekt „Perspektivwechsel – Differenzen überBRÜCKEN“, ab Sek II | Fachrichtung Kunst

Wenn man offenen Auges durch die Welt geht, wird man feststellen: Modernes Leben ist ohne Brücken eigentlich gar nicht möglich! Diese Werke der Ingenieurbaukunst verbinden Länder, Menschen und Regionen, sorgen für direkte Wege, Transport- und Bewegungsmöglichkeiten. Brücken üben eine besondere Faszination auf den Betrachter aus.

Gemeinsam mit der Touristischen Arbeitsgemeinschaft NOK und dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holsteins bieten wir nach den Sommerferien 2013 an, im Rahmen des Kunstunterrichtes eine besondere Foto-Exkursion zur Rendsburger Hochbrücke zu erleben. Vor der Fahrt können Hintergründe zur Brücke recherchiert werden, im Zentrum der Exkursion zur Brücke steht dann die fotografische Aufgabe – das Fotografierern besonderer Details und Ausschnitte der Brücke – nach der Rückkehr werden schönste Bilder ausgewählt und im Rahmen einer selbst gestaltetetn Ausstellung in der Schule präsentiert. Und natürlich wird die Architekten- und Ingenieurkammer die gelungesten Fotos auch auf ihren Internetseiten präsentieren und in den Medien Werbung für die jungen Fotografen machen.

Den genauen Angebotstext und weitere Hinweise finden Sie unter nachfolgendem Link.

 

„Den Alltag studieren … Transferdenken fördern – Verbindungen schaffen“
Rendsburger Hochbrücke inspiriert Lehrkräfte aller Fachrichtungen und Klassenstufen zu besonderen Unterrichtseinheiten im Jubiläumsjahr

Passend zum Beginn der Fortbildungsexkursion am 01. Juni riss um 09:30 h der Himmel auf, und als die Teilnehmer die Wendeltreppe zur Aussichtsplattform erklommen, boten sich ein atemberaubendes Panorama und faszinierende Perspektiven auf die Konstruktionen der „Eisernen Lady“. Lehrkräfte der Fächer Kunst, Technik, Geschichte, Englisch und Französisch waren der Einladung der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein, die Brücke zu besichtigen, über kleine aber feine Unterschiede ins Gespräch zu kommen, zu entdecken, wie sehr die Brücke auch mit unterschiedlichen Schulfächern zu tun haben kann, und frische Idee zu Themenreihen und besonderen Projekten im Unterricht zu sammeln, gefolgt. An der Rendsburger Hochbrücke kreuzen sich Schienen, der Landweg und der Seeweg, und während der Fahrt mit der Schwebefähre, während des Aufstiegs zur Brücke und des Spaziergangs durch den Tunnel, der den Kanal von unten quert, bestand reichlich Gelegenheit, sich fachlich und methodisch auszutauschen.

Es ist schon ein ganz besonderes Erlebnis, die Bewegungen der Brücke beim Aufstieg zu spüren, den Zug direkt vor der Nase vorbeirauschen zu sehen und auf die Geräusche der Brückenausdehnung in der Sonnenwärme aufmerksam gemacht zu werden. Und wie übersetzt man eigentlich das Wort „Schwebefähre“ ins Englische? Kunstlehrer beispielweise gingen der Frage nach, wieso die Brücke so ausnehmend ästhetisch ist. Sind Bauteile eingefügt, die keine Funktion haben, aber der Ästhetik dienen, oder ist die Brücke ein klares Beispiel dafür, dass pure Funktion durchaus auch ästhetisch sein kann? Wie fühlen sich echte Niete an? Eine Frage, die besonders diejenigen interessierte, die im Technikunterricht mit Schülern im kleineren Maßstab Kupferniete herstellen. Inwiefern lässt sich der Bau der Brücke in den Geschichtsunterricht integrieren? Und was ist das Besondere am Stahl der Rendsburger Hochbrücke? Wer gilt eigentlich als Begründer des Stahlbaus? Wie werden Brücken heute gebaut? Und war schon immer klar, dass die Rendsburger Hochbrücke tragen und funktionieren würde?

Es ist erklärtes Ziel der Kammer, die Baukultur zu fördern und auf sie aufmerksam zu machen! Und wer auf dem Besten vergangener Zeiten aufbaut, kann die Zukunft erfolgreich und mit Kreativität gestalten. Dass sich diese Exkursion gelohnt hat und alle Teilnehmer mit neuen Eindrücken und Ideen in ihren Arbeitsalltag zurückkehren – darüber herrschte Einigkeit. Ein schönes und bestätigendes Ergebnis, das uns motiviert, auch in Zukunft Exkursionsangebote zum Thema Baukultur in die Region anzubieten und überzeugend belegt, dass „Ingenieurbauwesen Schule macht“.

Ein besonderer Dank gilt der touristischen Arbeitsgemeinschaft Nord-Ostsee-Kanal (Monika Heise, Hans-Otto Kühl) dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (Ingrid Höpel) und ehrenamtlichen Kammermitgliedern und Ingenieuren (Reinhold Wuttke, Karl-Heinz Klinger).

 

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