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ZWISCHEN DEN MEEREN. NEUE ARCHITEKTUR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN.

Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Baukultur der Gegenwart, herausgegeben von der AIK S-H

 
ZWISCHEN DEN MEEREN. NEUE ARCHITEKTUR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN.

Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Baukultur der Gegenwart, herausgegeben von der AIK S-H

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Cover_ZdMEine aktuelle Bestandsaufnahme zur Baukultur der Gegenwart, unter diesem Leitgedanken stand der erste Band unserer Publikationen zur Architektur in Schleswig-Holstein. Das Buch erschien 1996 und blickte bis 1990 zurück, zwei weitere folgten 1999 und 2007. Ihr Anliegen war stets das Entwickeln des Bewusstseins für das, was Baukultur bedeutet. Dieses Buch ist das vierte und steht in dieser Tradition. Es dokumentiert weiterhin das Streben nach beispielhafter Architektur in unserem Bundesland. Vor diesem Hintergrund ist so manche Gleichgültigkeit beim Bauen wie auch eine zunehmende Uniformität zu beklagen, die zu einem Verlust an Baukultur führt und nicht allein dem Kosten- oder Zeitdruck geschuldet ist. Dem entgegenwirkend, wollen wir auch mit diesem Buch darstellen, was geht, wie Qualität entsteht, auch unter teils schwierigen Voraussetzungen.

Ein unabhängiger Beirat hat aus annähernd 200 eingereichten Arbeiten der letzten zehn Jahre etwa ein Viertel für die Veröffentlichung in diesem vierten Band nominiert. Die ausgewählten Bauwerke und Freiraumgestaltungen beschäftigen sich auf besondere und zugleich verständliche Weise mit ihrem Thema und finden zu Lösungen, die überzeugen – und dies über den Augenblick hinaus.

Uwe Schüler: „Mit der Veröffentlichung dieses Buches wird ein aktueller Beitrag zur jüngeren Entwicklung guter, regionaler Architektur geleistet. Einfache Thesen helfen dabei nicht weiter. Entscheidend sind sensible und weitsichtige Planungsleistungen und eine verantwortungsvolle Umsetzung eines jeden Bauvorhabens.“

Ulrich Höhns: „Die in diesem Buch versammelten Arbeiten, ob Kleinst- oder Hochhaus, Schule oder Museum, Klinik oder Seebrücke, beziehen sich in aufmerksamer Weise auf den Ort, mit dem sie es zu tun haben. Darin besteht bei aller Unterschiedlichkeit der Aufgaben die besondere Qualität einer angemessenen Architektur.“

Ulrich Höhns
ZWISCHEN DEN MEEREN.
NEUE ARCHITEKTUR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN.
herausgegeben von der Architekten- und Ingenieurkammer
Schleswig-Holstein

184 Seiten, 300 Farbabbildungen
ISBN 978-3-86218-100-1
39,90 EUR

Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2017

Die Dokumentation kann beim Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bestellt werden!

 
Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2017

Die Dokumentation kann beim Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bestellt werden!

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Am 29. September 2017 fand in Berlin die Verleihung des Ersten Preises und der Auszeichnungen im Wettbewerb Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2017 statt. Aus diesem Anlass gab der Berufsverband eine Wettbewerbsdokumentation heraus.

 

Auf 74 Seiten ist der aktuelle Wettbewerb in Worten und zahlreichen Bildern abgebildet. Es werden die in den Kategorien „Pflanzenverwendung“, „Grüne Infrastruktur als Strategie“, „Quartiersentwicklung / Wohnumfeld“, „Partizipation und Planung“, „Naturschutz und Landschaftserleben“, „Sport, Spiel, Bewegung“, „Klimaanpassung und Nachhaltigkeit“, „Licht im Freiraum“, „Landschaftsarchitektur im Detail“ ausgezeichneten Projekte vorgestellt. Komplettiert wird die Darstellung mit der Veröffentlichung jener 20 Wettbewerbseinreichungen, die zum Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2017 nominiert waren. Unter www.deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de können Sie sich weiter informieren.

Vom Verlust einer erkennbar regionalen Baukultur

Interview mit Kammerpräsident Uwe Schüler, erschienen am 17. August 2017 – aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts, shz

 
Vom Verlust einer erkennbar regionalen Baukultur

Interview mit Kammerpräsident Uwe Schüler, erschienen am 17. August 2017 – aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts, shz

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Herr Schüler, wenn Sie als Präsident der Architekten- und Ingenieurkammer durch hiesige Neubaugebiete fahren, in denen sich Toskana-Villen an skandinavische Holzhäuser reihen. Was geht Ihnen durch den Kopf?

Uwe Schüler: Dass zunehmend seltener in einem nordisch regionalen Baustil geplant und gebaut wird. In meinen Augen wirken diese Anleihen wie aus dem Musterkatalog – ein wenig entwurzelt und ein Stück weit auch deplatziert. Immerhin befinden wir uns hier weder in der Toskana noch in Skandinavien – noch im Historismus.

Woran liegt das? Ist Regionalität nicht mehr in Mode?

Ich befürchte eher, dass viele Bauherren gar nicht recht verspüren, was eigentlich typisch für das Bauen in ihrer Region ist – speziell für den Bau von Wohngebäuden. Verstärkt wird diese Entwicklung durch Eindrücke aus jüngeren Neubaugebieten, durch Medien- und Prospektveröffentlichungen. So finden diese Gebäude dann vollständig oder in Teilen Nachahmer.

Mit der Folge, dass Friesenhäuser in Friesland fast Mangelware sind …

… und wer in einen unbekannten Ort geführt wird und die Frage „Wo sind wir hier?“ gestellt bekommt, kann dies oft nicht mehr beantworten – denn vieles sieht einfach gleich aus, geradezu uniform. Diese Entwicklung führt zum Verlust einer erkennbar regionalen Baukultur.

Ist die Globalisierung schuld?

Vielleicht ist es streckenweise so, dass bauliche Traditionen in unserer Zeit an Bedeutung verloren haben. Die Beschaffenheit eines Friesenhauses, um beim plakativen Beispiel zu bleiben, hatte früher weniger mit Geschmack als mit Pragmatismus zu tun. Beim Hausbau wurden damals Baustoffe verwendet, die in der Region vorhanden waren – wie Mauerziegel, Reet und Lehm. Und Formen wurden so gewählt, dass sie gleichzeitig eine Funktion erfüllten: Der Giebel über der Haustür des Friesenhauses sollte zum Beispiel dafür sorgen, dass die Bewohner nach Blitzeinschlag und Brand, der in kürzester Zeit das gesamte Dach in Flammen setzte, noch sicher durch die Haustür entkommen konnten.

Nun braucht man heute nicht mehr mit dem Argument Blitzeinschlag zu kommen.

Das ist wahr. Moderne Baumaterialien und Techniken machen solche Vorkehrungen wie einen „Feuerschutz-Giebel“ länger schon überflüssig. Auf solche im Zweifelsfalle lebensrettenden Vorkehrungen braucht man heute in dieser Ausprägung nicht mehr zu achten. Ohne an solche Zwänge gebunden zu sein, kann der Bauherr seinen gestalterischen und materiellen Vorstellungen im Grunde genommen freien Lauf lassen…

… um sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Aber auch hier sind die Dinge nicht mehr so, wie sie sich noch vor einigen Jahrzehnten darstellten. Zwar träumen noch immer viele Menschen vom Eigenheim und orientieren sich an klassischen Zielen wie Haus bauen, Familie gründen, Baum pflanzen. Jahrzehntelang galt das Eigenheim als Statussymbol und als möglicher Weg zu Selbstverwirklichung. Von der Generation der 30- bis 40-Jährigen wird jedoch inzwischen sowohl im Berufsleben als auch in der Familie viel Flexibilität verlangt. Beruflich bedingte Umzüge sind keine Ausnahmen, Veränderungen in den Familienverhältnissen ebenfalls nicht.

Wer zum Beispiel im Kreis Schleswig-Flensburg groß geworden ist, bleibt mit steigender Wahrscheinlichkeit nicht für immer dort. Und je mehr Flexibilität vorausgesetzt wird, umso weniger wahrscheinlich werden Standorttreue und eine feste Bindung zum Eigenheim. Mittlerweile bevorzugen viele Menschen Mietwohnungen – oder sind gezwungen, sie aufgrund der Lebensumstände und der Arbeitssituation zu bevorzugen. Wenn Familien aufgrund ihrer wirtschaftlichen Voraussetzungen heute dennoch bauen, dann oft nicht mehr mit dem Anspruch, ein wirklich langlebiges Heim für die Familie zu schaffen, das möglichst an Folgegenerationen weitergegeben wird. Es ist tatsächlich auch ein Stück weit verständlich, dass ein Fertig- oder Bausatzhaus mit weniger Individualität und Charakter dann angemessener und als durchaus hinreichend erscheint.

…was die Architekten- und Ingenieurkammer bedauert?

In gewisser Hinsicht „Ja“. Auch, weil authentische und regionaltypische Baustile und die Verwendung lokaler Materialien eher zum Zuge kommen, wenn ein Zuhause im Austausch und gemeinsam mit einem Bauherren und seinem Architekten geplant und auch realisiert wird. Fehlt diese abgestimmte Planung, fehlt dieser Austausch, so fehlen auch Individualität und Charakter. Stattdessen stehen einige Angebote, einige Modelle zur Wahl, zwischen denen man sich entscheiden kann – und im Endeffekt sieht alles gleich aus. Oder aber das andere Extrem: Jeder macht auf eine so ausgeprägte Art und Weise, was er will, dass das Wohngebiet das Bild eines ungeordneten, ungestalteten Durcheinanders abgibt.

Die einen kopieren Toskana-Villen, die anderen Bauhausstile, wie sie Walter Gropius schuf. Was ist besser?

Das wollen wir gar nicht bewerten. Wir wollen vielmehr das Bewusstsein dafür schärfen, dass Bauwerke Städte und Orte prägen. Der Architekten- und Ingenieurkammer ist die Förderung der Baukultur daher ein wesentliches Anliegen. Unter anderem gehen wir bewusst auf Schulen und Kindergärten zu, um die Jüngsten für das Thema Baukultur zu interessieren und bei ihnen recht früh Verständnis für Gestalt, Form und Farbe zu entwickeln.

Beim Tag der Architektur, der jedes Jahr im Juni landesweit stattfindet, stellen wir Interessierten beispielhaft Geplantes und Gebautes im Land vor. Dort werden auch vorbildliche Sanierungen von älteren Gebäuden gezeigt. Denn leider tragen auch energetische Maßnahmen oftmals zur ungesunden Uniformität bei. Weil die meisten Bauten aus den 30er bis 60er Jahren nicht den heutigen energetischen Standards entsprechen, bekommen sie eine Styroporschale an die Fassade gesetzt. Damit wird den Gebäuden quasi eine Pudelmütze übergezogen. Der Anblick der Außendämmung prägt fortan das Umfeld – nicht mehr das, was darunter steckt, nämlich der den Straßenraum gestaltende, traditionelle Ziegelbau.

Vielleicht sind aber auch gerade die internationale Vermischung und eine gewisse Uniformität der typische Stil unserer Zeit? Ob wir es wollen oder nicht.
Ich hoffe nicht! Baukultur ist Ausdruck dessen, wer wir sind, wie wir empfinden, was uns wichtig ist! Baukultur ist ein Spiegel unserer Identität. Ich denke, eine wahllose Vermischung oder eine traurige und uninspirierte Uniformität kann man in diesem Zusammenhang eher nicht als gutes Zeichen sehen!

Wären strengere Bebauungspläne eine Lösung?

In meinen Augen ist eine vorausschauende und verantwortungsvolle Bauleitplanung so offen wie möglich und so streng wie nötig zu gestalten. Sie gewährt den gewünschten, individuell gestalteten Freiraum innerhalb eines festgelegten Rahmens.

Wer Freiraum lässt, vertraut auf den Geschmack der Bauherren?
Wer Freiraum bietet, lässt Kreativität zu und gibt guter und individueller Planung und Umsetzung Raum. Und gute Planung und Umsetzung ist über Geschmacksfragen erhaben, unabhängig davon, ob sie sich an Altem oder Neuem orientiert; entscheidend sind Maßstab, Proportion und Materialwahl.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dass Gemeinden und Städte sensibel mit ihrem Ortsbild umgehen, darauf achten, ihr authentisches Gesicht zu wahren, guten Bestand zu erhalten und Neues sorgfältig und behutsam zu entwickeln.

 

Quelle: https://www.shz.de/17590476 ©2017

Interview: Sibylle Bremer

Schüler-Ingenieurwettbewerb „BRÜCKEN verbinden“ 2017/2018

Schüler-Ingenieurwettbewerb der Länderkammern startet ins neue Schuljahr

 
Schüler-Ingenieurwettbewerb „BRÜCKEN verbinden“ 2017/2018

Schüler-Ingenieurwettbewerb der Länderkammern startet ins neue Schuljahr

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Brücken überspannen Täler, verbinden Ufer, überqueren Hindernisse und lösen Faszination bei uns Menschen aus. Ingenieurinnen und Ingenieure gestalten und konstruieren weltweit riesige Eisenbahn- und Autobahnbrücken sowie Stege für Radfahrer und Fußgänger. Das moderne Leben wäre ohne Brücken nicht vorstellbar.

12 Länderingenieurkammern sowie die Bundesingenieur­kammer loben zum Schuljahr 2017/2018 erneut den zweistufigen Schülerwettbewerb JUNIORING zum Thema „Brücken verbinden“ für kreative Ingenieurtalente aus.

Es soll eine Fuß- und Radwegbrücke geplant und als Modell aus Papier gebaut werden, die einen Freiraum von 60 cm überbrückt. Zwischen den gleichhohen Auflagerpunkten der Brücke sind keine Stützen zum Boden erlaubt. Bei der Ge­staltung des Tragwerks und der Lauffläche ist die Durchführ­barkeit eines Belastungstests zu berücksichtigen. Die fertige Brücke muss eigenständig stehen bleiben. Die Brücke darf insgesamt nicht länger als 80 cm sein. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schüle­rinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen. Alle wichtigen Informationen zu den Modellvorgaben wie Abmessungen und Materialien stehen in den Wettbewerbs-bedingungen und FAQs unter: www.bruecke.ingenieure.de

Hier finden Sie außerdem den Flyer zum neuen Wettbwerb!

Jede Ingenieurkammer vergibt auf Landesebene bis zu 15 Preise in jeder Alterskategorie.
1. Preis 250 Euro, 2. Preis 150 Euro, 3. Preis 100 Euro. Jeder weitere Preis ist mit 50 Euro dotiert.

Im Frühjahr 2018 werden die beteiligten Länderingenieur­kammern die besten Wettbewerbsmodelle prämieren. Die Landessieger der beiden Alterskategorien sind für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Je Alterskategorie werden auf Bundesebene folgende Preise vergeben:
1. Preis 500 Euro, 2. Preis 400 Euro, 3. Preis 300 Euro, 4. Preis 200 Euro, 5. Preis 100 Euro. Jeder weitere Preis ist mit 50 Euro dotiert.

Die Deutsche Bahn lobt zusätzlich einen Sonderpreis für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam aus. Die Bundespreisverleihung findet am 15. Juni 2018 im Technikmuseum in Berlin statt. Anmeldeschluss ist der 30. November 2017, der Abgabeschluss der Modelle ist der 9. Februar 2018. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle jederzeit gern zur Verfügung.

Veranstaltungen
09
Januar
Architekt Jan Gehl
zu Gast in Lübeck

Vortrag: Lebenswerte Städte für das 21. Jahrhundert

 
09. Jan -
09. Jan  
Architekt Jan Gehl
zu Gast in Lübeck

Vortrag: Lebenswerte Städte für das 21. Jahrhundert

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JAN GEHL: Lebenswerte Städte für das 21. Jahrhundert
Vortrag in Lübeck am 9. Januar 2018
Veranstalter: ArchitekturForumLübeck e.V.

Ort: Großer Saal der VHS, Falkenstraße 19, 23564 Lübeck
Beginn: 19:30 Uhr, im Anschluss: Neujahrsempfang

Vor mehr als 25 Jahren machte Lübeck mit einem mutigen Versuch einer Verkehrsberuhigung bundesweit Schlagzeilen, indem – zumindest an Wochenenden – die Altstadt für den Autoverkehr gesperrt wurde. Dieser innovative Vorstoß wurde damals leider aufgrund kontroverser Diskussionen und politischem Widerstand nur ansatzweise realisiert. Die hitzige Debatte um Pflaster oder Asphalt auf dem Koberg hat die Diskussion über eine Verkehrsberuhigung neu entfacht. Das ArchitekturForumLübeck e.V. hat mit seinem offenen Brief vom 21. April 2016 zu dieser wesentlich angeregt. Den Koberg hat das zunächst nicht gerettet, er wurde in Teilen asphaltiert.

Aber: Die Bürgerschaft hat inzwischen beschlossen, eine Perspektivwerkstatt unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern durchzuführen, um daraus ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept abzuleiten. Erstmals seit den 90er Jahren scheint es in Lübeck einen breiten Konsens zu geben, dass über den Verkehr in der Stadt gesprochen werden muss. Das ArchitekturForumLübeck hat sich dabei immer als Anwalt des öffentlichen Raumes gesehen. In einer Reihe von zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen hat das ArchitekturForumLübeck auf die Zusammenhängen von Stadtraum und Verkehr aufmerksam gemacht. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger bestärkt die Akteure in ihrem Engagement und führt zum Jahreswechsel 2017 / 2018 zu einem vorläufigen Höhepunkt:

Mit Jan Gehl kommt zum Ende unserer Veranstaltungsserie (und zu Beginn des Jubiläumsjahres zum 875. Geburtstag der Stadt) der wohl weltweit renommierteste Planer und Verfechter der menschengerechten und lebenswerten Stadt nach Lübeck. Jan Gehl beschreibt, warum die Pflege der Menschen für die Qualität der Städte im 21. Jahrhundert entscheidend ist. Stadtumwandlungen und Mobilitätsstrategien aus Dänemark, USA, Australien und Russland werden als Beispiele für diese neue menschenorientierte Richtung in der Stadtplanung dienen.

Der Vortag mit anschließendem Neujahrsempfang bildet den Abschluss der Aktivitäten des Forums im Jahre 2017 und soll den Anstoß geben, Lübecks Stadtraum und Verkehr neu zu denken!

Weitere Hinweise finden Sie in der Pressemitteilung des ArchitekturForumLübeck.

16
Januar
30 Jahre Welterbe

Bauen in Lübeck: Ausblick Gründungsviertel

 
16. Jan -
16. Jan  
30 Jahre Welterbe

Bauen in Lübeck: Ausblick Gründungsviertel

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30 Jahre Welterbe

Erstmals 1987 hat das Welterbe-Komitee der UNESCO mit dem mittelalterlichen Stadtkern der Hansestadt Lübeck in Nordeuropa einen ganzen Stadtbereich als Welterbe anerkannt. Nach nun 30 Jahren möchte das ArchitekturForumLübeck e.V. den Status der Welterbestätte Lübeck in den Blick nehmen. Hierzu schauen wir zurück auf das Bauen im Welterbe vor drei Jahrzehnten und nehmen Ausblick auf das Gründungsviertel, wo heute zeitgenössisches Bauen auf die historische Parzelle trifft. Darüber hinaus soll der Blick über den Tellerrand, in die Hansestadt Stralsund, und die Betrachtung von außen, durch die UNESCO selbst, helfen, den Status zu bestimmen: 30 Jahre Welterbe Lübeck!

 

 

Blick über den Tellerrand: Welterbe Stralsund
Inken Baller, Architektin, Berlin, Ehemaliges Mitglied des Gestaltungsbeirates Stralsund
Steffi Behrendt, Stralsund, Welterbe-Managerin der Hansestadt Stralsund
Dienstag, 16.01.2018 – Beginn: 19.30 Uhr

 

UNESCO Welterbestätte: Status Lübeck
Kerstin Manz, Berlin, Leiterin Fachbereich Welterbe, Deutsche UNESCO-Kommission
Dienstag, 30.01.2018 – Beginn: 19.30 Uhr

 

Das Faltblatt zur gesamten Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

 

26.09.2017

Architektur-Führungen

ArchitekturForumLübeck e.V.

 
Architektur-Führungen

ArchitekturForumLübeck e.V.

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Das ArchitekturForumLübeck e.V. bietet mit den zahlreichen und umfassenden historischen Führungen durch die Altstadt nun auch Spaziergänge und Führungen zu Themen der zeitgenössischen Architektur und des Städtebaus an.

Hier kommen Sie zu der Homepage vom ArchitekturForumLübeck e.V.

BUNDESSTIFTUNG BAUKULTUR

Baukultur ist Lebensqualität!

 
BUNDESSTIFTUNG BAUKULTUR

Baukultur ist Lebensqualität!

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Die Bundesstiftung Baukultur ist eine unabhängige Einrichtung. Sie tritt für die Bedeutung der Baukultur ein, da diese einen wesentlichen Faktor der Lebensqualität sowohl in den Städten als auch auf dem Land darstellt. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die gebaute Umwelt zu einem gemeinschaftlichen Anliegen zu machen, und tritt daher als Interessenvertreterin für hochwertige Bauplanung und -umsetzung auf. Zudem fungiert sie als Plattform, die durch Veranstaltungen, Kooperationen und Publikationen das öffentliche Gespräch über Baukultur fördert sowie bestehende Netzwerke erweitert und festigt.

Die Bundesstiftung hat ihren Sitz in Potsdam und will auf nationaler Ebene das Thema Baukultur in der Gesellschaft verankern und seine Bedeutung der allgemeinen Öffentlichkeit vermitteln. Die Stiftung regt zu einem Dialog auf Augenhöhe an, denn nicht nur Einwohner, auch Bauschaffende aller Disziplinen sind Nutzer der gebauten Gebäude, Straßen und Plätze.

Die Arbeitsschwerpunkte der Bundesstiftung liegen seit 2013 auf dem Thema „Gebaute Lebensräume der Zukunft“: 2013/14 verfolgte die Stiftung unter dem Fokus Stadt die Themen „Wohnen und gemischte Quartiere“, „Öffentlicher Raum und Infrastruktur“ sowie „Planungskultur und Prozessqualität“. In den Jahren 2015/16 widmete sie sich den „Gebauten Lebensräumen der Zukunft in Stadt und Land“ mit den inhaltlichen Schwerpunkten „Vitale Gemeinden“, „Infrastruktur und Landschaft“ und „Planungskultur und Prozessqualität“. 2017 verfolgt die Stiftung den Schwerpunkt „Gebaute Lebensräume der Zukunft“ unter der Themenstellung „Erbe.Bestand.Zukunft“ weiter.

Schauen Sie doch mal vorbei – unter www.bundesstiftung-baukultur.de!

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