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EU Datenschutz-Grundverordnung

Ein Praxishinweis der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen

 
EU Datenschutz-Grundverordnung

Ein Praxishinweis der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen

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Im Mai 2016 ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft getreten. Sie wird ab dem 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten, also auch in Deutschland, unmittelbar gelten. Zeitgleich tritt die durch den deutschen Gesetzgeber geschaffene neue Fassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Kraft. Es wird die Datenschutz-Grundverordnung umsetzen bzw. ergänzen und mit ihr gemeinsam das derzeit noch geltende Bundesdatenschutzgesetz ersetzen.

Dabei betreffen die Regelungen der DS-GVO grundsätzlich auch, wie es in der DS-GVO heißt, die „Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen“.

Das bedeutet:

Auch Architekten, die in ihren Büros Daten über natürliche Personen, wie z.B. ihre Bauherren, verarbeiten (z.B. durch das Erfassen, Organisieren, Speichern, Verwenden oder Löschen von Daten), sind nun gehalten, sich mit den Änderungen, die die DS-GVO mit sich bringt, auseinanderzusetzen und bis Mai 2018 eventuell erforderliche Maßnahmen in ihren Büros zu treffen.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen hat zu diesem Sachverhalt einen Praxishinweis erarbeitet und den weiteren Länderkammern zur Verfügung gestellt.

Herzlichen Dank dafür. Den Praxishinweis finden Sie hier.

 

11.12.2017

ZWISCHEN DEN MEEREN. NEUE ARCHITEKTUR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN.

Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Baukultur der Gegenwart, herausgegeben von der AIK S-H

 
ZWISCHEN DEN MEEREN. NEUE ARCHITEKTUR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN.

Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Baukultur der Gegenwart, herausgegeben von der AIK S-H

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Cover_ZdMEine aktuelle Bestandsaufnahme zur Baukultur der Gegenwart, unter diesem Leitgedanken stand der erste Band unserer Publikationen zur Architektur in Schleswig-Holstein. Das Buch erschien 1996 und blickte bis 1990 zurück, zwei weitere folgten 1999 und 2007. Ihr Anliegen war stets das Entwickeln des Bewusstseins für das, was Baukultur bedeutet. Dieses Buch ist das vierte und steht in dieser Tradition. Es dokumentiert weiterhin das Streben nach beispielhafter Architektur in unserem Bundesland. Vor diesem Hintergrund ist so manche Gleichgültigkeit beim Bauen wie auch eine zunehmende Uniformität zu beklagen, die zu einem Verlust an Baukultur führt und nicht allein dem Kosten- oder Zeitdruck geschuldet ist. Dem entgegenwirkend, wollen wir auch mit diesem Buch darstellen, was geht, wie Qualität entsteht, auch unter teils schwierigen Voraussetzungen.

Ein unabhängiger Beirat hat aus annähernd 200 eingereichten Arbeiten der letzten zehn Jahre etwa ein Viertel für die Veröffentlichung in diesem vierten Band nominiert. Die ausgewählten Bauwerke und Freiraumgestaltungen beschäftigen sich auf besondere und zugleich verständliche Weise mit ihrem Thema und finden zu Lösungen, die überzeugen – und dies über den Augenblick hinaus.

Uwe Schüler: „Mit der Veröffentlichung dieses Buches wird ein aktueller Beitrag zur jüngeren Entwicklung guter, regionaler Architektur geleistet. Einfache Thesen helfen dabei nicht weiter. Entscheidend sind sensible und weitsichtige Planungsleistungen und eine verantwortungsvolle Umsetzung eines jeden Bauvorhabens.“

Ulrich Höhns: „Die in diesem Buch versammelten Arbeiten, ob Kleinst- oder Hochhaus, Schule oder Museum, Klinik oder Seebrücke, beziehen sich in aufmerksamer Weise auf den Ort, mit dem sie es zu tun haben. Darin besteht bei aller Unterschiedlichkeit der Aufgaben die besondere Qualität einer angemessenen Architektur.“

Ulrich Höhns
ZWISCHEN DEN MEEREN.
NEUE ARCHITEKTUR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN.
herausgegeben von der Architekten- und Ingenieurkammer
Schleswig-Holstein

184 Seiten, 300 Farbabbildungen
ISBN 978-3-86218-100-1
39,90 EUR

Neue BAFA-Richtlinie ab 01.12.2017

BMWi hat im Bundesanzeiger vom 07.11.2017 neue Richtlinie veröffentlicht

 
Neue BAFA-Richtlinie ab 01.12.2017

BMWi hat im Bundesanzeiger vom 07.11.2017 neue Richtlinie veröffentlicht

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Das BMWi hat im Bundesanzeiger vom 07.11.2017 die neue Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen für Wohngebäude für das Förderprogramm “Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan) veröffentlicht. Sie tritt zum 01.12.2017 in Kraft.

Entgegen den Stellungnahmen und Gesprächen der Kammern und Verbände der Ingenieure und Architekten wurde darin der Kreis der Energieberater erweitert. Zum Förderprogramm können jetzt alle Energieberater zugelassen werden, die über die geforderte fachliche Qualifikation verfügen. Dabei hat das BMWi, die Kriterien an die Unabhängigkeit der Energieberater geändert, bzw. diese durch eine „unabhängige Beratung“ ersetzt. In den vorab mit dem BMWi geführten Gesprächen  wurde als Ursache für dieses Umdenken seitens des BMWi u.a. auch der Umstand genannt, dass sich Ingenieure – wohl dank anderweitiger guter Auftragslage – mittlerweile auf andere Gebiete als auf die BAFA-Beratung konzentrieren und die Zahl der BAFA-Beratungen u.a. auch deshalb rückläufig sei. Die Erreichung der gesteckten Klimaschutzziele sei jedoch nur mit einer höheren Zahl an Beratungen und entsprechenden Sanierungsmaßnahmen zu erreichen.

Nach der neuen Richtlinie haben sich die Energieberater durch Selbsterklärung gegenüber dem BAFA zu verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten.

Für die Zulassung benötigen Energieberater eine Haftpflichtversicherung, die Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Energieberatungsleistungen abdeckt.

Der sog. individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird ausdrücklich als richtlinienkonforme Darstellung der Ergebnisse einer Energieberatung anerkannt.

Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls unter:

http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung/Vor_Ort_Beratung/vor_ort_beratung_node.html

 

13.11.2017

Interessensbekundungsverfahren für Innenarchitekten

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen lobt ein Interessensbekundungsverfahren aus.

 
Interessensbekundungsverfahren für Innenarchitekten

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen lobt ein Interessensbekundungsverfahren aus.

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Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen lobt ein Interessensbekundungsverfahren für die Gestaltung der öffentlichen Bereiche ihrer Geschäftsstelle aus. Sie lädt alle Innenarchitekten und Innenarchitektinnen bundesweit ein, sich zu bewerben. Geplant ist eine Mehrfachbeauftragung.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist Dienstag, 28. November 2017, 14 Uhr.

In der Anlage erhalten Sie die Bekanntmachung, Formblätter für Angaben zum Büro, Referenzliste und Referenzprojekt.

 

 

Fortbildungen
13
Dezember
„GRUNDLAGEN HOLZRAHMENBAU“ FÜR
PLANER
 
13. Dez -
13. Dez  
„GRUNDLAGEN HOLZRAHMENBAU“ FÜR
PLANER
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Mittwoch, 13. Dezember 2017  |  09.00 – 17.00 Uhr  |  Altes Stahlwerk – Business & Lifestyle Hotel, Neumünster  

Referent: Dipl.-Ing. Holger Meyer  |

Teilnehmer: max. 30 Personen  |

Gebühr:  175,00 €  für Mitglieder Sonderhaushalt HBZ*Nord  |  205,00 €  für Mitglieder/Listenzugehörige BGV S-H und AIK S-H  |  255,00 €  für Gäste, Preis incl. MwSt. 19 %

Dies ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem HBZ*Nord

Inhalt

Der Holzrahmenbau hat sich als energie- und flächensparende Bauweise in den letzten Jahrzehnten etabliert. Er ist hervorragend dazu geeignet, hochwertige und energieeffiziente Gebäude in kurzer Bauzeit wirtschaftlich zu erstellen. Grundlage des Holzrahmenbaus bilden nachwachsende Rohstoffe, durch deren Einsatz endliche Ressourcen geschont werden.

Holzrahmenbau lässt sich vorfertigen oder auf der Baustelle herstellen. Mit ihren Vor- und Nachteilen können beide Ansätze effizient sein. Nicht immer ist die Vorfertigung möglich oder gewollt. In diesem Seminar werden beide Verfahren objektiv betrachtet.

Kein Zweifel besteht über die Notwendigkeit von guten Ausführungsdetails. An erster Stelle steht der Sockel, gefolgt von Fensterbrüstung, dem WDVS und der Einbindung der Geschossdecke. Wie werden Installationen geführt? Was ist zum Brand- und Schallschutz zu sagen?

Der Holzrahmenbau hat auch weiterhin hohes Potenzial, kann weiter Marktanteile gewinnen. Basis dafür ist Effizienz und eine gute Ausführungsqualität. 

  • Grundlagen Feuchteschutz
  • Wandaufbau bei den drei verschiedenen Fassadentypen Vollholzfassade, WDVS, Verblender-Mischfassaden
  • Geschossdecken einbinden – Statik, Luftdichtung, Schallschutz
  • Details konstruieren – Sockel, Fenster, Installationen

Anmeldungen unter:

T +49.0.431 53 54 7-13
F +49.0.431 53 54 7-77
info@hbz-sh.de
www.hbz-sh.de

Ort

Altes Stahlwerk – Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel.: 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

 

12
Januar
17. ENERGIEBERATER-LEHRGANG „VOR-ORT-BERATUNG“ – ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG

Eine Kooperation der Hamburgischen Architektenkammer mit der AIK S-H sowie der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau

 
12. Jan -
11. Dez  
17. ENERGIEBERATER-LEHRGANG „VOR-ORT-BERATUNG“ – ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG

Eine Kooperation der Hamburgischen Architektenkammer mit der AIK S-H sowie der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau

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Architekten und Bauingenieure als Energieeffizienz-Experten für die sogenannte „Vor-Ort-Beratung“ gemäß BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Eschborn) aber auch KfW-Sachverständige benötigen einen ganzheitlichen, Gewerke übergreifenden Blick auf den energetischen Zustand sowie die energetische Bewertung von Wohngebäuden, beim Bauen im Bestand/Gebäudesanierung. Dieser Lehrgang vermittelt die anlagentechnischen und bauphysikalischen Grundkenntnisse, um dementsprechend Bauherren bei Bauvorhaben beraten zu können.  (gelöscht, weil es meines Erachtens dort inhaltlich nicht hin passt. Wird aber Inhalt sein, s.u..)

Er bietet gleichzeitig das Basiswissen zur weiteren Spezialisierung in diesem Themenbereich.

Nach regelmäßigem Besuch des Lehrgangs einschließlich des Abschlussworkshops erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das dem Antrag auf Eintragung als Berater (gemäß den derzeitigen

BAFA-Bedingungen) zum „Energieberater-Vor-Ort“ beizufügen ist. Ferner bietet er die Voraussetzung, sich als KfW-Sachverständige für den Wohnungsbau akkreditieren zu lassen.

 

Inhalte:

  • Anwendung der EnEV in der Praxis, Rechtliche Grundlagen (EU-Gebäuderichtlinie, EnEG, EnEV, EEWärmeG, DIN V18599)
  • Effizienzhaus, solares Bauen, klimagerechter Gebäudeentwurf, Wärmespeicherungsvermögen
  • Aktuelle Vorgaben für Wärmedämmstoffe und -systeme
  • Außen- und Dachdämmung unter Berücksichtigung des Feuchte-, Schall- und sommerlichen Wärmeschutzes
  • Wärmebrücken, Lüftungswärmeverluste
  • Innen- und Kerndämmung
  • Grundlagen sommerliche Behaglichkeit und sommerlicher Wärmeschutznachweis
  • Detaillierung: Wärmebrücken in Neubau u. Bestand, Berechnung von Wärmebrücken und Maßnahmen zur Sicherstellung der Gebäudedichtheit
  • Überblick und Schwachstellen Heizungstechnik+ Warmwasserbereitung, Regelungstechnik, hydraulischer Abgleich
  • Überblick Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnung, Regelungstechnik
  • Regenerative Energiesysteme (Photovoltaik + Solarthermie)
  • Ausstellen von Energieausweisen und Erstellen von Modernisierungsempfehlungen, auch im Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeit
  • KFW-/ BAFA-förderspezifische Details
  • Elektrotechnik / Beleuchtung
  • Vermittlung geringinvestiver Maßnahmen
  • Bedarfs- / Verbrauchsabgleich
  • Wirtschaftlichkeit, Förderung, Softwareprogramme
  • Qualitätssicherung Wärmeschutz
  • Vermittlung von Beratungskompetenzen
  • Erstellen von Beratungsberichten und Sanierungsfahrplänen

insgesamt 130 Unterrichteinheiten

 

Aufwand:

Zwischen- und Abschlussprüfung, Schlusspräsentation an vorgegebenen Objekten, Gruppenarbeit, Workshop am Praxisbeispiel, Softwareeinsatz und Aufbau eines Beratungsbeispiels.

Gesamtzeitlicher Aufwand: 130 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Min.) an 16 Lehrgangstagen (9.30 – ca. 17.00 Uhr) plus persönliche Auf-/ Nachbereitungszeiten für die Teilnehmer, berufsbegleitender Präsenzlehrgang in Hamburg und Neumünster

 

Termine:

Fr/Sa 12./13. Januar 2018 in Hamburg

Fr 26. Januar 2018 in Neumünster

Sa 27. Januar 2018 in Hamburg

Fr/Sa 9./10. Februar 2018 in Hamburg

Do/Fr 22./23. Februar 2018 in Neumünster

Mo 19. März 2018 in Neumünster

Mo 27. März 2018 in Neumünster

Fr 20. April 2018 in Neumünster

Sa 21. April 2018 in Hamburg

Di 24. April 2018 in Neumünster

Di 29. Mai 2018 in Neumünster

Fr/Sa 8./9. Juni 2018 in Hamburg

 

Referenten:

Prof. Dipl.-Ing. Peter O. Braun, HafenCity Universität Hamburg

Prof. Dipl.-Ing. Architekt Ingo Gabriel, Gabriel Architekten, Oldenburg

Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Büro für Bauphysik, Hannover

Dipl.-Ing. Holger Krämer, sumbi INGENIEURE Energieberatungs- und Planungsgesellschaft mbH , Hamburg

Dipl.-Ing. Architekt Florian Lichtblau, Architekturbüro Lichtblau + Partner, München

Dipl.-Ing. Christoph Roggendorff, Büro für Energie- und Lichtplanung, Hamburg

Dipl.-Ing. Jens Weyers, Weyers Architekten, Hamburg

Dipl.-Met. Bernhard Weyres-Borchert, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Hamburg

 

Teilnehmer: max. 25 Personen

Der Lehrgang richtet sich an Architekten und Bauingenieure, gemäß den derzeitigen Richtlinien oder Empfehlungen (BAFA, dena); Nichtmitglieder (andere Studiengänge, Gäste): nur in Rücksprache mit den Kammern möglich.

 

zur weiteren Information empfohlen:

www.bafa.de, www.effizienz-haus.de, www.dena.dewww.zukunft-haus.de

        

Teilnehmergebühr:

Mitglieder 2.320,- €  / Gäste 3.120,- €

Skripte zu den einzelnen Einheiten/Themen sind im Preis inbegriffen. Für verbindlich angemeldete Teilnehmer gilt bei ihrer Absage dieses Lehrgangs eine Stornierungsfrist von 10 Werktagen vor Lehrgangsbeginn

 

Seminarorte:

Hamburgische ArchitektenkammerGrindelhof 40, 20146 Hamburg

und

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Rendsburger Str. 81, 24537 Neumünster

 

weitere Auskünfte zum Lehrganggeben gerne:

Stephan Feige, Hamburgische Architektenkammer, Tel. 040 441841-25, feige@akhh.de

Doris Siedetopf,  Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein, Tel. 0431 57065-11, siedentopf@aik-sh.de

 

13
Januar
ÜBERBLICK ZU DEN INHALTEN ÖFFENTLICH-RECHTLICHER NACHWEISE NACH ENEV UND EEWÄRMEG
 
13. Jan -
13. Jan  
ÜBERBLICK ZU DEN INHALTEN ÖFFENTLICH-RECHTLICHER NACHWEISE NACH ENEV UND EEWÄRMEG
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Samstag, 13. Januar 2018   |   9.30 – 17.00 Uhr   |   Architektenkammer Hamburg   |

Referent:            Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Büro für Bauphysik, Hannover   |

Teilnehmer:      max. 25 Personen   |

Gebühr:              150,00 € für Mitglieder | 200,00 € für Gäste

 

Die 2. Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014 / 2016) hat ab dem 1. Januar 2016 die Anforderungen für zu errichtende Gebäude verschärft. Inzwischen wurde an einem Gebäudeenergiegesetz gearbeitet, das 2018 in Kraft treten soll und den energetischen Standard eines „Niedrigstenergiegebäudes“ definieren wird. Das Seminar liefert einen Überblick der wichtigsten Neuerungen und zeigt sowohl Konsequenzen für den Neubau als auch das Bauen im Bestand (Wohnungs- und Nichtwohnungsbau) auf.

Das Seminar richtet sich an Fachleute der Planung, welche die wesentlichen Schnittstellen zu ihren Aufgaben kennenlernen wollen. Es ermöglicht einen Überblick, welche Einflüsse das neue Gebäudeenergiegesetz auf die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die Ausführung hat. Hierbei geht es nicht um die numerischen Betrachtungen, sondern eher um grundlegende (auch entwurfsrelevante) Aspekte. Anhand von Beispielen erläutert der Referent die planerischen Konsequenzen nach dem Motto: „Wann muss ich was berücksichtigen“.

Das Seminar stellt sowohl die Grundlagen für den Entwurfs- und die weitergehende Ausführungsplanung als auch die Ausführung dar.

Inhalte:

– Übersicht über die Neuerungen der 2. Änderung zur EnEV seit 1.1.2016 und Inhalte des EEWärmeGs
– Welche sonstigen Effizienzhauskonzepte gibt es?
– Unterschiede zwischen KfW- und Passivhauskonzepten
– Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der anlagentechnischen und bautechnischen Qualität?
– Welche Konsequenzen hat die EnEV für die Gestaltung von Fassaden?
– Wer ist verantwortlich, was ist inhaltlich zu erbringen für ein Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzept?
– Welche Anforderungen bei baulichen Änderungen bzw. Nutzungsänderungen?
– Wer schuldet wem und wann Energieausweise?

Ort:

Hamburgische Architektenkammer
Grindelhof 40
20146 Hamburg

Anmeldungsiedentopf@aik-sh.de

Dieses Seminar ist zugleich ein Lehrgangstag im Rahmen des Lehrgangs Energetische Gebäudesanierung – 17. Energieberater-Lehrgang „Vor-Ort-Beratung“. Sie erhalten nach Teilnahmen eine Teilnahmebestätigung. Das Zertifikat „Energetische Gebäudesanierung – Energieberater-Lehrgang“ können Sie nur erwerben, wenn Sie den Gesamtlehrgang buchen und daran erfolgreich und durchgehend teilnehmen.

Eine Kooperation der Hamburgischen Architektenkammer mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein sowie der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau.

Weitere Fortbildungsveranstaltungen

finden Sie unter Kammermitglieder-Fortbildung unter folgendem Link

 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen

finden Sie unter Kammermitglieder-Fortbildung unter folgendem Link

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Veranstaltungen
12
Dezember
Vortragsreihe Werkberichte aus Schleswig-Holstein

Fachhochschule Lübeck – FB Bauwesen

 
12. Dez -
12. Dez  
Vortragsreihe Werkberichte aus Schleswig-Holstein

Fachhochschule Lübeck – FB Bauwesen

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Am Dienstag, den 12.12.17 um 18:00 Uhr veranstaltet der FB Bauwesen der Fachhochschule Lübeck die Vortragsreihe Werkberichte aus Schleswig-Holstein.

Es starten:

Björn Bergfeld, bbp:architekten
Christian Schmieder, SCHMIEDER.DAU.Architekten
Jan O. Schulz, BSP Architekten

Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit der AIK S-H statt.

Ort: Bauforum, Gebäude 14, Stephensonstraße 1, FH Lübeck

16
Januar
30 Jahre Welterbe

Bauen in Lübeck: Ausblick Gründungsviertel

 
16. Jan -
16. Jan  
30 Jahre Welterbe

Bauen in Lübeck: Ausblick Gründungsviertel

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30 Jahre Welterbe

Erstmals 1987 hat das Welterbe-Komitee der UNESCO mit dem mittelalterlichen Stadtkern der Hansestadt Lübeck in Nordeuropa einen ganzen Stadtbereich als Welterbe anerkannt. Nach nun 30 Jahren möchte das ArchitekturForumLübeck e.V. den Status der Welterbestätte Lübeck in den Blick nehmen. Hierzu schauen wir zurück auf das Bauen im Welterbe vor drei Jahrzehnten und nehmen Ausblick auf das Gründungsviertel, wo heute zeitgenössisches Bauen auf die historische Parzelle trifft. Darüber hinaus soll der Blick über den Tellerrand, in die Hansestadt Stralsund, und die Betrachtung von außen, durch die UNESCO selbst, helfen, den Status zu bestimmen: 30 Jahre Welterbe Lübeck!

 

Blick über den Tellerrand: Welterbe Stralsund
Inken Baller, Architektin, Berlin, Ehemaliges Mitglied des Gestaltungsbeirates Stralsund
Steffi Behrendt, Stralsund, Welterbe-Managerin der Hansestadt Stralsund
Dienstag, 16.01.2018 – Beginn: 19.30 Uhr

 

UNESCO Welterbestätte: Status Lübeck
Kerstin Manz, Berlin, Leiterin Fachbereich Welterbe, Deutsche UNESCO-Kommission
Dienstag, 30.01.2018 – Beginn: 19.30 Uhr

Das Faltblatt zur gesamten Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

 

02
Februar
YES, WE PLAN!

Architektinnen Symposium im DAM, Frankfurt/Main

 
02. Feb -
04. Feb  
YES, WE PLAN!

Architektinnen Symposium im DAM, Frankfurt/Main

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Deutsche Architektinnen Netzwerke laden ein:

Ausstellung: 02.02.2018 -18Uhr
Symposium: 03.02.2018, 14-18Uhr
Exkursion: 04.02.2018 – 10-13Uhr

Architektinnen gibt es viele, aber warum sind sie in der Öffentlichkeit nicht sichtbar? Anlässlich der Ausstellung FRAU ARCHITEKT im Deutschen Architektur Museum DAM diskutieren sieben europäische Architektinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen mit dem Publikum über Publicity-Strategien und die unterschiedlichen kulturellen und politischen Rahmenbedingungen, in denen sie agieren.

Anmeldung und mehr Informationen über: www.n-ails.de.