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Die Bundesingenieurkammer informiert zur Altersgrenze von Prüfsachverständigen
 
Die Bundesingenieurkammer informiert zur Altersgrenze von Prüfsachverständigen
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Die Bundesingenieurkammer informiert: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat folgende Pressemitteilung zur Altersgrenze von Prüfsachverständigen veröffentlicht (BVerwG 10 CN 1.14 – Urteil vom 21. Januar 2015):

Generelle Höchstaltersgrenze für Prüfsachverständige nach der Hessischen Bauordnung zulässig

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass weder das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz noch europäisches Unionsrecht dem hessischen Verordnungsgeber verbieten, eine generelle Höchstaltersgrenze von 70 Jahren für Prüfsachverständige für technische Anlagen und Einrichtungen in bestimmten Gebäuden wie Krankenhäusern, Schulen oder Versammlungsstätten festzusetzen. 

Der heute 71jährige Antragsteller wurde im Oktober 2011 von der Ingenieurkammer Hessen als Prüfsachverständiger für technische Anlagen und Einrichtungen in Gebäuden anerkannt. Er wendet sich gegen § 7 Abs. 1 Nr. 2 der Hessischen Prüfberechtigten- und Prüfsachverständigenverordnung; danach erlischt die Anerkennung als Prüfsachverständiger mit der Vollendung des 70. Lebensjahres. Der Antragsteller macht geltend, die Höchstaltersgrenze verstoße gegen das Verbot der Altersdiskriminierung. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat den Normenkontrollantrag abgelehnt. Die Höchstaltersgrenze sei nicht zu beanstanden. 

Das Bundesverwaltungsgericht hat das Urteil der Vorinstanz bestätigt und die Revision des Antragstellers zurückgewiesen. Die generelle Höchstaltersgrenze für Prüfsachverständige stellt zwar eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Alters nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz dar, sie wird aber durch den in Art. 2 Abs. 5 der Europäischen Gleichbehandlungsrichtlinie 2000/78/EG enthaltenen Sicherheitsvorbehalt legitimiert. Die Festlegung der Altersgrenze für Prüfsachverständige dient der Gebäudesicherheit, dem Schutz von Leben und Gesundheit der Gebäudenutzer und der Allgemeinheit (Bausicherheit) und damit der öffentlichen Sicherheit als einem legitimen Zweck. Zur Gewährleistung der Bausicherheit ist die Altersgrenze auch notwendig. Sie ist geeignet, zur Bausicherheit beizutragen, indem sie das altersbedingt erhöhte Risiko von Fehlleistungen bei der Prüftätigkeit ausschließt. Die Altersgrenze genügt den Anforderungen an eine kohärente und systematische Regelung, weil auch Prüfsachverständige aus anderen Ländern und anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem höheren Lebensalter als 70 Jahren nicht in Hessen tätig sein dürfen. Eine flexible Altersgrenze, die an eine individuelle Überprüfung der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Prüfsachverständigen knüpft, stellt gegenüber der generellen Höchstaltersgrenze ein zwar milderes, aber nicht gleich wirksames Mittel zur Gewährleistung der Bausicherheit dar. Schließlich belastet die Höchstaltersgrenze von 70 Jahren den Antragsteller nicht unzumutbar. Sie liegt über dem allgemeinen Renteneintrittsalter sowie über der Regelaltersgrenze der technischen Beamten der Bauaufsichtsbehörden von 67 Jahren, deren Tätigkeit derjenigen des Prüfsachverständigen vergleichbar ist. (Quelle: Bundesverwaltungsgericht Leipzig)

Damit bestätigt das BVerwG auch die Rechtsauffassung, welche die Bundesingenieurkammer bereits in ihrer letzten Stellungnahme zur M-PPVO vertreten hatte. Darin wurde argumentiert, dass es sich bei den in der MBO festgelegten und den im Bauordnungsrecht der Länder verordneten Prüfungsbereichen um sicherheitsrelevante Bereiche handelt, die im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung besonderen Erfordernissen unterliegen. Hierzu sei insbesondere eine uneingeschränkte körperliche und geistige Verfassung erforderlich, die die zuverlässige Beurteilung sicherheitsrelevanter Fragen auf den Baustellen vor Ort gewährleistet. Ein diesbezüglicher Sicherheitsvorbehalt durch eine entsprechende Altersgrenze sei insoweit durch Art. 2 Abs. 5 der europäischen Gleichbehandlungsrichtlinie 2000/78/EG legitimiert (http://www.bingk.de/images/SN_Entwurf_Ueberarb_der_MusterVO_Pruefing_u_PruefSV.pdf).

Die Entscheidungsgründe liegen derzeit noch nicht vor. Wir werden Ihnen diese nach Erhalt zusenden.

 

 

22.01.2015

AHO Mitgliederinformation

Aktuelle Entscheidung des BGH zur stufenweisen Beauftragung

 

 
AHO Mitgliederinformation

Aktuelle Entscheidung des BGH zur stufenweisen Beauftragung

 

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Der AHO informiert mit beigefügter Anlage zur aktuellen Entscheidung des BGH zur stufenweisen Beauftragung:

Abrufzeitpunkt bestimmt anzuwendende Honorarordnung!

 

21.01.2015

 

 

Zehn Argumente für das Bauen mit einem freien Architekten

Das Institut für Wissen in der Wirtschaft GmbH & Co.KG Würzburg informiert

 
Zehn Argumente für das Bauen mit einem freien Architekten

Das Institut für Wissen in der Wirtschaft GmbH & Co.KG Würzburg informiert

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von Rolf Weber, freier Architekt, Gosheim 
Private Bauherren machen mit Architekten weit bessere Erfahrungen als mit Bauträgern. Das ist das Ergebnis einer – von der Bundesarchitektenkammer unterstützten – Umfrage des Berliner Instituts Spreefeld unter mehr als 1.000 Bauherren, die soeben veröffentlicht worden ist (www.spreefeld.de).

So erfreulich dieses Umfrageergebnis für Architekten und Ingenieure auch ist. Im Tagesgeschäft hilft es Ihnen wenig weiter. Denn Sie müssen potenzielle Bauherren vorab davon überzeugen, dass sie mit Ihnen besser fahren als mit einem Bauträger oder – bei gewerblichen Bauvorhaben – mit einem Generalunternehmer (GU). Diese Überzeugungsarbeit hat viele Planer bisher überfordert. Oft gingen Aufträge an GU und nicht an den Planer. Doch jetzt kommt Hilfe.

Der Gosheimer Architekt Rolf Weber hat eine „Zehn-Argumente-Checkliste“ erstellt, warum Bauherrn mit Ihnen und nicht mit einem GU bauen sollten. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Unser Service: Die Checkliste steht Ihnen auch im Online-Service (www.iww.de) unter der Rubrik „Checklisten“ als pdf- und rtf-Datei zur Verfügung. Sie dürfen sie also für Ihre Bauherrengespräche verwenden, sie individuell auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden und sogar mit Ihrem Briefkopf versehen.

1. Bauen mit einem Bauträger ist nicht kostengünstiger

Bauen mit einem Bauträger ist – entgegen vollmundiger Werbeaussagen – nicht kostengünstiger. Das beweist unter anderem eine Broschüre der „Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg“ zum Bau des Finanzamts in Ludwigsburg.

Bau des Finanzamts Ludwigsburg als Nachweis

Im Rahmen eines bundesweiten Pilotversuchs wurden im Jahr 1998 unterschiedliche Modelle zum Bau des Finanzamts Ludwigsburg untersucht. Die einzelnen Modelle waren die eines Generalunternehmers, Leistungsverzeichnisse nach Fachlosen, Finanzierungsangebote und Investorenlösungen.

Ergebnis: Die Vergabe nach Fachlosen, sprich Einzelgewerken, war für das Land am kostengünstigsten. An zweiter Stelle mit Mehrkosten von 5,18 % kam ein GU mit Leistungsprogramm (siehe auch Punkt 5), gefolgt von einem Investorenmodell mit 9,24 % Mehrkosten und einem GU mit Fachlosen mit 15,74 % Mehrkosten.

Das Land entschied sich für die konventionelle Vergabe nach Einzelgewerken, mit deutlichen Kostenvorteilen gegenüber der Generalunternehmer-Beauftragung.

2. Planer liefert die Handwerkerleistung kostengünstiger

Bauherren, die mit Architekten als Treuhänder arbeiten, erhalten die Handwerkerpreise günstiger als vom GU. Der Grund: Der ausführende Handwerker hat seinen kalkulierten Preis für eine bestimmte exakt definierte Arbeit. Diese kann er einem GU oder genauso Ihnen bzw. Ihrem Architekten anbieten.

Der GU muss allerdings auf das Angebot des Handwerkers noch folgende Zuschläge aufrechnen:

  • Seinen Aufwand für die Einholung und Prüfung der Angebote.
  • Seinen Aufwand für die Überwachung des Handwerkers am Bau und für die Abrechnung mit seinen Subunternehmern.
  • Sein Risiko für den Haftungsausfall der ausführenden Firma (zum Beispiel durch Insolvenz innerhalb der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren).
  • Einen Zuschlag für seinen Gewinn.

Es ergibt sich also die gleiche Situation wie bei der Einschaltung eines Zwischenhändlers. Das zu kaufende Produkt wird – immer vorausgesetzt es ist gleichwertig – deutlich teurer als bei der direkten Abnahme vom Hersteller.

3. Wo haben Sie Einfluss auf Wahl der Bauausführenden?

Als Architekten schreiben wir für die Ausführung diejenigen Firmen an, die Sie als Bauherr vorschlagen bzw. die wir gemeinsam für geeignet halten. Der unbezahlbare Erfahrungsschatz der Architekten hilft bei der Auswahl guter Handwerker. So werden von vornherein Baumängel und Nachbesserungen vermieden. Und Sie riskieren auch keine unerwartete Kostensteigerung durch eine Verzögerung bei der Fertigstellung.

Bei einem GU haben Sie in aller Regel keine Einflussmöglichkeit auf die Auswahl von Firmen, ohne Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Es kann Ihnen bei kritischen Gewerken – wie zum Beispiel den Elektroarbeiten – also durchaus passieren, dass diese eine Firma aus weit entfernten Bundesländern oder sogar aus Billiglohnländern ausführt. Die Folge davon sind oft Schwierigkeiten mit Nachinstallationen, Ersatzteilbeschaffungen und sonstigen Arbeiten. Denken Sie auch an Ihren „Hauselektriker“, der in Ihrem Betrieb oder bei Ihnen zuhause eine Viertelstunde nach Ihrem Anruf vor der Tür steht. Er hat sicher wenig Verständnis dafür, wenn die Installation im Zuge einer Baumaßnahme von einer unbekannten Firma ausgeführt wurde und er danach wieder die tägliche Kleinarbeit leisten soll.

4. Spart Bauträgermodell dem Bauherrn wirklich Arbeit?

Wenn Sie Ihr Gebäude „schlüsselfertig“ beziehen möchten, sparen Sie Aufwand oder Arbeit – vordergründig. Nämlich dann, wenn

  • Sie nicht hinterfragen, ob der Preis für die erbrachte Leistung gerechtfertigt war,
  • es Ihnen gleichgültig ist, ob Sie für das gleiche Geld nicht vielleicht hätten Besseres bekommen können,
  • Sie nicht wissen möchten, ob die Bauprodukte Ihre Ansprüche an Wertigkeit erfüllen,
  • Sie all diese Entscheidungen – und noch viel wichtiger die Überwachung der getroffenen Entscheidungen – vertrauensvoll einer Person oder Firma überantworten, die alles andere als unabhängig ist.

Ein freier Architekt bietet Ihnen dagegen an, als Ihr Sachwalter so viel Arbeit und Verantwortung zu übernehmen, wie Sie dies individuell wünschen und mit ihm vereinbaren.

5. Bürgt ein Bauträger für Leistung und Qualität?

Das Leistungsprogramm und die Qualifikation des Bauträgers sind Grundlage für das Gelingen eines Bauprojekts. Hier müssen Sie ganz genau hinschauen. Leistungsbeschreibungen wie zum Beispiel

  • „im Bad weiße hochwertige Fliesen“
  • „Innentüren Furnier beschichtet“
  • „Kunststofffenster weiß, Glas u=1,1“

sind keine Leistungsbeschreibungen, sondern allenfalls funktionale Beschreibungen oder Beschreibungen eines Zustands, nicht aber einer Qualität.

Da ein Bauträger als Unternehmer eine Gewinnmaximierung anstreben wird, ist er versucht, Produkte einzubauen, die dieser Beschreibung zwar gerecht werden, für ihn aber möglichst kostengünstig zu beschaffen sind und die Gewährleistungszeit von fünf Jahren gerade so überstehen.

Beispiel „Fliesen“

Die obige Beschreibung „Fliesen“ enthält zum Beispiel keine Angaben über die Fliesenart wie Steinzeug, Steingut, Feinsteinzeug. Außerdem fehlen Angaben, welche Anforderungen diese Fliesen erfüllen sollen.

Unser Tipp: Eine sinnvolle und damit auch für Vergleichsangebote verwertbare Angabe für die Fliesen wäre zum Beispiel

  • „Fliese Fabrikat Miliosa, 1. Wahl, Abmessung 30/60cm, Beanspruchungsgruppe III, Farbe multicolor, rutschhemmend R10, Verlegung im Dünnbett mittels kunststoffvergütetem Mörtel, Verfugung hellgrau.“

Beispiel Türen

Bei den Türen stellt sich zum Beispiel die Frage nach der Klimaklasse, der Qualität des Türblatts (Waben, Röhrenspanstreifen, Röhrenspanplatte oder Vollspanplatte), nach Hersteller, Material und Qualität der Drücker und der Bänder.

Sie sehen also, dass auf einer bauträgertypischen „Leistungsbeschreibung“ kein Vergleichsangebot eines anderen Bieters möglich ist. Es gewinnt hier derjenige den Wettbewerb, der die billigste Fliese und die billigste Türe verbaut, unabhängig davon, ob diese Pauschalangebote Ihren wirklichen Vorstellungen entsprechen.

Ein weiteres Problem ist die Qualifikation des Bauträgers und insbesondere dessen Subunternehmer: „Die Schäden sind absehbar, der Pfusch am Bau ist programmiert“, fasst zum Beispiel Rüdiger Mattis, Vorstandsmitglied des Verbands Privater Bauherren (VPB) seine aktuellen Beobachtungen auf Baustellen zusammen. „Immer mehr Bauträger arbeiten mit unqualifizierten Subunternehmern. Um die Kosten zu drücken, suchen sie sich die billigste Firma aus. Wer sich seinen Traum vom Bauträger und Schlüsselfertiganbieter erfüllen lassen möchte, der sollte seinen Vertrag unbedingt bereits vor der Unterzeichnung von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen lassen“, rät der unabhängige Bauexperte.

6. Auch bei einem Bauträger fallen Planungskosten an

Bauträger werben im Verkaufsgespräch oft damit, dass bei ihnen keine oder geringere Planungs- und damit Architektenkosten anfallen als beim Bauen mit einem Architekten. Diese Aussagen sind nichts als Legenden. Wahr sind zwei Dinge:

Legende 1: GU hat Planungsaufwand von Null

Unabhängig davon, ob Sie uns als freie Architekten oder einen Bauträger einschalten, entsteht immer ein Planungsaufwand. Die Grundleistungen des § 15 HOAI muss jeder erbringen.

Wenn Sie mit einem Architekten bauen, werden Ihnen diese Kosten der Planung transparent und nachvollziehbar aufgelistet. Im Falle des Bauträgers hingegen werden diese oftmals in einem Gesamtpaket angeboten bzw. den Baukosten zugeschlagen. Wer sagt, es entstehen bei ihm hierfür keine Kosten, der plant und überwacht nicht, oder er rechnet diese Kosten verständlicherweise an anderer Stelle ein.

Legende 2: Architektenkosten sind höher als GU-Planung

Ein anderer – gerne genannter – Punkt ist, dass Architektenkosten teurer sind als die Kosten der eigenen Planer des GU. Es stellt sich hier die Frage, welche Qualifikation der Planer besitzt, wenn er so viel günstiger als der Architekt sein soll. Handelt es sich in diesem Fall um Architekten oder eventuell um angelernte Hilfskräfte, denen Sie Ihr Bauvorhaben anvertrauen?

Fazit: Wie in jeder anderen Branche auch, werden für bestimmte Aufgaben hoch qualifizierte erfahrene Mitarbeiter benötigt. Außerdem erlaubt der Gesetzgeber keinen Preiswettbewerb, sobald Architektenleistungen zu erbringen sind. Dieser Grundsatz gilt unabhängig davon, ob die Planungsleistungen von einem freien Architekten oder von einem GU erbracht werden (siehe auch Punkt 10).

7. Wer überwacht die Arbeiten vor Ort besser und günstiger?

Bauen Sie mit uns als freien Architekten, erfüllen wir die Aufgabe der Bauüberwachung im Rahmen der Leistungsphase 8. Auf die Überwachung der Bauleistung entfallen 31 Prozent unseres Gesamthonorars. Ein Drittel unserer Arbeit besteht also allein aus der Überwachung der Bautätigkeiten.

Im Falle des GU entstehen diese Kosten vordergründig nicht. Intern fallen sie jedoch auch für den GU an, da auch er die Arbeit seiner Fremdfirmen überprüfen muss. Die Frage, die sich jedoch nun für Sie als Auftraggeber stellt, lautet: Wer überwacht den GU, dass er die Leistung der Bauüberwachung tatsächlich im erforderlichen Umfang erbringt?

Diese Arbeiten erfüllen freie Architekten in der Lph 8

Architekten koordinieren die einzelnen Gewerke und überprüfen, ob diese entsprechend dem Stand der Technik, mit der geforderten Qualität und nach der vereinbarten Planung und Beschreibung bauen. Wir erarbeiten einen Zeitplan und überwachen seine Einhaltung. Wir fordern die Firmen auf, etwaige Mängel zu beseitigen, unterstützen Sie bei der vertragsgemäßen Abnahme der Leistungen, erstellen mit den Baufirmen Aufmaße vor Ort und prüfen die Rechnungen auf ihre fachliche und rechnerische Richtigkeit.

Während der Hauptbauphase muss der Bauleiter nach Bedarf täglich, oft sogar mehrmals täglich vor Ort auf der Baustelle sein.

Kürzere Bauzeit als „Besondere Leistung“ des GU?

Gerne wird als besonderer Vorteil des „Alles in einer Hand“ die angeblich kürzere Bauzeit herausgestellt. Dazu muss man aber wissen, dass die Bestimmung und Einhaltung der Bauzeit eben nicht von der Unternehmereinsatzform sondern von der Planung, der Bauweise, der Personal- und Gerätekapazität sowie deren professioneller Koordination abhängt.

Fazit: Erfahrene Architekten mit Fachkompetenz und Leistungsvermögen werden hierbei jedem seriösen Vergleich mit Schlüsselfertiganbietern standhalten.

8. Ist der Bauträger so wie der Architekt ein „Sachwalter“?

Der freie Architekt war und ist dazu verpflichtet, „Sachwalter“ des Bauherrn zu sein. Er übt seinen Beruf nach den Grundsätzen der freien Berufe aus und muss seine Unabhängigkeit in der Berufsausübung wahren. Im Rahmen seiner Sachwalterstellung muss der freie Architekt Sie als Bauherrn

  • unabhängig bei der Entwicklung des Gebäudes beraten,
  • Ihnen die für den Bau wirtschaftlich und fachlich geeignetsten Baufirmen empfehlen,
  • auf die geeignetsten (und neuen) Bauprodukte hinweisen,
  • eine tadellose Bauausführung überwachen und sicherstellen,
  • die Interessen von Ihnen als Bauherr gegenüber den Handwerkern vertreten.

All dies kann der Architekt nur gewährleisten, wenn er Sachwalter, also frei und unabhängig, ist. Einen GU wird man nicht ernsthaft als „Sachwalter“ oder „Treuhänder“ des Auftraggebers bezeichnen dürfen. Er ist vielmehr ein Vertragspartner, der nach Gewinn strebt. Schwarz auf weiß steht das in einem Urteil des Landesberufsgerichts Baden-Württemberg aus dem Jahr 1988.

Aus einem Urteil des Landesberufsgerichts 1988

„… Derjenige, der ein Bauwerk auf eigene Rechnung errichtet und schlüsselfertig anbietet, wird auch alles daran setzen, eine gute Leistung zu erbringen. Es soll keinem Baugewerbetreibenden unterstellt werden, dass er nicht sein Bestes geben will. Er verdient aber im Gegensatz zum freien Architekten daran, wenn er das Bauwerk „billig“ herstellt, Mängel vertuscht usw. Vor allem in Krisensituationen besteht die Gefahr, dass er durch „Einsparungen“ seinen Gewinn zu vermehren und seinen Verlust zu vermindern versucht. Deshalb kann ihm keine Sachwalterstellung zukommen. Vielmehr ist er ein echter „Vertragspartner“, der nach Gewinn strebt, dem gegenüber deshalb kritische Wachsamkeit angebracht ist. Gerade um ihn zu überwachen, bedarf es des „freien Architekten“….

9. Bauherrn-Risiko bei Architekten- und GU-Vergabe gleich?

Punkt 9, der für das Bauen mit einem freien Architekten spricht, ist, dass hier das finanzielle Risiko für Sie als Bauherr wesentlich überschaubarer (und damit niedriger) ist als bei einer GU-Vergabe.

Risiko 1: Wer ist Vertragspartner beim GU-Vertrag?

Das fängt bei der Frage an, wer bei einer GU-Beauftragung hinter Ihrem Vertragspartner steckt. Oft sind es zum Beispiel „Drei-Mann-GmbH’s“ mit einem kleinen Büro, die Ihnen ein Millionenprojekt anbieten. Was passiert, wenn diese Firma während der Bauzeit in Schwierigkeiten gerät? Selbst wenn Sie finanziell durch Bürgschaften abgesichert sind, kommt es zu nicht aufholbaren Zeitverzögerungen und endlosen Prozessen und Verhandlungen. Würden Sie in Ihrem Betrieb mit solchen Firmen und Anbietern Geschäfte abschließen?

Risiko 2: Überzogene Zahlungspläne

Im Bauträgergeschäft sind außerdem nicht selten überzogene Zahlungspläne anzutreffen. Sie bergen enorme Gefahren für Sie als Bauherr: Muss der Bauträger Insolvenz anmelden, haben Sie das Nachsehen. Sie bleiben auf einer unfertigen Bauruine sitzen. Obendrein verlieren Sie das gesamte voraus gezahlte Geld. Denn Bauträger sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung und haften im Insolvenzfall nur mit dem Gesellschaftsvermögen. Und das deckt in keinem Fall die Schäden.

Zugegeben: Auch bei einer Direktvergabe von Einzelgewerken haben Sie keine Garantie, dass immer alles so läuft, wie Sie es sich vorgestellt haben. Aber wenn etwas schief geht, dann ist vielleicht eines von vielen Gewerken betroffen, aber nicht das gesamte Projekt gefährdet.

10. Der Vorteil der getrennten Planung und Ausführung

Mit der Beauftragung eines Architekten als freiem Berater und Treuhänder haben Sie das wichtigste Prinzip beim Bauen beachtet: Die eindeutige Trennung von Bauplanung und Bauausführung.

Was vollmundig formulierte Werbeanzeigen gern als Vorteil verkau- fen – die Planung und Ausführung durch einen und denselben Anbieter – kann in der Praxis schnell zum Problem werden. Denn ein Unternehmer, der sowohl plant als auch baut, muss stets die eigene Rendite im Auge behalten. Er arbeitet oft mit festen Vertragspartnern, anstatt Leistungen auszuschreiben. In diesem Fall gibt es keine dritte, unabhängige Instanz, die Qualität und Preise kontrolliert. Hinzu kommen meist Risikoaufschläge, die unabhängig von tatsächlich auftretenden Kosten berechnet werden.

Ein Architekt hingegen arbeitet als diese unabhängige „dritte Instanz“. Er sorgt dafür, dass die Qualität stimmt und die Kosten transparent bleiben. Er berät Sie mit seinem ganzen umfangreichen Fachwissen. Er koordiniert und kontrolliert alle am Bau Beteiligten.

Dabei können Sie Ihrem Architekten von Anfang an quasi direkt ins Portemonnaie sehen. Denn die Architektenhonorare sind vom Gesetzgeber in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) klar und verbindlich festgeschrieben. Das heißt, dass alle Architekten auf derselben Honorarbasis arbeiten. Sie bieten ihre Leistung also nicht in einem Preis- sondern einzig und allein in einem Qualitätswettbewerb an.

Quelle: Ausgabe 08 / 2007 | Seite 18 | ID 111658
Denkmalschutzgesetz Schleswig-Holstein
 
Denkmalschutzgesetz Schleswig-Holstein
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Der Bildungsausschuss hat am 4. Dezember 2014 über den Gesetzentwurf und Änderungsanträge der Fraktionen beraten.

In der Plenarsitzung am 12. Dezember 2014 hat der Landtag den Gesetzentwurf zum Schutz der Denkmale in der anliegenden geänderten Fassung beschlossen.

Fortbildungen
03
Februar
Einsteigerseminar für Bauleiter Teil 1 – Einführung in die Grundlagen des Baurechts in der Praxis nach BGB und VOB/B
 
03. Feb -
03. Feb  
Einsteigerseminar für Bauleiter Teil 1 – Einführung in die Grundlagen des Baurechts in der Praxis nach BGB und VOB/B
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Dienstag, 03. Februar 2015 | 14.00 – 18.00 Uhr | AIK SH |

Referent: Frank Zillmer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Kiel |

Teilnehmer: Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt. |

Gebühr bei Einzelbuchung: 80,00 €  für Mitglieder | 85,00 €  für Listenzugehörige | 105,00 €  für Gäste |

Gebühr bei Buchung aller vier Teile:  75,00 €  für Mitglieder | 80,00 €  für Listenzugehörige | 100,00 €  für Gäste |

In der Gebühr sind Getränke und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.

 

Thema

Das Bau- und Architektenrecht wird in der Ausbildung nur am Rande behandelt; beim Berufseinstieg werden die Kenntnisse jedoch vorausgesetzt. Oftmals werden Architekten und Ingenieure sehr frühzeitig und ohne ausreichende rechtliche Kenntnisse sogar bauleitend tätig. Das ist sehr haftungsträchtig.

Diese vierteilige Seminarreihe vermittelt Berufseinsteigern das nötige Rüstzeug bzw. vertieft vorhandene Grundkenntnisse systematisch.

Es wird ein breiter und praxisgerechter Überblick über das Baurecht nach BGB und VOB/B geboten. Vom Vertragsschluss über die Projektsteuerung aus juristischer Sicht – insbesondere bei Bauablaufstörungen (Nachträge, Behinderungen, Verzögerungen) – bis hin zum Gewährleistungsrecht und zur Abrechnung und Durchsetzung von Werklohnforderungen werden die erforderlichen rechtlichen Grundlagen anhand von Praxisbeispielen vermittelt, die für eine erfolgreiche Durchführung von Bauvorhaben unerlässlich sind. Musterschreiben runden die Seminare ab.

Die Veranstaltungen “Einsteigerseminar für Bauleiter Teil 1 – Teil 4 können einzeln oder im Block gebucht werden.

 

Inhalt

  • Grundlagen der Vertragsgestaltung Vertragsschluss, Vertragsparteien und deren Vertretung, Gesetze, Regelwerke, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Beschreibung des Leistungsinhaltes (Bausoll), Schiedsklauseln, Sicherheiten und ihre insolvenzfeste Gestaltung
  • Der Werkvertrag nach BGB und VOB/B Vertragsbestandteile, Leistungsumfang, Leistungsänderungen, Ausführungsfristen, Vertragsstrafe, Vergütung, Abrechnung und Zahlung, Abnahme, Mängelansprüche, Gefahrtragung, Versicherung, Haftung, Sicherheiten
  • Der Generalunternehmervertrag Besondere Vertragsinhalte, Prüfungspflichten, Mitwirkung des Auftraggebers
  • Der Nachunternehmervertrag Besondere Pflichten von Generalunternehmer und Nachunternehmer, Sicherheiten und Sperrkonto, Mindestlohn und weitere Nachweise
  •  

 

Ort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24103 Kiel
www.aik-sh.de

 

Anmeldung: siedentopf@aik-sh.de

04
Februar
Holzbau nach Eurocode 5

Eine Veranstaltung des HBZ*SH in Kooperation mit der AIK SH

 
04. Feb -
04. Feb  
Holzbau nach Eurocode 5

Eine Veranstaltung des HBZ*SH in Kooperation mit der AIK SH

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Mittwoch, 04. Februar 2015 | 09.30 – 17.00 Uhr | Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel Neumünster |

Referent: Dr.-Ing. Holger Schopbach |

Gebühr: 128,00 €  für Mitglieder u. Listenzugehörige | 160,00 €  für Gäste |

In der Gebühr sind Verpflegung und Seminarunterlagen enthalten.

 

Thema

Seit dem 1. Juli 2012 ist der EUROCODE 5 – Holzbau alleinig für die Nachweisführung und Ausführung von Holzbaukonstruktionen bestimmend und vorgeschrieben. Für die Praxis bedeutet das eine große Umstellung. Um Ihnen als Architekt, Ingenieur, Planer und Zimmerer die Anwendung und Umsetzung des komplexen EC 5 so verständlich wie möglich zu gestalten, bieten wir dieses Seminar mit dem Ersteller der „Bemessungshilfen EUROCODE 5“, Dr.-Ing. Holger Schopbach, an.

Zusätzlich erhalten Sie im Seminar die „Bemessungshilfen“ für Ihre Arbeit im Alltag.

 

Inhalt

–       Das Sicherheitskonzept

–       Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit von Biegeträgern

–       Stützen und Querpressung

–       Grundlagen stiftförmiger Verbindungsmitteln

–       Nagelverbindungen

–       Stabdübelverbindungen

 

Ort

Altes Stahlwerk Business & Lifestyle Hotel
Rendsburger Str. 81
24537 Neumünster
Tel. 04321-55600
www.altes-stahlwerk.com

In der Anlage erhalten Sie den Flyer.

Anmeldung bitte über HBZ*SH
Fax: 0431-53547-77
info@hbz-sh.de

 

05
Februar
Öffentliches Baurecht – Pflichten und Rechte nach LBO der am Bau bzw. im Verfahren Beteiligten
 
05. Feb -
01. Feb  
Öffentliches Baurecht – Pflichten und Rechte nach LBO der am Bau bzw. im Verfahren Beteiligten
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Donnerstag, 05. Februar 2015 | 09.00 – 16.30 Uhr | AIK SH |

Referent: Günter Zuschlag, Leiter des Fachdienstes Planen und Bauen beim Kreis Pinneberg |

Teilnehmer: max. 20 Personen |

Zielgruppe: Entwurfsverfasser, Tragwerksplaner, Brandschutzplaner, Bauträger, Investoren/Bauherrn, am Bau Beteiligte |

Gebühr: 145,00 €  für Mitglieder | 155,00 €  für Listenzugehörige | 195,00 €  für Gäste |

In der Gebühr sind Verpflegung und umfangreiche Seminarunterlagen enthalten.

 

Thema   

Im Baugenehmigungsverfahren und bei der baulichen Umsetzung ist ein „Zusammenspiel“ der verschiedenen Akteure Voraussetzung für ein gutes Gelingen des Bauprojekts des Bauherrn. Hierbei sind die Pflichten und Rechte einzelner Beteiligter gesetzlich geregelt.

Die Verantwortlichkeiten bekommen im Genehmigungsfreistellungsverfahren noch eine besondere Bedeutung, da die Bauaufsichtsbehörde weder eine bauplanungsrechtliche noch eine bauordnungsrechtliche Prüfung durchführen soll und die baurechtskonforme Planung dem Planverfasser eigenverantwortlich obliegt. Hierbei stellen sich Fragen im Hinblick auf baurechtsabweichende Planunterlagen, beispielsweise bei Abweichungen von öffentlich-rechtlichen Vorschriften mit Drittschutz.

Wie ist mit dem vorbeugenden Brandschutz in Abhängigkeit der Gebäudeklassen auch in der Bauphase umzugehen?

Das Anliegen der Seminarveranstaltung ist die Themen an Hand der Rechtslage und an von Beispielen zu veranschaulichen.

 

Inhalt

  • Die Pflichten und Rechte nach Landesbauordnung der am Bau bzw. im Verfahren   Beteiligten (Entwurfsverfasser, Tragwerksplaner, Bauherr, Bauleiter, Unternehmer, Bauaufsichtsbehörde, Fachbehörden und Gemeinde) im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Freistellungs- bzw.  Baugenehmigungsverfahren;
  • Verfahrensweisen im Zusammenhang mit dem vorbeugenden Brandschutz

o    Erstellung der Antragsunterlagen bzw. Bauvorlagen

o    Verfahrensablauf

o    Baugenehmigung bzw. Baufreigabe

o    Bauphase

o    Fertigstellung des Bauvorhabens

o    Nutzungsaufnahme

 

Ort

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 71
24103 Kiel
Tel. 0431-57065-0
www.aik-sh.de

Anmeldung: siedentopf@aik-sh.de

 

Weitere Fortbildungsveranstaltungen

finden Sie unter Kammermitglieder-Fortbildung unter folgendem Link

 
Weitere Fortbildungsveranstaltungen

finden Sie unter Kammermitglieder-Fortbildung unter folgendem Link

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Veranstaltungen
02
Februar
Fachtagung “Lärmprävention in Kindertagesstätten – Raumakustik richtig umsetzen”
 
02. Feb -
02. Feb  
Fachtagung “Lärmprävention in Kindertagesstätten – Raumakustik richtig umsetzen”
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Das Landesförderzentrum Hören und Sprache, Schleswig  veranstaltet in Kiel eine interessante Fachtagung zum Thema

„Lärmprävention in Kindertagesstätten – Raumakustik richtig umgesetzt“

am 2. Februar 2015 von 14.30 bis 17.30 Uhr,

Tagungsort: RBZ Wirtschaft Westring 444 – 24118 Kiel

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten und Vertreter der Kreise, Städte, Kirchen und Sozialverbände, die sich mit dem Um-, An- und Neubau von Kindertagesstätten befassen sowie an Leitungen von Kindergärten und Kindertagesstätten.

Die Inhalte der Tagung finden Sie in der Einladung im Anhang.

10
Februar
Ausstellung der Abschlussarbeiten Fachhochschule Lübeck
 
10. Feb -
10. Feb  
Ausstellung der Abschlussarbeiten Fachhochschule Lübeck
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Liebe Kammermitglieder,

zum Ende des Wintersemesters präsentieren insgesamt 93 Studierende aus den Fachgebieten Architektur, Bauingenieurwesen sowie Städtebau und Ortsplanung ihre Abschlussarbeiten.

Nach einer kurzen Begrüßung können Sie die Arbeitsergebnisse zu den Themen aus Forschung, Entwicklung und Praxis selbst in Augenschein nehmen und eventuell die Studierenden auch persönlich kennenlernen.

Die Fachhochschule Lübeck lädt herzlich ein für Dienstag, den 10. Februar 2015, Beginn 19.00 Uhr, in das Gebäude 1 – ATRIUM – Mönkhofer Weg 136-140, Lübeck.

Bitte melden Sie sich bis zum 31. Januar 2015 per Email an: andrea.schauliess@fh-luebeck.de

Uwe Schüler
Präsident

 

In der Anlage erhalten Sie die Einladung.

TREFFPUNKT BAUKULTUR

Filme, Fotos, Diskussionen
Eine Initiative der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein und des Kommunalen Kinos in der Pumpe.

 
TREFFPUNKT BAUKULTUR

Filme, Fotos, Diskussionen
Eine Initiative der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein und des Kommunalen Kinos in der Pumpe.

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Im Anschluss an die vier Hauptausschusssitzungen der Kammer werden im Kommunalen Kino in der Pumpe in Kiel ganz besondere Filme gezeigt, die die Leistungen von Architekten und Ingenieuren in den Mittelpunkt rücken und zu spannenden Diskussionen rund um das Thema Baukultur anregen. Im Anschluss an die besonderen Filme besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und bei einem Getränk noch ein wenig zu verweilen. Kollegen und architekturinteressierte Laien sind herzlich eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen.