Aktuelles

Hinweise
Einführung einheitlicher Vordrucke für die bauaufsichtlichen Verfahren nach der LBO – Berichtigung
 
Einführung einheitlicher Vordrucke für die bauaufsichtlichen Verfahren nach der LBO – Berichtigung
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Erlass des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten vom 8. August 2016 – IV 281 – 515.311

Die Bekanntmachung der Einführung einheitlicher Vordrucke für die bauaufsichtlichen Verfahren nach der Landesbauordnung mit Erlass vom 17. April 2009 (Amtsbl. Schl.-H. 418), zuletzt geändert durch Erlass vom 6. Juli 2016 (Amtsbl. Schl.-H. S. 584), wird wie folgt berichtigt:

Die Anlage 4 wird durch die anliegende Anlage 4 ersetzt.

Amtsblatt Schl.-H, 2016 S. 747

 

24.08.2016

Informationen zur MBO
 
Informationen zur MBO
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Sachstand: Anpassung der Musterbauordnung (MBO) an die Bauproduktverordnung (BauPVO) Link

 

22.08.2016

VOB/A 1. Abschnitt und VOB/B jeweils Ausgabe 2016 zur Anwendung erklärt

Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein am 30. Juni 2016

 

 
VOB/A 1. Abschnitt und VOB/B jeweils Ausgabe 2016 zur Anwendung erklärt

Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein am 30. Juni 2016

 

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Mit der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein am 30. Juni 2016 sind die „neuen“ VOB/A 1. Abschnitt und die VOB/B jeweils in der Fassung 2016 verbindlich durch das Wirtschaftsministerium zur Anwendung erklärt worden. Die Reform des deutschen Vergaberechts wird damit weiterhin schrittweise vorgenommen und trägt zur Verunsicherung der Beteiligten bei. Es gelten derzeit in Schleswig-Holstein u.a.:

Oberhalb der EU-Schwellenwerte:

  • GWB 2016 (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen)
  • VgV 2016 (Vergabeverordnung)
  • VOB/A 2016 2. Abschnitt (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen)

 

Unterhalb der EU-Schwellenwerte:

  • „Alt“ VOL/A 2009 (Lieferungen und Dienstleistungen)
  • VOB/A 2016 1. Abschnitt
  • TTG SH (Tariftreue- und Vergabegesetz)
  • SHVgVO (SH Vergabeverordnung u.a. zu Wertgrenzen)
  • „Korruptionsregister“ (Gesetz zum Schutz fairen Wettbewerbs)

 

Die Anpassungen gehen allerdings weiter: Liefer- und Dienstleistungen: Die Arbeiten an der Neuregelung der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen unterhalb der EU-Schwelle (Arbeitstitel: VgV-light) finden auf Länderebene statt. Hierbei ist man bestrebt, eine möglichst einheitliche Regelung in allen Bundesländern zu erreichen. Vor diesem Hintergrund erwarten die Vergabe-Experten vor Ende 2016 keine abschließende Regelung.

Bauleistungen: Das Bundesbauministerium hat zudem bereits bei Veröffentlichung im April (!) Änderungsbedarf bei der soeben für verbindlich erklärten VOB/A 1. Abschnitt angekündigt. Mit Datum 01. Juli ist dieser überarbeitete 1. Abschnitt der VOB/A nunmehr im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Diese Neufassung soll allerdings erst im Herbst im Rahmen einer Gesamtausgabe der VOB angewendet werden. Da die o.a. Verbindlichkeitserklärung des Landes einen statischen Verweis auf die anzuwendende VOB/A hat, wäre dann eine erneute Erklärung notwendig.

 

Quelle: ABST SH | Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein e.V. | www.abst-sh.de/information.html

16.08.2016

Bauministerium konkretisiert Abrechnung von HOAI-Stufenverträgen

Aktualisierter Erlass des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zu HOAI-Stufenverträgen

 
Bauministerium konkretisiert Abrechnung von HOAI-Stufenverträgen

Aktualisierter Erlass des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zu HOAI-Stufenverträgen

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Mit Erlass vom 24.02.2015 hat das BMUB das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Anwendbarkeit der HOAI bei stufenweiser Beauftragung erläutert.

Zur Erinnerung: Am 18. Dezember 2014 hatte der BGH über die in Rechtsprechung und Literatur umstrittene Frage entschieden, welche HOAI-Fassung bei stufen- oder phasenweiser Beauftragung von Ingenieur- und Architektenleistungen auf die nach dem Abruf noch zu erbringenden Leistungen Anwendung findet (Az. VII ZR 350/13). Dabei kam der VII Zivilsenat zu dem Ergebnis, dass der Abrufzeitpunkt die anzuwendende Honorarordnung bestimmt und bestätigte damit die Rechtsauffassung der beiden Vorinstanzen des OLG Koblenz (Urt. v. 06.12.2013 – 10 U 344/13) und LG Koblenz (Urt. v. 28.02.2013 – 4 O 103/12).

Nun hat das BMUB am 30. Mai 2016 seinen Erlass durch weitere Hinweise für die Vorgehensweise bei der Überprüfung geltend gemachter Honorarforderungen angepasst und die Durchführung des erforderlichen Gesamtvergleichs näher beschrieben. Dabei hat es einige Punkte maßgeblich geändert:

So findet sich in der Auflistung der Berechnungsgrundlagen für das fiktive Mindesthonorar unter anderem der Hinweis, dass nur diejenigen Grundleistungen in Ansatz gebracht werden können, die in der HOAI 2013 weiter geregelt sind.

Beide Erlasse des BMUB finden Sie als pdf-Download auf den Internetseiten des AHO unter www.aho.de/aktuelles/index.php3 .

 

Quelle: AHO-Mitgliederinformation vom 22.07.2016

Fortbildungen
08
September
HOLZBAUTAG 2016 IM
RAHMEN DER NORDBAU

„EFFIZIENTES PLANEN UND SCHNELLES BAUEN – IN HOLZ!“

 
08. Sep -
08. Sep  
HOLZBAUTAG 2016 IM
RAHMEN DER NORDBAU

„EFFIZIENTES PLANEN UND SCHNELLES BAUEN – IN HOLZ!“

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Donnerstag, 08. September 2016  |  09.15 – 12.30 Uhr  |  NordBau Messe, Neumünster

Referenten: 

Prof. Dipl.-Ing. Hans-Georg Oltmanns, Wilhelmshaven
Dipl.-Ing. Sonja Pöschmann, FUTURA Fundamentsysteme GmbH
Dipl.-Ing. Michael Leibold, Knauf Insulation GmbH
Uwe Schumann, Pluggit GmbH

Gebühr: kostenfrei

 

Thema

„Building Information Modeling“ ist ein baukultureller Wandel. Die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der nächsten Jahre erfordern auch für die Bauwirtschaft eine weitaus intensivere Zusammenarbeit von Bauherren, Beratern, Planern und Ausführenden als bisher.

Lange belächelt gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung. Schon heute lässt sich BIM, insbesondere für die Phasen der Gebäudeplanung und Realisierung, mit verfügbaren Standardwerkzeugen umsetzen. Der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes profitiert davon. Es beginnt in der Planungsphase, geht über die Erstellung, die Nutzung und nicht zuletzt die Sanierung oder Entsorgung. Durch BIM werden alle Informationen gebündelt zur Verfügung gestellt und somit durch Transparenz Kollisionen erkannt, Fehler und Ärger vermieden und somit nicht zuletzt Geld gespart.

 

Inhalt

Digitalisierung der Wertschöpfungskette Holzbau – Damit jedes Teil an die richtige Stelle kommt.

Prof. Dipl.-Ing. Hans-Georg Oltmanns, Wilhelmshaven

Die EnergieSpar-Bodenplatte: Konventionelles Bauen war gestern.

Dipl.-Ing. Sonja Pöschmann, FUTURA Fundamentsysteme GmbH

Innovative Dämmstoffe – weiter in Sachen Energieoptimierung

Dipl.-Ing. Michael Leibold, Knauf Insulation GmbH

Lüftungskonzepte effizient planen und sicher umsetzen

Uwe Schumann, Pluggit GmbH

 

Ort

NordBau Messe
Kongresszentrum Raum 2
Haupteingang West, Messegelände Holstenhallen
Justus-von-Liebig-Str. 2
24537 Neumünster

 

Veranstalter

Landesfachgruppe Zimmerer und Holzbau Schleswig-Holstein zusammen mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein

Ausführender: Holzbauzentrum Schleswig-Holstein

„Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“

 

Anmeldung:

siedentopf@aik-sh.de

13
September
TIEFGARAGEN IN BETONBAUWEISE –
AKTUELLE ENTWICKLUNGEN ZUR DAUERHAFTIGKEIT

Das Seminar ist bereits ausgebucht. Zusatzveranstaltung am 14.09.2016, 09.00 – 15.00 Uhr, AIK S.-H.

 
13. Sep -
13. Sep  
TIEFGARAGEN IN BETONBAUWEISE –
AKTUELLE ENTWICKLUNGEN ZUR DAUERHAFTIGKEIT

Das Seminar ist bereits ausgebucht. Zusatzveranstaltung am 14.09.2016, 09.00 – 15.00 Uhr, AIK S.-H.

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Dienstag, 13. September 2016  |  13.00 – 19.00 Uhr  |  AIK SH Kiel  |

Referent: Dipl.-Ing. Karsten Ebeling, von der IngKN ö.b.u.v. SV für Betontechnologie u. Betonbau, Ing- & SV-Büro ISVB Ebeling Burgdorf/Region Hannover  |

Teilnehmer: Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt  |

Gebühr:  203,00 €  für Mitglieder  |  213,00 €  für Listenzugehörige  |  253,00 €  für Gäste |

In der Gebühr sind Verpflegung und das Fachbuch“ Parkdecks“ 2. Auflage 2014 (€ 68,00) enthalten.

 

Thema

Tiefgaragen sind häufig notwendiger Bestandteil von Neubauten bei Wohn- und Geschäftshäusern. Nicht selten sind Planern die speziell dafür notwendigen Anforderungen an die Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit bei Betonbauten nicht ausreichend bekannt. Die Mängel im Neubaubereich sind leider erschreckend hoch. Vielfach bestehen Unsicherheiten, welche Maßnahmen hierfür im Betonbau planerisch zu leisten sind. Die Folge sind Baumängel und Streitigkeiten, die immer häufiger auch Juristen und Gerichte „beschäftigen“. Insbesondere Rissbildungen sind ein Dauerstreitpunkt. Aufgabe des Planers ist es daher unter anderem, Bauherren das Riss-Risiko für Tiefgaragen zu erläutern. Ein Beratungstool als Vorschlag zur Einschätzung des Riss-Risikos bietet diese Möglichkeit.

Zurzeit werden Vorschläge für Anpassungen von Merkblättern und Richtlinien zur Dauerhaftigkeit von befahrenen Verkehrsflächen diskutiert, die ebenfalls Inhalt des Seminars sind.

Das Seminar gibt Antworten auf Fragen, die die Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit bei Tiefgaragen in Betonbauweise betreffen sowie über geplante Neustrukturierungen dazu. Das Fachbuch „Parkdecks“, welches unter Berücksichtigung obiger Punkte in 2. Auflage 2014 vorliegt, dient als Tagungsunterlage für das Seminar.

 

Inhalt

  • Neuerungen/Anpassungen aus Regelwerken
  • neue Entwicklungen zur Frage der Dauerhaftigkeit
  • Technische Beratungsverpflichtung des Planers ?
  • Beratungstool zur Einschätzung des Riss-Risikos
  • Unterscheidungsmerkmal Robustheit – Gibt es das bei Tiefgaragen?
  • Gefälle in Tiefgaragen – Luxusvariante?
  • Rissbildungen in Tiefgaragen – (un)-vermeidbar?
  • Beton speziell für Tiefgaragen?
  • Gebrauchstauglichkeit – Notwendigkeit besonderer Nachweise?
  • Beschichtungen in Tiefgaragen – (un)-verzichtbar?
  • Zusammenhang Konstruktion – Instandhaltung
  • Instandhaltung – Kür oder Pflicht?

Das Seminar gibt Antworten zu den vorstehenden Fragen und Themen. Das Fachbuch „Parkdecks“, 2 Auflage 2014, Autoren G. Lohmeyer und K. Ebeling, dient als Tagungsunterlage für das Seminar.

 

Ort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24103 Kiel
Tel. 0431/57065-11

Anmeldung:

siedentopf@aik-sh.de

15
September
BAULICHER SCHALLSCHUTZ / Bereits ausgebucht

Das Seminar ist bereits ausgebucht !

 
15. Sep -
15. Sep  
BAULICHER SCHALLSCHUTZ / Bereits ausgebucht

Das Seminar ist bereits ausgebucht !

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Donnerstag, 15. September 2016  |  09.00 – 16.30 Uhr  |  Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel, Neumünster  |

Referent: Professor Dr.-Ing. Alfred Schmitz, Korschenbroich, ö.b.u.v. Sachverständiger für Bau-, Raum- und Elektroakustik, IHK Niederrhein
TAC – Technische Akustik Korschenbroich, Honorarprofessor TU Braunschweig  |

Teilnehmer: Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt

Gebühr:  155,00 €  für Mitglieder  |  165,00 €  für Listenzugehörige  |  195,00 €  für Gäste  |

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten

 

Thema

Die Auswirkungen des baulichen Schallschutzes werden in der Planungsphase meist erheblich unterschätzt oder nicht selten völlig falsch bewertet.

Insbesondere, weil sich der Schallschutz den meisten Planern mit seinen abstrakten dB-Werten oft überhaupt nicht erschließt. Kommen Ausführungsfehler hinzu, sind die Probleme groß, weil sie eben täglich und somit permanent spürbar sind und auf den Nutzer einwirken.

Im Rahmen des Seminars wird aufgezeigt, wo die größten Missverständnisse und Halbwahrheiten in Bezug auf den baulichen Schallschutz liegen und wie die Anforderungen der Regelwerke richtig zu interpretieren und auszulegen sind.

Ferner wird aufgezeigt, wie auf einfache Weise viele Baufehler detektiert und vermieden werden können.

Nicht zuletzt wird erläutert, welche Unschärfen die aktuelle Rechtsprechung bei der Frage des geschuldeten Schallschutzes aufwirft, wie hiermit ggf. umzugehen ist und ob die Einführung einer neuen DIN 4109 in dieser Frage weiterhilft.

 

Inhalt

  • Missverständnisse und Halbwahrheiten im baulichen Schallschutz
  • Anforderungen der DIN 4109 und anderer Regelwerke
  • Wie man „wichtige“ Baufehler massiver Bauweisen erkennt und vermeidet
  • Einige Aspekte zu den Berechnungsverfahren im Massivbau
  • Auswirkungen von WDVS auf den Schallschutz von Außenwänden
  • Die große Unschärfe der aktuellen Rechtsprechung zum baulichen Schallschutz
  • Ausblick auf die neue DIN 4109-wird es besser?

 

Ort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

Anmeldung:

siedentopf@aik-sh.de

Weitere Fortbildungsveranstaltungen

finden Sie unter Kammermitglieder-Fortbildung unter folgendem Link

 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen

finden Sie unter Kammermitglieder-Fortbildung unter folgendem Link

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Veranstaltungen
30
August
24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

„Umgang mit Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt“

 
30. Aug -
31. Aug  
24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

„Umgang mit Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt“

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Das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit veranstaltet den 24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz am 30. und 31. August 2016, Veranstaltungsort ist Neuruppin, Brandenburg.

Unter dem Titel „Umgang mit Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt“ beschäftigt sich der 24. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz mit künftigen Bedarfen und Herausforderungen in historischen Stadtquartieren, die vor dem Hintergrund unterschiedlicher Entwicklungstendenzen entstehen.

Mit dem diesjährigen Veranstaltungsort für den Kongress greift das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die Verabschiedung der Neuruppiner Erklärung am 28. Mai 1991 auf, die den Grundstein für die Umsetzung des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz und die besondere Begleitung durch die Expertengruppe legte. Im Rahmen des feierlichen Festaktes am Abend des Kongresses soll deshalb auch zurückgeblickt werden auf die vergangenen 25 Jahre des Programms.

Nähere Informationen zum Kongressthema, dem Programm und den Referenten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie zeitnah auf www.kongress-denkmalschutz.de.

Ausstellung „Nadogradnje“

URBANE SELBSTREGULIERUNG IN POST-JUGOSLAWISCHEN STÄDTEN

 
Ausstellung „Nadogradnje“

URBANE SELBSTREGULIERUNG IN POST-JUGOSLAWISCHEN STÄDTEN

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Bis 9. September zeigt der AIT-ArchitekturSalon Köln mit der Ausstellung »Nadogradnje« in dieser Form erstmalig die dokumentarfotografische Arbeit des Kölner Architekturfotografen Gregor Theune zum urbanen Phänomen informeller Dachaufstockungen im ehemaligen Jugoslawien. Gemeinsam mit dem Gestalter Sven Quadflieg hat er das gleichnamige Buch herausgegeben, das diesen Prozess aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen untersucht.

Das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens und der überaus schnelle städtebauliche Wandel der Region seit den 1990er-Jahren war in der jüngeren Vergangenheit wiederholt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Mit Fokus auf die als »Nadogradnje« bezeichneten informellen Dachaufbauten im Kosovo sowie in Kroatien, Serbien, Mazedonien und Bosnien und Herzegowina fügt die dokumentarfotografische Arbeit von Gregor Theune und das aus ihr hervorgegangene Buch dieser Diskussion eine neue Dimension hinzu.

Einladungskarte zum Salongespräch am 25.08.2016

Ausstellung: Hermann Göttsch

Ein Baumeister in der Probstei und sein Beitrag zur regionalen Baukultur

 
Ausstellung: Hermann Göttsch

Ein Baumeister in der Probstei und sein Beitrag zur regionalen Baukultur

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2016 wird im Probstei Museum Schönberg eine Jahres-Ausstellung gezeigt, die sich mit dem Schönberger Baumeister Hermann Göttsch (1872 – 1947) und seinem Beitrag zur regionalen Baukultur befasst. Die Ausstellung steht unter der Trägerschaft des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes und entstand in Zusammenarbeit mit der Familie des Baumeisters, die auch die Leihgaben aus dem umfangreichen Nachlass zur Verfügung stellt. Für die Konzeption der Ausstellung ist Ulrich Höhns verantwortlich, der Leiter des Schleswig-Holsteinischen Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst; er verfasste auch den begleitenden Katalog.

Die Sonderausstellung ist vom 04. März 2016 bis zum 27. November 2016 im Probstei Museum Schönberg zu sehen. Sie beleuchtet ausschnitthaft das Lebenswerk Hermann Göttschs, eines Baumeisters in der Probstei, der mit seinen ab 1895 entstandenen Bauten maßgeblich zur Qualitätssteigerung der ländlichen Architektur und zum Gewinn regionaler Identität seiner Heimat beigetragen hat. Viele der Gebäude existieren heute noch und befinden sich in sehr gutem Zustand. Gezeigt werden bedeutende und typische Bauten Hermann Göttschs in der Probstei, dargestellt anhand von Bauplänen, Skizzen sowie historischen und aktuellen Fotos. Erläuternde Texttafeln zum jeweiligen Bau geben Hinweise auf seine Besonderheiten und Qualitäten, sowie auf sein Umfeld.

Öffnungszeiten und Preise des Museums unter www.probstei-museum.de

 

 

09
September
Stadtwerkstatt zum Tag des offenen Denkmals – Stadt und Denkmal – was erhalten, wie entwickeln?

(Eine Veranstaltung der Kulturbehörde in Kooperation mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

 
09. Sep -
09. Sep  
Stadtwerkstatt zum Tag des offenen Denkmals – Stadt und Denkmal – was erhalten, wie entwickeln?

(Eine Veranstaltung der Kulturbehörde in Kooperation mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

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Am Freitag den 09.09.2016 von 15 – 19 Uhr in der Freien Akademie der Künste, Klosterwall 23 

„Wie können Denkmale in einer rasant wachsenden Stadt erhalten, zukunftsfähig weiterentwickelt und zu einem positiven Beitrag für die Stadtentwicklung werden?“

Der schnell steigende Bedarf an Neubauten für Wohnraum, Arbeitsplätze und Infrastrukturen übt gewaltigen Druck aus auf Gebäudebestand und städtebauliche Identität – nicht allein auf Denkmale, sondern den Bestand der Städte insgesamt.

Dies erfordert Dialog zwischen Disziplinen und Akteuren: Denkmalschützer, Stadtplaner, Investoren und zivilgesellschaftliche Initiativen müssen sich darüber verständigen, welche Potentiale das bauliche Erbe Hamburgs für die Stadt von morgen bietet und wie wir bei rasantem Stadtwachstum damit umgehen.

– Wo müssen wir Normen und Verfahren neu justieren?
– Wie erreichen wir bessere Kooperationen?
– Wie weit kann der Staat den Denkmalschutz gewährleisten?
– Wo ist das Engagement der Zivilgesellschaft gefordert?
– Wie gehen wir damit um, dass viele Bauten juristisch keine Denkmale sind, ihre Bedeutung für Stadt und Quartier aber offensichtlich ist?

Der Erfahrungsaustausch soll den Dialog auf Augenhöhe zwischen den maßgeblichen Akteuren über Veränderung und Erhalt des baulichen Erbes und die Suche nach kreativen Strategien voranbringen.

Programm:

Panel 1: Bauliches Erbe zwischen Gefühl und Gesetz – was schützt Denkmalschutz?
Panel 2: Erhaltung im Umbruch – Stadtentwicklung und Denkmalschutz in der boomenden Stadt
Panel 3: Wer sorgt sich um das Erbe? Gemeinsam Denkmale schützen und erhalten.

(Änderungen vorbehalten)

Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig, Flyer

Alle Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden Sie hier:

http://www.denkmalstiftung.de/index.php?pg=denkmaltag&me1=216&hl=de